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Aufbau der ersten Genbank für Honigbienen

14.08.2019
Wissenschaftler legen in Deutschland erstmals eine Genbank der häufig gezüchteten Kärntner Honigbiene an. Wie die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) mitteilt, handelt es sich dabei um ein Gemeinschaftsprojekt des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf sowie des Landesbetriebs Landwirtschaft Hessen. Die Institute werden Proben von mehr als 300 Bienenvölkern im In- und nahegelegenen Ausland sammeln und anschließend in flüssigem Stickstoff tiefgefrieren. Es wäre überhaupt das erste Mal, dass in Europa eine solche Genreserve für Honigbienen aufgebaut wird. Mit der Sicherung des Genmaterials soll dazu beigetragen werden, die Generosion der Honigbienen einzudämmen. Die Arbeit an der Genbank soll bis zum Ende des Jahres 2021 beendet sein. "Wir wollen mit dem Aufbau dieser lebendigen Reserve die dauerhafte Voraussetzung zur Einlagerung weiterer Honigbienen-Genetik zentral in der Deutschen Genbank landwirtschaftlicher Nutztiere am Friedrich-Loeffler-Institut schaffen. Das könnte als Vorbild für ähnliche Initiativen EU- ja weltweit dienen, da manche, an extreme Klimabedingungen angepasste Bienenrassen, in vielen Ländern bereits durch Importe stark gefährdet sind", so Professor Dr. Kaspar Bienefeld, Leiter des Länderinstituts für Bienenkunde Hohen Neuendorf.
BLE
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