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22.07.2019: Landwirt züchtet Blutbären zur Bekämpfung des Jakobskreuzkrauts

Viele Weidebesitzer kennen es – das Problem mit dem Jakobskreuzkraut (JKK). Während die stehende Blühpflanze auf Grund der Bitterstoffe unproblematisch ist, wird das JKK nach dem Mähen zum gefährlichen Risiko für Weidetiere. Denn die Pflanze verliert mit dem Schnitt zwar ihre Bitter-, jedoch nicht die Giftstoffe. Im Heu und in der Silage würden die Tiere das giftige Kraut daher nicht mehr erkennen, wie der Weser-Kurier zu berichten weiß. Die leuchtend gelb blühenden Pflanzen enthalten sogenannte Pyrrolizidin-Alkaloide, die sich nach dem Verzehr in der Leber anreichern. Gegen die Ausbreitung des JKK kämpfen aktuell Ministerien, Kommunen und Interessensvertretungen. „Jakobskreuzkraut kommt in der Wesermarsch mittlerweile flächendeckend an Straßen- und
Wegesrändern, Gräben und auf wenig bewirtschafteten Flächen vor“, erläutert Kreislandvolk- Geschäftsführer Manfred Ostendorf. Zur ungiftigen und natürlichen Bekämpfung des giftigen Krauts hat ein findiger Landwirt in Schleswig-Holstein ein Mittel gefunden: den Blutbären, eine Schmetterlingsart, die ausschließlich Blätter, Blüten und Stängel des JKK frisst. Nach vier Jahren seien die ersten Flächen frei von Jakobskreuzkraut gewesen, so Andreas Frahm, der wohl weltweit einzige Blutbär-Züchter. Tierhalter-Wissen.de bietet für Pferdebesitzer den eLearning-Kurs „Weide- und Entwurmungsmanagement für Pferdehalter“ an. Hier informiert unter anderem Dr. med. vet. Kathrin Irgang über Erkrankungen von Pferden durch Weidepflanzen.

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Mehrwertsteuer für Fleisch

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