News


Zulassungsverfahren für Medizinstudium soll sich ändern

17.08.2017
Der Medizinische Fakultätentag (MFT) hat seine Forderung nach einem zeitgemäßen Zulassungsverfahren zum Medizinstudium erneuert. Anlass dafür ist die Prüfung der vorgeschlagenen Auswahlkriteren zur Erneuerung des Auswahlverfahrens durch das Bundesverfassungsgericht. Gemeinsam mit der Bundesvertretung der Medizinstudierenden Deutschland (bvmd) legte der MFT bereits im Juni 2017 den Vorschlag eines Zweistufenmodelles vor, bei dem neben der Abiturnote weitere Auswahlkriterien in einem zentralen Bewerbungsverfahren berücksichtigt werden sollen. Hinzukommen können individuelle Kriterien der einzelnen Fakultäten. Dadurch könnten Bewerber ihre schlechten Abiturnoten teilweise kompensieren. Bundesweite Auswahlgespräche lehnte der MFT wegen des enormen personellen Aufwandes ab, einzelne Fakultäten tätigen diese bisher schon. Eine Diskussion über die Zulassungskriterien zum Studium gibt es, wie in der Veterinärmedizin, in der Medizin schon lange. Besonders seien die Wartezeiten ein Problem: "Wartezeiten von über sieben Jahren sind nicht zumutbar und senken die Chancen erheblich, das anspruchsvolle Medizinstudium mit Erfolg abzuschließen", sagt MFT-Generalsekretär Frank Wissing. Er sieht die Lösung jedoch nicht in einer Abschaffung des Numerus Clausus (NC) durch das Bundesverfassungsgericht: "Es gibt keine Evidenz dafür, dass aus guten Schülern später schlechte Ärzte werden."

idw


Geflügelpest in der Schweiz

17.08.2017
In der Schweiz sind zwei neue Fälle der Geflügelpest bei Schwänen aufgetreten. Die Tiere wurden am 10. August 2017 im Westen des Landes nahe des Neuchateler Sees gefunden, wie das Amt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) mitteilte. Bei beiden Tieren wurde das Virus vom Typ H5N8 nachgewiesen. Ohnehin scheint sich eine neue Welle der Geflügelpest anzubahnen. Es werden immer mehr Fälle der Tierseuche, auch aus Belgien und Frankreich, gemeldet. In Norditalien ist das Virus jüngst bereits in 13 Beständen nachgewiesen worden.

Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV)
Agrarheute.com
Vetion Fokusthema: Aviäre Influenza / Geflügelpest

Niedersachsen will den Ausstieg aus dem Kastenstand

17.08.2017
Die niedersächsische Landesregierung will den grundlegenden Ausstieg der Kastenhaltung von Sauen. Dazu soll die Tierschutznutztierhaltungsverordnung (TierSchNutztV) entsprechend verändert werden, um den Sauenhaltern Planungssicherheit zu geben. Ein entsprechender Antrag an den Bundesrat wurde am Dienstag verabschiedet. "Wir wollen den Sauen ein freies Abferkeln ermöglichen, wie es bereits in anderen Ländern praktiziert wird", sagt der niedersächsische Agrarminister Christian Meyer (Bündnis 90/Die Grünen). Die Haltung in engen Fangkörben, in denen sich die Tiere nicht drehen können, sei nicht artgerecht, sagt er. Das sei bisher oft bis zu einem Monat der Fall, verstoße laut Urteil des Oberverwaltungsgerichtes Magdeburg im November 2015 und einer Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichtes vom November 2016 gegen die Mindestanforderungen des §24 der TierSchNutztV. Meyer sieht eine Übergangsfrist von längstens zehn Jahren für die erwartungsgemäß aufwändige Umrüstung der Ställe vor, Gelder dafür sollen aus seiner Sicht vom Bund bereitgestellt werden. Weitere Übergangsfristen sollen möglich sein, um das Abwandern der Sauenhaltung aus Deutschland verhindern. Für Neubauten soll die gewünschte Regelung sofort gelten. Der Antrag sieht vor, dass Sauen künftig bis eine Woche vor dem Abferkeln nur noch in Gruppen gehalten werden dürfen. Davon ausgenommen sein sollen maximal fünf Tage während der Rausche (Brunst) und Be­sa­mung der Sauen im Deckzentrum.

