News


foodwatch fordert Tiergesundhaltungswende

18.01.2018
Im Vorfeld der Grünen Woche hat die Verbraucherorganisation foodwatch erneut eine Wende bei der Tierhaltung gefordert. Durch die geforderte Tiergesundhaltungswende sollen gesetzliche Vorgaben für die Gesundheit von allen Nutztieren gemacht und umgesetzt werden. Ziel müsse es sein, dass nur noch Lebensmittel von nachweislich gesunden Tieren in den Handel kommen. "Die Debatte um Tierhaltung kreist fast nur um formale Haltungsbedingungen wie etwa Platzbedarf oder Ausgestaltung der Ställe - obwohl wissenschaftlich längst erwiesen ist, dass die Tiergesundheit nicht allein von der Haltungsform beeinflusst wird, sondern entscheidend auch vom Stallmanagement. Es gibt auf manchen Höfen massive Gesundheitsprobleme und auf anderen so gut wie keine - und zwar unabhängig von der Haltungsform oder der Betriebsgröße", sagte Matthias Wolfschmidt, Internationaler Kampagnendirektor von foodwatch. Wissenschaftliche Studien zeigten, dass Lebensmittel mit tierischen Zutaten zu einem großen Teil von kranken Nutztieren stammen. Als Faustregel müssen Verbraucherinnen und Verbraucher davon ausgehen, dass mindestens jedes vierte Tierprodukt von einem kranken Tier stammt, so foodwatch.

foodwatch


Luchs im Schwarzwald mit Sender ausgestattet

18.01.2018
In Baden-Württemberg ist es erneut gelungen, einen Luchs mit einem Halsbandsender auszustatten. Das männliche Tier wurde im Südschwarzwald besendert und wird über die nächsten zwei Jahre Bewegungsdaten liefern. „Luchse zählen zu den seltensten Tieren im Land. Nur wenige dieser heimlichen Exemplare kommen aus dem Schweizer Jura oder den Alpen zu uns und durchstreifen dann oft völlig unbemerkt unsere heimischen Wälder. Seine Wege zu beobachten und sein Verhalten zu kennen, ist für uns sehr wichtig, wenn wir den Luchs wieder als festen Einwohner Baden-Württembergs haben wollen“, sagte der Baden-Württembergs Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. Man erhofft sich hier weitere wichtige Daten, denn die Meldungen über Luchssichtungen sind schwierig zu bestätigen. Seit dem Jahr 2004 hat es in Baden-Württemberg rund 1.500 Meldungen gegeben. Bestätigt werden konnten allerdings nur sieben Männchen. Das Vorhandensein von Weibchen konnte gar nicht bestätigt werden.

Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg

Mecklenburg-Vorpommern will Zahlungen für freiwillige ökologische Leistungen

18.01.2018
Mecklenburg-Vorpommern will die bisherigen Direktzahlungen der EU an die Landwirte reformieren und stattdessen an tatsächlich freiwillig erbrachte ökologische Leistungen koppeln. Die Direktzahlungen sollen bis auf eine Grundprämie von 100 Euro je Hektar gekürzt werden. Das Honorar für ökologische Leistungen soll dagegen um 15 bis 30 Prozent gegenüber dem jetzigen Niveau angehoben werden. „Das übergreifende Prinzip unseres Modells lautet: Öffentliches Geld für öffentliche Leistungen“, erklärte Landwirtschaft- und Umweltminister Dr. Till Backhaus. „Wir wollen das durch eine echte Honorierung der Teilnahme an Umwelt- und Klimamaßnahmen erreichen.“ Nach dem Modell Mecklenburg-Vorpommerns könnten konventionell wirtschaftende Landwirte 95 Prozent des derzeitigen Prämienniveaus erreichen. Biobauern könnten sogar auf 98 Prozent kommen.

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt Mecklenburg-Vorpommern


Schmidt lädt Kontrahenten zum Dialog ein

18.01.2018
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat anlässlich der Grünen Woche in Berlin die Kontrahenten der Aktion "Wir haben es satt" und von "Wir machen Euch satt" zu einem gemeinsamen Gespräch eingeladen. Thema ist dabei die Zukunft der europäischen Agrarpolitik. Schmidt betonte, dass man sich den Herausforderungen gemeinsam stellen müsse. "Bei allen Fragen geht es mit um einen sachlichen, lösungsorientierten Dialog und dabei müssen unsere Landwirte eine wichtige Rolle spielen: Nicht über unsere Landwirte urteilen, sondern mit ihnen im Dialog bleiben und gemeinsam Lösungen erarbeiten," sagte Schmidt.

BMEL


Innovatives Sensorsystem zur Tierdiagnostik entwickelt

18.01.2018
Wissenschaftler und Techniker haben gemeinsam ein einzigartiges Sensorsystem zur Untersuchung von Tieren entwickelt. Ihr Ziel ist eine umfassende Technikplattform, mit der verschiedene wichtige Daten über den Zustand des Tieres zeitgleich erfasst, nahezu in Echtzeit verarbeitet, ausgewertet und an das Smartphone des behandelnden Tierarztes oder des Tierhalters übermittelt werden. Dieses neue System mit dem Namen "HorseVetMed" wird auf dem 9. Leipziger Tierärztekongress erstmals einem größeren Fachpublikum vorgestellt, denn beteiligt sind auch Wissenschaftler der Veterinärmedizinischen Fakultät der Universität Leipzig sowie zwei medizintechnische Firmen. Es kann bei Pferden und später auch bei Rindern mindestens sechs Parameter gleichzeitig erfassen. Dies sind Herz-EKG, Temperatur, Bewegungstempo, Muskelaktivität, Druckkräfte unter dem Huf und die Lage des Tieres. Die Daten werden über Sensoren erfasst, die am Tier befestigt werden, ohne das Fell an der betreffenden Stelle rasieren zu müssen. Geplant sind mehrere Versionen des Systems: eine für die Tierhalter, eine andere für niedergelassene Tierärzte sowie eine dritte für die Anwendung in Tierkliniken. "An dem Tier gibt es ein Gateway. Das ist ein zentraler Verarbeitungspunkt für die Daten, von wo aus diese dann an einen externen Rechner geschickt und innerhalb von Sekunden ausgewertet werden", erklärt der Projektleiter Michael Geiger.

idw-online

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Internationale Grüne Woche
vom 19.01.2018 bis 28.01.2018 >>>>

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vom 18.01.2018 bis 20.01.2018 >>>>

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