News


Haltungsempfehlungen für Deutschlands beliebtestes Terrarientier: die Europäische Landschildkröte

18.05.2018
Die Europäischen Landschildkröten sind die beliebtesten Terrarientiere in Deutschland. Jeder dritte Terrarianer besitzt eine, wie der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) mitteilt. Gleichzeitig gibt der ZZF Haltern Tipps beim Einrichten eines Freigeheges im Garten für den Sommer. So sollte die Freilandanlage windgeschützt und sonnig sein. Dabei ist die Morgensonne für die Aufwärmphase am wichtigsten. "Baut man das Gehege beispielsweise an der Südfassade eines Gebäudes, dient die Strahlungswärme der besonnten Fassade als gute Heizung für die gesamte Anlage", weiß Detlef Brenner, Bereichsleiter Zoo bei Pflanzen-Kölle. Die Tiere sollten in jedem Falle erst dann in eine Freilandanlage umziehen, wenn die Temperaturen konstant über 15 Grad liegen. Das Freilandgehege sollte von einer etwa 40 Zentimeter hohen und rund 25 Zentimeter tief im Erdreich verankerten Einfassung begrenzt werden, damit kletter- und buddelfreudige Tiere nicht ausbrechen können. Als Zaunmaterial eignen sich Betonplatten oder Holzpalisaden, jedoch keine Drahtgitter oder -geflechtzäune. Auch von oben sollte das Gehege abgesichert sein, damit sie für beispielsweise*große Vögel oder Ratten keine leichte Beute sind. Ein Teil des Bodengrundes sollte aus Walderde oder Rindenhumus bestehen, in die sich die Tiere gut eingraben können. "Kleine Hügel mit Sand- und Kiesflächen erwärmen sich leicht und werden von den Europäischen Landschildkröten gerne für ein Sonnenbad genutzt", rät Brenner. Wurzeln oder große Steine können auch hineingelegt werden. Zur Bepflanzung eignen sich Futterpflanzen wie Löwenzahn oder Wilderdbeeren. Auch Gewürzkräuter wie Sauerampfer oder Rosmarin werden von den Panzertieren gerne gefressen. Buschige Pflanzen wie Zwergföhren oder Koniferen, mit deren Hilfe schattige Plätze für die Tiere entstehen, dürfen nicht fehlen. Eine Wasserschale oder ein kleines, flaches Badebassin eignen sich als Wasserspender. Als Eiablageplatz sollten die Halter einen aus Humus bestehenden, in südwestlicher Richtung abfallenden Hügel anlegen. Für den Rückzug bei schlechtem Wetter sollte das Gehege über ein mit Stroh gefülltes, gut belüftetes Häuschen verfügen.

ZZF
Vetion Fokusthema: Heimtierhaltung


Zahlreiche Veranstaltungen rund um die Biene am Weltbienentag

18.05.2018
Am 20. Mai 2018 findet der erste offizielle Weltbienentag statt. Die UN möchte mit diesem Tag die Bedeutung der Bestäubungsleistung der Bienen für die weltweite Ernährung und auch die Probleme, unter denen Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten aktuell leiden, stärker ins Bewusstsein der Öffentlichkeit rücken. Bereits im Vorfeld des Weltbienentags sorgen Aktionen, die das Insektensterben und die Bedeutung der Bestäubung im Fokus haben, für Aufmerksamkeit. So hat ein Supermarkt im niedersächsischen Langenhagen für einige Stunden alle Produkte aus den Regalen geräumt, die direkt oder indirekt von der Insektenbestäubung abhängig sind. Die Mitarbeiter sortierten 60 Prozent der insgesamt 2.500 Produkte aus - vom Apfel bis zu den Baumwollsocken. Direkt am 20. Mai wird es u.a. eine Filmreihe zum Thema Bienensterben geben, die die Initiative HonigConnection in der Kölner Filmpalette anbietet.

Bienenjornal.de

Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen feiert 25-jähriges Jubiläum

18.05.2018
Am 22. Mai ist der internationale Tag der biologischen Vielfalt und das Biodiversitätskonvention der Vereinten Nationen (CBD) wird 25 Jahre alt. Das soll gefeiert werden, obwohl oder gerade weil der Weltbiodiversitätsrat IPBES in vier regionalen Berichten zum Zustand der Lebensräume ein ziemlich düsteres Bild gezeichnet hat. Ohne die CBD käme das Thema Biodiversitätsverlust in der politischen Debatte jedoch vermutlich gar nicht oder nur sehr selten vor.

