News


Interessierte können Pläne zum Management gebietsfremder invasiver Arten einsehen und kommentieren

20.09.2017
Das Management gebietsfremder invasiver Arten stellt eine große, aber notwendige Herausforderung dar. Daher darf jeder Interessierte zu den vorliegenden Vorschlägen in Mecklenburg-Vorpommern Stellung beziehen. Die bundesweit abgestimmten Unterlagen für das Management gebietsfremder invasiver Arten liegen bis zum 18. Oktober 2017 im Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und Geologie (LUNG) sowie in den Staatlichen Ämtern für Landwirtschaft und Umwelt in Schwerin, Neubrandenburg, Rostock und Stralsund zu den Geschäftszeiten aus. Zudem sind die Unterlagen auch unter www.anhoerungsportal.de verfügbar. Interessierte können diese einsehen und bis zum 20. November 2017 schriftlich Stellung nehmen. Für Europa sind inzwischen 37 invasive gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten identifiziert worden. 16 von ihnen kommen auch in Deutschland vor. Dies sind beispielsweise Nutria, Waschbär, Kamberkrebs, Signalkrebs, Chinesischer Wollhandkrabbe und Blaubandbärbling.

Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt MV


Tierwohl und Umweltschutz dürfen sich nicht ausschließen

20.09.2017
Heute geht die wissenschaftliche Tagung an der Universität Hohenheim "Bau, Technik und Umwelt in der landwirtschaftlichen Nutztierhaltung“ (BTU) in Stuttgart zu Ende. Hier wurden u.a. Forschungsarbeiten für eine Tierhaltung, die zunehmend Tierwohl, Tiergesundheit UND Umweltschutz genügt, präsentiert und von Experten diskutiert. Mit dabei war Prof. Dr. Thomas Jungbluth, Agrartechniker vom Fachgebiet Verfahrenstechnik der Tierhaltungssysteme an der Universität Hohenheim. "Wir entwickeln und bewerten in dem Pilotprojekt tier- und umweltgerechte Haltungssysteme für Schweine und beraten Bauern, die ihre Anlagen modernisieren möchten.“ Zu beachten ist jedoch. "Tiergesundheit ist nicht gleich Wohlbefinden“, erklärte Prof. Dr. Nicole Kemper von der Tierärztlichen Hochschule Hannover. "Auch gesunde Tiere können in ihrem Wohlbefinden beeinträchtigt sein. So ist organisches Beschäftigungsmaterial dem Wohlbefinden von Schweinen sehr förderlich, allerdings können anhaftende Mikroorganismen oder Pilzgifte die Tiergesundheit beeinträchtigen.“ Um diese Zielkonflikte auszuloten und zu lösen, werde in einem Forschungsprojekt untersucht, welche Belastungen Beschäftigungsmaterialien aufweisen und wie lange diese vorhanden sind. "Die zukünftige Herausforderung wird sein, praxistaugliche innovative Haltungssysteme zu entwickeln, die den Anforderungen von Tier- und Umweltschutz besser gerecht werden und sich sowohl für Umbaumaßnahmen als auch Neubauten eignen", erklärte Prof. Dr. Eberhard Hartung von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel.

Universität Hohenheim

Hessischer Schulpreis zum Tierschutz vergeben

20.09.2017
In Hessen ist auch in diesem Jahr wieder der Hessische Schulpreis zum Tierschutz vergeben worden. Der Preis wird seit 2009 alle zwei Jahre ausgeschrieben und ist für die drei Hauptpreise mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Zusätzlich wurden in diesem Jahr zwei mit je 500 Euro dotierte Sonderpreise vergeben. "Tierschutz ist nicht nur gegenwärtig ein wichtiges Thema, sondern wird auch in der Zukunft eine bedeutende Rolle spielen. Deswegen freut es mich, wenn sich junge Menschen so engagiert für den Tierschutz einsetzen", sagte Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser. Dabei wurden die Schulen in diesem Jahr für ganz unterschiedliche Projekte ausgezeichnet. Schüler aus Rotenburg hatten einen Tierschutzkalender gestaltet, diesen verkauft und die Einnahmen an Tierschutzprojekte gespendet. In Offenbach halfen Schüler Stadttauben, vertieften ihr eigenes Wissen zu diesem Thema und gaben es speziell zur Notwendigkeit betreuter Taubenschläge weiter. Und in Hünfeld entstand ein Film zum Thema "Artgerecht - nicht ungerecht".

