News


West-Nile bei einem Pferd in der Türkei

23.10.2018
In der Türkei ist erstmals seit 2014 wieder eine Infektion mit dem West-Nile-Virus bei einem Pferd nachgewiesen worden, wie die Weltorganisation für Tiergesundheit mitteilt. Die genaue Infektionsquelle ist noch nicht bekannt. Da sich die Türkei allerdings innerhalb der Zugrouten von Wildvögeln befindet und das West-Nile-Virus auch auf dem Balkan aktiv ist, wird davon ausgegangen, dass das Virus über Wildvögel in die betroffene Region gelangt ist und dann durch Stechmücken auf das Tier übertragen wurde.

OIE
Vetion Fokusthema: West-Nile-Virus


Niedersachsen verweist auf Ausgleichszahlungen für Jäger im Rahmen der ASP-Prävention

23.10.2018
Das niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz verweist noch einmal auf die Ausgleichszahlungen, die seit dem 1. April 2018 gelten und dabei helfen sollen, die Schwarzwildbestände zu reduzieren, um die Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) möglichst zu verhindern. Anders als bei sonstigen Subventionsmaßnahmen muss kein Antrag vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Dabei gibt es drei Maßnahmen, die gefördert werden. Zur Früherkennung der ASP wird eine möglichst systematische Fallwildsuche für notwendig erachtet. Die Jagdausübungsberechtigten erhalten deshalb für jedes gefundene Wildschwein 50 Euro. Zudem soll der Mehrabschuss von Wildschweinen aller Altersklassen zur Bestandsreduzierung gefördert werden. Hier beträgt die Höhe der Entschädigung ebenfalls 50 Euro für jedes Tier. Dabei muss der Mehrabschuss im Einzelrevier über dem Durchschnitt der Abschüsse in den Jagdjahren 2014/15, 2015/16 und 2016/17 liegen. Zudem wird der Einsatz von Jagdhunden bei revierübergreifenden Drückjagden finanziell gefördert.

Niedersächsisches Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

EU stellt 7,2 Millionen Euro für den Kampf gegen Ebola bereit

23.10.2018
Der aktuelle Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist derzeit noch nicht unter Kontrolle gebracht worden. Die EU-Kommission stellt deshalb weitere 7,2 Millionen Euro für die Bekämpfung des Ausbruchs zur Verfügung. Damit hat die EU in diesem Jahr bereits fast 13 Millionen Euro an Mitteln zur Bekämpfung dieses hämorrhagischen Fiebers bereitgestellt. Mit den Mitteln werden vor Ort tätige Partnerorganisationen unterstützt, damit sie zusätzliche Kapazitäten zur Früherkennung weiterer Ebola-Fälle in den betroffenen Regionen aufbauen können. „Wir müssen den Kampf gegen den Ausbruch von Ebola in der Demokratischen Republik Kongo gewinnen, der bisher über 150 Menschenleben gefordert hat. Die EU-Hilfe umfasst technisches Expertise, Flüge zur humanitären Versorgung, Forschungsfinanzierung und humanitäre Hilfe. Wir arbeiten bei der Bekämpfung der Krankheit eng mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und den nationalen Behörden zusammen. Wir lassen in unserer Wachsamkeit nicht nach, und wir werden unsere Unterstützung so lange fortsetzen, wie es notwendig ist“, sagte der Kommissar für humanitäre Hilfe und Krisenmanagement Christos Stylianides.

EU-Kommission


Vereinbarung für Dürrehilfsprogramm von allen Bundesländern unterzeichnet

23.10.2018
Insgesamt 14 Bundesländer hatten sich entschieden, am Bund-Länder-Dürrehilfsprogramm teilzunehmen. Mittlerweile haben alle teilnehmenden Bundesländer die entsprechende Verwaltungsvereinbarung unterzeichnet, wie das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) mitteilt. Bund und Länder hatten sich entschieden, von der extremen Trockenheit dieses Sommers betroffenen Landwirten mit insgesamt 340 Millionen Euro unter die Arme zu greifen. Dabei werden Bund und Länder jeweils die Hälfte der Hilfen tragen. Voraussetzung für den Erhalt der Hilfen ist, dass die Betriebe Ernteeinbußen von mindestens 30 Prozent erlitten haben und dadurch in eine existenzgefährdende Situation geraten sind. Um diese Hilfen überhaupt auflegen zu können, hatte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) die Trockenheit als außergewöhnliches Witterungsereignis von nationalem Ausmaß eingestuft. Die Umsetzung und die Auszahlung des Hilfsprogramms wird über die Länder erfolgen.

