News


Tierschutz-Festival in Berlin

24.05.2018
Der Deutsche Tierschutzbund und der Tierschutzverein für Berlin laden am 26. Mai 2018 zum Tierschutz-Festival in die Hauptstadt ein. In den letzten beiden Jahren nahmen jeweils über 10.000 Besucher Im Hof der KulturBrauerei teil. Von 13 bis 19 Uhr werden verschiedene Live-Musik-Acts auftreten, es wird Experten-Talkrunden rund um das Thema Tierschutz sowie etwa 50 Stände und Foodtrucks geben. Das alles bei freiem Eintritt. „Mit dem Tierschutz-Festival möchten wir gemeinsam mit dem Tierschutzverein für Berlin und allen Besuchern ein Zeichen für den Tierschutz setzen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Deutscher Tierschutzbund


Genetische Diversität ist auch Krankheitsschutz

24.05.2018
Nicht der Fitteste überlebt, sondern Vielfalt ist Trumpf: Das fanden Forscher des Leibniz-Instituts für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB) heraus. Sie konnten experimentell nachweisen, dass genetische Diversität Populationen zu einer besseren Widerstandsfähigkeit gegen Krankheiten verhilft.

igb

Nierenerkrankungen sind sehr häufige Todesursache bei Tiersenioren

24.05.2018
Schwere Erkrankungen sind nicht immer anhand von eindeutigen Symptomen zu erkennen. Manche verlaufen zunächst unauffällig, schreiten aber langsam und unaufhaltsam voran. Je eher eine Erkrankung jedoch erkannt und behandelt werden kann, desto langsamer ist meist der Prozess. Die chronische Nierenerkrankung bei Hund und Katze (CNE) ist solch eine schleichend auftretende und vom Tierhalter oftmals unterschätzte Krankheit. Typisch für betroffene Tiere ist, dass sie mehr trinken, mehr Harn absetzen und mit weniger Appetit fressen. Übelkeit, Gewichtsverlust und Müdigkeit sind ebenfalls häufig zu beobachten. Im weiteren Verlauf wird dann auch oftmals das Fell stumpf. Diese Symptome treten jedoch nicht zwingend bei allen erkrankten Tieren und auch nicht immer gleichzeitig auf. Das erklärt, warum beim Halter nicht sofort alle Alarmglocken läuten, was sie aber sollten, denn die sichtbaren Symptome zeigen sich erst, wenn die Krankheit schon weit fortgeschritten ist. Die CNE ist die häufigste Todesursache bei Hunden und Katzen im Seniorenalter. Da verschiedene Therapiemöglichkeiten den Krankheitsverlauf jedoch verzögern und abmildern können, sind die Vorsorgeuntersuchungen beim älteren Tier extrem wichtig. Die CNE kann zuverlässig über eine Blutuntersuchung diagnostiziert werden.

Bundesverband für Tiergesundheit


Ausschalten von bakteriellen Effektorproteinen kann Antibiotikatherapie unterstützen

24.05.2018
Steigende Resistenzen machen die Behandlung von bakteriellen Infektionskrankheiten zunehmend schwerer. Ein neuer, vielversprechender Ansatz, mikrobielle Infektionen unter Kontrolle zu bringen, besteht darin, die Schäden in den Zellen und Geweben lokal zu begrenzen. Dazu müssen die von den Bakterien ausgeschütteten Toxine gezielt ausgehebelt werden. Dies ist dem Forscherteam von Prof. Ivan Dikic, Direktor des Instituts für Biochemie II an der Goethe-Universität Frankfurt, nun am Beispiel von Legionellen gelungen. Die Wissenschaftler konnten bakterielle Effektorproteine gezielt mit rational entwickelten Wirkstoffen ausschalten. "Das Konzept ist noch relativ neu, erregt aber unter Wissenschaftlern immer mehr Aufmerksamkeit", erklärt Dikic. Er geht davon aus, dass dieser Mechanismus nicht nur von Legionellen genutzt wird, weshalb auch von anderen Bakterien verursachte Infektionen auf diesem Wege bekämpft werden könnten.