Hessisches Ministerium für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz


Auch die Pflege eines kranken Tieres kann belasten

20.09.2017
Die Pflege eines chronisch kranken Angehörigen kann belasten und zu starkem Stress führen. Dieser kann sich u.a. auch in Depressionen äußern. Mary Beth Spitznagel, Neuropsychologin an der Kent State University (Ohio, USA) wollte herausfinden, ob dies auch zutrifft, falls es sich bei der zu pflegenden "Person" um ein Haustier handelt. Hierzu waren bisher keine Studien vorhanden und die Forscherin war auf die Idee für die Untersuchung gekommen, nachdem sie ein eigenes Tier über einen längeren Zeitraum gepflegt hatte. Das Ergebnis der Studie ist, dass es um die psychische Situation des Pflegenden relativ ähnlich bestellt ist, unabhängig davon, ob es sich um ein zu pflegendes Tier oder einen Menschen handelt. Einer der Gründe dafür dürfte sein, dass die meisten Tierbesitzer ihr Haustier als Familienmitglied ansehen und daher eine hohe emotionale Bindung zu dem Tier haben.

Kent State University


Therapien können Hund und Katze mit Gelenkerkrankungen unterstützen

20.09.2017
Der Herbst steht bevor und älteren Tieren kann es manchmal wie Menschen gehen, sofern sie an Gelenkerkrankungenleiden. Dann ist ihr Zustand im Sommer oftmals noch in Ordnung. Beginnt der Herbst und es wird kälter und feucht, dann machen auch die Arthrosen den Tieren wieder vermehrt zu schaffen. Die Probleme können dabei so stark sein, dass die Tiere ihren Platz am liebsten gar nicht mehr verlassen möchten. Allerdings stehen auch bei Hund und Katze für solche Erkrankungen Therapien zur Verfügung, die die Lebensqualität der Tiere erheblich verbessern können, wie der Bundesverband für Tiergesundheit e.V. (BfT) berichtet. Arthrosen können auf vielfältige Art und Weise entstehen. Ursachen können z.B. Verletzungen oder auch bakterielle Infektionen sein. Und natürlich kommt auch die natürliche Abnutzung im Laufe des Lebens als Ursache in Frage. Sind solche Arthrosen chronisch geworden, ist eine Heilung nicht mehr möglich. Aber den Tieren kann Linderung verschafft werden. Hier kommen u.a. schmerzstillende und entzündungshemmende Medikamente zum Einsatz. Aber auch moderne biologische Therapieverfahren wie z.B. die Thrombozytentherapie stehen zur Verfügung und wurden in den letzten Jahren mit Erfolg angewendet. Und neben der Therapie sind natürlich auch die Lebensumstände des Tieres von Bedeutung. So darf durch falsche Fütterung kein Übergewicht entstehen, da dieses die bereits geschädigten Gelenke zusätzlich belastet. Der Tierarzt wird gemeinsam mit dem Halter ein entsprechendes Behandlungsprogramm für das betroffene Tier entwerfen. Dafür muss er möglichst viel über das Tier erfahren. So helfen z.B. regelmäßige Gewichtskontrollen bei der Einschätzung der Situation und der Entscheidung, wie weiter verfahren wird.

BfT
Tierpet.de
eLearning-Kurs Regenerative Therapieoptionen

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