BMEL


Ferkelkastration: Offener Brief der BTK an Ministerin Klöckner

22.10.2018
In einem offenen Brief an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hat die Bundestierärztekammer (BTK) die in der Agrarpresse veröffentlichten Ausführungen von Prof. Dr. Helmut Friess zur Lokalanästhesie bei der Kastration von Saugferkeln kritisiert. BTK-Präsident Dr. Uwe Tiedemann stellt klar, dass die Rahmenbedingungen sich in der Veterinärmedizin bei der Anwendung von Lokalanästhesie völlig anders darstellen. In Frage stellt er zudem die vorgeschlagenen Automatikspritzen für eine größere Anzahl von zu kastrierenden Ferkeln, da bei diesem Verfahren der wissenschaftliche Nachweis für eine wirksame Schmerzausschaltung nicht gesichert ist. Er fordert in dem Brief daher weitere notwendige Untersuchungen zur Entwicklung von geeigneten Wirkstoffen und Methoden der Schmerzausschaltung. Zudem betont er die Notwendigkeit einer hohen fachlichen Qualifikation als Voraussetzung für die korrekte Anästhesie der Tiere.

BTK
Vetion Fokusthema: Saugferkelkastration mittels Schmerzmittel

ASP: Änderung des Bundesjagdgesetzes beschlossen 22.10.2018
Neue Strahlenschutzverordnung und Strahlenschutzgesetz sollen Ende des Jahres in Kraft treten 22.10.2018
Selbstversorgung Russlands bei Milch noch lange nicht erreicht 22.10.2018
Forscher analysieren Bewegungsabläufe von Ameisenbären an der VMF Leipzig 22.10.2018
Affenkinder werden ihren Eltern mit wachsendem Alter immer ähnlicher 22.10.2018
Sachsen, Niedersachsen und Brandenburg fordern Veränderungen im Umgang mit dem Wolf 19.10.2018
Empfehlungen zur Eindämmung und Eliminierung der Lumpy Skin Disease veröffentlicht 19.10.2018
Professor Blaha spricht sich für Videoüberwachung und Tiergesundheitsdatenbank aus 19.10.2018
Globales F&E-Zentrum für Veterinärimpfstoffe in Lyon eingeweiht 19.10.2018
Zoonosenforscher fordern mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit bei der Bekämpfung 19.10.2018
US-Landwirtschaftsministerium unterstützt klimageschädigte Landwirte mit 4,8 Milliarden Dollar 18.10.2018
Nicht nur ältere Hunde leiden an Arthrose 18.10.2018
Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig intensiviert Nachwuchsförderung 18.10.2018
Große Artenvielfalt fördert und hemmt die Ökosystemstabilität 18.10.2018
Pilotprojekt mit gezielten Herdenschutzmaßnahmen für Nutztierhalter auf Eiderstedt 18.10.2018
Multi-Organ-Chip soll Zahl der Tierversuche deutlich verringern 18.10.2018
Schweineschlachtungen in Deutschland rückläufig 17.10.2018
Neuer Fall von vCJK in den USA 17.10.2018
Alternativen zur Antibiotikabehandlung von Nutztieren vorgestellt 17.10.2018
BbT-Vorstand wiedergewählt 17.10.2018
Millionen Vögel sterben jährlich durch Stromleitungen 16.10.2018
Drei neue ASP-Fälle in China 16.10.2018
Milcherzeugung ist nicht kostendeckend 16.10.2018
Fangverbot für Hering in der westlichen Ostsee abgewendet 16.10.2018
Weniger Schlachterlöse bei Ebern errechnet 16.10.2018

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt.
Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden
Sie in unserem News-Archiv.
zurück

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem Vetion.de - Newsletter
>>>>

Login eLearning-Kurse

Hier geht es zum Login für alle aktuellen eLearning-Kurse.
>>>>

Veti-Kalender 2018/2019 jetzt erhältlich

Der Veti-Kalender 2018/2019liegt jetzt druckfrisch vor und ist ab sofort im Vetion.de-Shop erhältlich! Ab Mitte August dann auch im Fachbuchhandel. >>>>

Jobbörse / Kleinanzeigen

Unter Jobbörse/ Kleinanzeigen finden Sie u.a. folgende Anzeige:

Moderne Kleintierklinik in Lübeck sucht Unterstützung.
Datum: 23.10.2018 >>>>

Praxismanager/-in gesucht
Datum: 23.10.2018 >>>>

Termine

Mitgliederversammlung 2018 der Fachgemeinschaft für Industrietierärzte
am 16.11.2018 >>>>

Daten, Diagnose und Digitales: Die 12.000 Liter Champions - perfekt gefüttert und optimal gemolken!
vom 30.10.2018 bis 31.10.2018 >>>>

Deutscher Tierärztetag 2018

Was meinen Sie dazu? Aktuell wollen wir Ihre Position zu den Forderungen der Delegierten des Tierärztetages erfahren!

Zur Umfrage >>>>