Goethe-Universität Frankfurt


Pferde müssen regelmäßig strategisch entwurmt werden

24.05.2018
Auf den Weiden ist jetzt die Hochzeit der Parasiten. Millionen infektiöser Larven besiedeln das Gras und können von den Pferden und anderen Weidetieren aufgenommen werden. Daher ist eine strategische Entwurmung der Tiere sinnvoll. Für Pferdeweiden gilt speziell, das tägliche Absammeln der Pferdeäppel ist die wichtigste Maßnahme, den Infektionsdruck gering zu halten. Denn die von den Wurmweibchen im Darm des Pferdes ausgeschiedenen Wurmeier gelangen über den Kot auf die Wiese. Dort schlüpfen in wenigen Tagen Larven, die dann wiederum von den Pferden mit dem Gras gefressen werden und sich im Darm zu neuen Würmern entwickeln. Bevor sie dort ankommen, machen sie nicht selten noch eine für das Pferd schädliche Körperwanderung durch, wobei sie auch vor inneren Organen nicht Halt machen. Zusätzlich sollten gezielt Wurmkuren eingesetzt werden. Denn wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass bis zu ein Drittel der Pferdebestände mit Bandwürmern befallen ist. Sie lassen sich jedoch im Kot besonders schlecht nachweisen. Untersuchungen zeigen, dass bis zu zwei Drittel der Kotuntersuchungen falsch-negativ sind. Auch im Rahmen der Kotuntersuchungen bei der sogenannten selektiven Entwurmung passiert das immer wieder. Deswegem sollte jedes Pferd mindestens einmal, besser zweimal im Jahr gegen Bandwürmer behandelt werden. Auch tragende Stuten sollten unbedingt in das Wurmmanagement einbezogen werden. Die Mehrzahl der heute erhältlichen Entwurmungspräparate kann auch während der Trächtigkeit eingesetzt werden. Denn werden nicht zuletzt die Fohlen in einem sauberen und hygienischen Umfeld geboren, kann man die erste Entwurmung relativ lange, d.h. einige Wochen, aufschieben. Unmittelbar nach der Geburt ist der Zwergfadenwurm der erste Problemparasit des jungen Pferdes. Das Fohlen kann sich mit den infektionsfähigen Larven dieses Wurms aus der Einstreu oder häufiger direkt über die Stutenmilch anstecken. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, tragende Stuten so kurz wie möglich vor der Geburt noch einmal zu behandeln. Das Fohlen wird so in eine parasitenarme Umgebung hinein geboren und kann sich auch nicht über die Muttermilch anstecken. Die erste Behandlung ist dann gegen Ende der vierten Lebenswoche empfehlenswert. Während die Gefahr durch Zwergfadenwürmer (mit zum Teil starkem Durchfall während der ersten Lebensmonate) allmählich abnimmt, steigt mit zunehmendem Alter das Risiko für einen Spulwurmbefall. Vor allem während des ersten Weidesommers muss eine Masseninfektion mit Spulwürmern unbedingt verhindert werden. Bandwürmer sind bei Fohlen im Allgemeinen erst ab dem dritten bis vierten Lebensmonat bedeutsam. In welchen Abständen Fohlen und junge Pferde dann im Weiteren behandelt werden müssen, hängt stark von den hygienischen Verhältnissen (Entmistung, Weidegröße, Besatzdichte) ab. Auch die verwendeten Produkte sind von Bedeutung und sollten mit dem Tierarzt besprochen werden. Für Fohlen und junge Pferde bis zum Ende des vierten Lebensjahres ist die selektive Entwurmung nicht geeignet. Das Risiko einer Fehldiagnose aus der Kotuntersuchung ist zu groß, und die Folgen wären gerade für wachsende Pferde dramatisch. Mehr zur Entwurmung von Pferden und einem optimalen Weidemanagement lernen Sie auch im eLearning-Kurs Weidemanagement in der Pferdehaltung (inkl. Entwurmung und Giftpflanzen) auf Myvetlearn.de.

BfT
Myvetlearn.de
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Kleintierzentrum Nähe München sucht ab sofort TMFA
Datum: 24.05.2018 >>>>

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Verhaltensmedizin Katze praktisch
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