News


Rodewalder Wolf: Gericht lehnt Eilantrag ab

18.02.2019
Nachdem das Land Niedersachsen am 23. Januar 2019 die Abschussgenehmigung des sogenannten Rodewalder Wolfsrüden erteilt hatte, stellte der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. gegen diesen Beschluss einen Eilantrag. Dieser wurde nun von der 5. Kammer des Verwaltungsgerichtes abgelehnt. Der Verein konnte keine überzeugenden Einwände liefern, so die Entscheidung des Gerichtes. Zumutbaren Alternativen zur Tötung des Tieres wie eine Vergrämung, weitere Herdenschutzmaßnahmen oder eine Entnahme des Tieres mittels Narkose wollte das Verwaltungsgericht Oldenburg nicht zustimmen. Dieser Beschluss ist jedoch nicht rechtskräftig und der Freundeskreis freilebender Wölfe e.V. kann dagegen Beschwerde beim Niedersächsischen Oberverwaltungsgericht einlegen.

Verwaltungsgericht Oldenburg


90.000 Euro für Kastration von freilebenden Katzen in Schleswig-Holstein

18.02.2019
In Schleswig-Holstein geht das Gemeinschaftsprojekt von Tierschutzverbänden, Tierärzteschaft, Kommunaler Familie, Landesjagdverband und Land zur Kastration von Streunerkatzen in die siebte Runde. Tierärzte im Land können ihre Leistung seit 15. Februar 2019 über einen von der Tierärztekammer Schleswig-Holstein verwalteten Fonds abrechnen. Die Abrechnung erfolgt abzüglich einer Spende in Höhe von 25 Euro des behandelnden Tierarztes. Es werden 59 Euro für die Kastration von Katern bzw. 115 Euro von weiblichen Katzen über den Fonds erstattet. Die Patienten müssen nach Durchführung der Kastration wieder an der Stelle des Fangs ausgesetzt werden. In den vergangenen vier Jahren wurden in Schleswig-Holstein im Rahmen dieses Projektes insgesamt bereits mehr als 14.000 Katzen kastriert. Die Aktion läuft geplant bis zum 15. März 2019.

Regierung Schleswig-Holstein
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an

Tierschutzpreis Baden-Württemberg 2019: Bewerbung bis 17. Mai möglich

18.02.2019
Das Land Baden-Württemberg schreibt nach 2017 erneut den mit 7.500 Euro dotierten Tierschutzpreis Baden-Württemberg aus. Auf diesem Weg sollen nicht nur besonderes Engagement und Öffentlichkeitsarbeit im Tierschutz, sondern auch die tierschutzgerechte Ausbildung oder Beschäftigung von Tieren gewürdigt werden. Der Preis soll zudem andere Mitbürger zu mehr Engagement auf diesem Gebiet motivieren. „Mein Ziel ist es, den Tierschutz in Baden-Württemberg nachhaltig voranzubringen“, erklärte der Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk. „Der aktive Tierschutz ist nicht nur eine Aufgabe der Landesregierung, sondern jedes Einzelnen. Wir alle tragen Verantwortung für den Schutz des Lebens und Wohlbefindens unserer Mitgeschöpfe und können dies durch unser Handeln gegenüber Tieren zum Ausdruck bringen“, so der Minister weiter. Bewerbungen können bis zum 17. Mai 2019 beim Ministerium eingereicht werden.

MLR Baden-Württemberg
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an


Veterinärämter im Ennepe-Ruhr-Kreis proben für möglichen Ausbruch der ASP

18.02.2019
Veterinärämter im gesamten Regierungsbezirk Arnsberg (NRW) haben den möglichen Ausbruch der hochansteckenden Afrikanischen Schweinepest (ASP) mit dem Errichten einer Übungs-Kernzone geprobt. „Wie im Ernstfall haben wir einen Krisenstab eingerichtet“, berichtet Amtstierarzt Dr. Peter Richter. Noch beträgt die Entfernung zu bestätigten Ausbrüchen im benachbarten Belgien rund 300 Kilometer, doch ein Ausbruch der Tierseuche hätte für den Ennepe- Ruhr-Kreis, in dem Betriebe mit insgesamt 6300 Schweinen angesiedelt sind, enorme Folgen. An der Übung nahmen neben Mitarbeitern des Veterinäramtes und anderer Sachgebiete der Kreisverwaltung auch Vertreter der Städte Breckerfeld, Ennepetal und Schwelm, der Polizei, der Kreisjägerschaft, des Landesbetriebes Wald und Holz NRW und des Landesbetriebes Straßen NRW teil.