agrar heute


Schluckimpfung von Fischen in der Entwicklung

17.08.2017
Fische in Aquakulturen sollen künftig per Schluckimpfung und nicht wie bisher mittels Injektion geimpft werden können. Zur Entwicklung des neuartigen Impfsystems erhielten das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI), das Institut für Mikrobiologie der Universität Greifswald und das Leibnitz-Institut für Nutztierbiologie (FBN) Dummerstorf nun eine Fördersumme in Höhe von einer Million Euro. Das Geld stammt aus Mitteln des Landes Mecklenburg-Vorpommern und des Europäischen Meeres- und Fischereifonds. Die Forscher sollen nun an die jeweilige Fischart wie Lachs, Forelle, Barsch oder Karpfen sowie an den jeweiligen Erreger angepasste Impfstoffe entwickeln, die sich als Schluckimpfung eignen. Dabei soll auch die Sicherheit der Impfstoffe durch eine Kombination von Bakterien- und Virenbestandteilen verbessert werden. In den nächsten drei Jahren sollen innerhalb des Projektes zudem die genauen immunogenen Mechanismen der Impfung untersucht werden. Auf der Grundlage dessen, wie die Fische den Impfstoff am besten aufnehmen, sollen dann klare Regeln für die Anwendung der Schluckimpfung in der Praxis aufgestellt werden. Am Ende des Projekts soll die Produktion und Zulassung der Impfstoffe stehen. Die bisherige Methode verursacht durch die manuelle Entnahme Stress bei den Tieren und einen hohen Arbeitsaufwand bei den Züchtern.

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern


Streunerhunde von Tschernobyl werden geimpft und kastriert

16.08.2017
Mehr als 30 Jahre nach der Katastrophe von Tschernobyl in der Ukraine leben heute hunderte Streunerhunde in der Sperrzone. Die Tierschutzorganisation VIER PFOTEN und der amerikanische NGO Clean Futures Fund (CFF) bemühen sich, diese vergessenen Hunde medizinisch zu versorgen. Ziel ist es, bis zu 120 Tiere gegen Tollwut zu impfen und zu kastrieren. Dadurch soll zum einen das Populationswachstum eingedämmt sowie die Arbeiter des Kernkraftwerks vor Tollwut geschützt werden. "Mit der Impfung der Hunde schützen wir also auch die 3.500 Arbeiter des Kraftwerks, die mit den Tieren in Kontakt kommen und sich um sie kümmern", erläutert Julie Sanders, Leiterin des Bereichs Heimtiere bei VIER PFOTEN. Im Vorfeld des Projektstarts wurden umfassende Recherchen angestellt und Studien herangezogen, um das Sicherheitsrisiko des Teams vor Ort zu minimieren.

Vier-Pfoten.at

Viele Viren älter als bislang angenommen 16.08.2017
Exporte von lebenden Schweinen aus Deutschland weiter gesunken 16.08.2017
Erneut Nachweis der Schädlichkeit von Neonicotinoiden für Bestäuber nachgewiesen 16.08.2017
Umfrage zur Bedarfsermittlung von Schulungsmaßnahmen im Bereich Umweltwirkungen von Tierarzneimitteln 15.08.2017
Kanada erlaubt Anbau genetisch veränderter Kartoffeln 15.08.2017
Schweizer Supermarkt will mit Insektenprodukten neue Trends setzen 15.08.2017
FLI veröffentlicht Maßnahmen im Falle eines Ausbruchs der ASP 15.08.2017
USA ist Bio-Importeur Nr. 1 14.08.2017
EIA in Baden-Württemberg - zwei Pferde betroffen 14.08.2017
MSD Tiergesundheit übernimmt neuen Produktionsbetrieb in Österreich 14.08.2017
West-Nil-Virus in Griechenland weiter auf dem Vormarsch 14.08.2017
Norwegen startet Bekämpfung von CWD unter Cerviden 11.08.2017
Circovirus vom Typ 3 offenbar auch in Dänemark verbreitet 11.08.2017
40 Jahre Deutsches Primatenzentrum 11.08.2017
EU-Kommission will Koordinierung zwischen Mitgliedsstaaten nach Fipronil-Fall verbessern 11.08.2017
"Kedi - Von Katzen und Menschen" läuft heute in den deutschen Kinos an 10.08.2017
Weniger Tierhaltungen in Brandenburg 10.08.2017
EU-Kommission hatte offenbar bereits Anfang Juli Kenntnis über Fipronil-Belastung 10.08.2017
Afrikanische Schweinepest auch in Polen weiterhin aktiv 10.08.2017
Bissverletzungen und Stress als größte Gesundheitsrisiken in der Tierarztpraxis 10.08.2017
Streit zwischen Belgien und Niederlanden im Fipronil-Skandal 10.08.2017
Wölfe in Mecklenburg-Vorpommern töten Jungrind 09.08.2017
Im Winter geborene Fohlen sind kleiner als im Sommer geborene 09.08.2017
Vogtlandkreis erhält neues Tierseuchenkrisenzentrum 09.08.2017
Niedersachsen fordert europaweites Verbot von Fipronil 09.08.2017

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