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Aktualisierte Risikoeinschätzung des FLI zur Geflügelpest

03.04.2017
Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) auf der Insel Riems hat eine aktualisierte Risikoeinschätung zum Auftreten der Aviären Influenza mit dem hoch pathogenen Erreger vom Typ H5N8 vorgelegt. Mittlerweile ist das Virus in 29 europäischen Staaten nachgewiesen worden. Das FLI verweist darauf, dass zum ersten Mal seit Beginn der Epidemie, bei der es sich um die heftigste und am längste andauernde in Deutschland und Europa bislang überhaupt handelt, die Anzahl neuer Fallmeldungen bei Wildvögeln deutlich zurückgegangen ist. Dagegen werden fast täglich neue Ausbrüche aus dem Raum Cloppenburg in Niedersachsen, der geflügeldichtesten Region Deutschlands, gemeldet. Bis zum 31.02.2017 wurden in Deutschland 90 Ausbrüche in Geflügelhaltungen und 15 in Zoos registriert. In Deutschland wurde das Virus mittlerweile bei mindestens 53 Wildvogelarten nachgewiesen. Hier hat sich die Situation mittlerweile aber offenbar entspannt. Denn während bis Ende Februar noch eine starke Zunahme der Meldungen bei Wildvögeln verzeichnet wurde, gehen die Meldungen seit Mitte März nun deutlich zurück. Grundsätzlich müsse aber abgewartet werden, ob die Zahl der Fälle bei Wildvögeln weiterhin rückläufig bleibt. Das Risiko des Eintrags des Virus durch direkte und indirekte Kontakte zwischen Wildvögeln und Nutzgeflügel in Gebieten, in denen infizierte Wildvögel gefunden werden, wird weiterhin als hoch eingestuft. Anders stellt sich die Situation im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen dar. Hier muss von einem hohen Eintragsrisiko durch Verschleppung des Virus zwischen Geflügelhaltungen ausgegangen werden. Das FLI sieht deshalb weiterhin die Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Bestände vor dem Virus als oberste Priorität an. Zur Frage der Stallpflicht für Geflügel stellt das FLI klar, dass diese risikoorientiert erfolgen sollte. Die Stallpflicht sollte mindestens in Gebieten aufrecht erhalten bleiben oder eingeführt werden, in denen eine hohe Dichte an Wasservögeln oder Nutzgeflügel vorhanden ist. Zudem sollte sie in der Nähe von Wildvogelrast- und Wildvogelsammelplätzen oder an bestehenden H5-Fundorten bestehen bleiben.
FLI
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