Biodiversity


Pestizide in hoher Dosis hindern Bienen an der Rückkehr zum Bienenstock

18.05.2018
Mit Mikrochips ausgestattete Bienen sollen Aufschluss darüber geben, wie sich Pestizide auf den Bienenflug auswirken. Durchgeführt wird die Untersuchung von Wissenschaftlern von Agroscope. Dafür boten sie den Insekten mit Pestiziden versetztes Futter an und verfolgten anschließend, wieviele der Testbienen aus einem Umkreis von einem Kilometer Entfernung in den Bienenstock zurückkehrten. Außerdem hielten sie die Zeit fest, die die Bienen für den Heimweg benötigten, denn Bienen, die mit der Umgebung vertraut sind, fliegen normalerweise direkt zum Stock zurück. Erste Ergebnisse zeigen, dass das getestete Neonikotinoid die Rückkehrrate der Bienen bei der höchsten Dosis von einem Nanogramm pro Tier beeinträchtigt, denn es kehrten nur noch 60 Prozent der Bienen, die die höchste Dosis aufgenommen hatten, zum Bienenstock zurück. Das lässt den Rückschluss zu, dass hohe Konzentrationen des Insektengifts die Bienen in ihrer Orientierung oder Flugfähigkeit beeinträchtigen. Offen ist jedoch, wie dieser Effekt sich auf eine ganze Bienenkolonie auswirkt.

Agroscope Jahresbericht


Kanton Graubünden bekommt neuen Kantonstierarzt

18.05.2018
Tierarzt Giochen Bearth übernimmt ab dem 1. Januar 2019 die Leitung des Amts für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit des Kantons Graubünden und wird somit oberster Kantonstierarzt. Der 57-Jährige tritt die Nachfolge von Rolf Hanimann an. Bearth war in den vergangenen 20 Jahren als niedergelassener Tierarzt tätig. Gleichzeitig war er auch in amtlicher Funktion als Bezirkstierarzt für den Kanton Graubünden und in Teilzeit als Leiter der Abteilung Veterinärdienste für die Stadt Zürich tätig. Für das Amt für Lebensmittelsicherheit und Tiergesundheit (ALT) arbeiten rund 70 Mitarbeiter.

Graubünden online

Preise für Lebensmittel in Deutschland kräftig gestiegen 18.05.2018
Neues Landeslabor in Schleswig-Holstein eingeweiht 18.05.2018
Großbritanniens Schweinefleischindustrie hat Antibiotikaeinsatz in zwei Jahren halbiert 17.05.2018
Klöckner kritisiert Fleisch- und Lebensmitteldumping von Supermärkten 17.05.2018
Nur leichte Steigerung des Haushalts des BMEL 17.05.2018
Vorstandswahlen des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. 16.05.2018
Kaninchen und Meerschweinchen jetzt schon an die ganzjährige Freilandhaltung gewöhnen 16.05.2018
WWF warnt vor Wildschweinzaun an deutsch-dänischer Grenze 16.05.2018
Jungvögel werden auch außerhalb der Nester noch versorgt 16.05.2018
Säugerherz ist evolutionäre Weiterentwicklung des Fischherzens 16.05.2018
Grüne für Verbesserung des Tierschutzes an Schlachthöfen 16.05.2018
Tönnies Forschung unterstützt bessere Haltungs-, Transport- und Schlachtbedingungen 15.05.2018
Wichtigster Erreger von Lebensmittelinfektionen befindet sich auf Hühnereiern 15.05.2018
Abschaffung der Tierhalterhaftung bei durch Wölfe verursachten Ausbrüchen von Weidetieren 15.05.2018
Schulze Föckling als Landwirtschaftsministerin wegen Drohungen zurückgetreten 15.05.2018
Schnelltest weist Carbapenem-Resistenzen auf Antikörperbasis nach 15.05.2018
Initiative Tierwohl hat zusätzliche Registrierungsphase für Schweinehalter gestartet 15.05.2018
Tierarzneimittelmarkt um fast drei Prozent gewachsen 14.05.2018
EU-Parlament fordert Anpassungen bei Schutzstatus von Wolf und Co. 14.05.2018
Neues Merkblatt zur Sauenhaltung 14.05.2018
Hessische Landestierschutzbeauftragte fordert Bund bezüglich Fundtieren zum Handeln auf 14.05.2018
Wolf für Tod von 44 Schafen in Baden-Württemberg verantwortlich 11.05.2018
Tierärzte könnten in Sachsen-Anhalt knapp werden 11.05.2018
Amphibien-dezimierender Pilz stammt aus Asien 11.05.2018
Erneut H5N6 bei Wildvögeln in Finnland 11.05.2018

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