Ennepe-Ruhr-Kreis
Vetion Fokusthema: Schweinepest


Einstreuhaltung wird als tierschutzgerechter angesehen

15.02.2019
Etwa 1000 Studienteilnehmer haben für eine Untersuchung der Universitäten Bozen und Göttingen Fotos bewertet, auf denen glücklich oder traurig aussehende Schweine in unterschiedlichen Haltungssystemen, mal auf Stroh, mal auf Spatenböden, zu sehen waren. Dabei hatte die Art des Stalls mehr Einfluss auf die Bewertung als die Abbildung des Schweins selbst. „Die Haltung von Schweinen in heute üblichen Ställen, in denen die Tiere auf einem Betonboden mit Spalten zum Abfließen der Gülle leben, wird als sehr problematisch wahrgenommen“, sagt der leitende Autor Prof. Dr. Achim Spiller vom Department für Agrarökonomie und Rurale Entwicklung der Universität Göttingen. „Der Strohstall wird im Vergleich als deutlich natürlicher und tiergerechter bewertet. Daran ändert auch der traurige oder fröhliche Ausdruck des im Stall stehenden Schweins nichts.“ Die Studienergebnisse geben Aufschluss darüber, wie Verbraucher und Verbraucherinnen Tierhaltungssysteme bewertet. Dabei ist es zweitrangig, ob das Schwein glücklich oder traurig wirkt.

Uni Göttingen

EU-Kommission soll Tiertransportbedingungen verbessern 15.02.2019
Klimawandel wirkt sich auch auf Erdmännchenpopulation aus 15.02.2019
BLV informiert Schaf- und Ziegenhalter über Tierverkehrsdatenbank und Moderhinke 15.02.2019
Immer weniger Milchbauern in der Schweiz 15.02.2019
BVD in der Schweiz fast ausgerottet 14.02.2019
Initiative sammelt Unterschriften für Volksentscheid gegen Massentierhaltung in der Schweiz 14.02.2019
Schleswig-Holstein verstärkt Maßnahmen beim Wolfsmanagement 14.02.2019
Massives Insektensterben bedroht Ökosysteme 14.02.2019
Lösegeldforderungen für verschwundene Tiere sind keine Seltenheit 14.02.2019
BHV-1 in drei Betrieben in NRW 14.02.2019
RHDV-2 Ausbruch in Großbritannien 14.02.2019
Exporte von Rindern ins Ausland nehmen kontinuierlich zu - EU-Parlament steht vor Entscheidung 13.02.2019
Auf Hinweise für illegalen Welpenhandel achten 13.02.2019
Neue Steckbriefe des FLI zu Bornaviren 13.02.2019
Videoüberwachung zur Verbesserung des Tierschutzes in niedersächsischen Schlachthöfen 13.02.2019
Verschluckte Fremdkörper können zu einem lebendsbedrohenden Problem werden 13.02.2019
Israels Kühe haben weltweit die größte Milchleistung 12.02.2019
Immer mehr Verbraucher kaufen Bioprodukte 12.02.2019
Mehr als 50 neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest in Belgien bei Wildschweinen 12.02.2019
EU-Kommission bemängelt Auslauf von Elterntieren in Öko-Hühnerzuchten 12.02.2019
Massenhaftes Seevogelsterben vor den Küsten der Niederlande und vor Borkum 11.02.2019
EU-Parlament für Verkürzung der Tiertransportzeiten 11.02.2019
Gemeinsame Tierseuchenübung mit Dänemark zu ASP-Ausbruch 11.02.2019
Forscher diagnostizieren Knochenkrebs bei Schildkröte aus der Trias-Zeit 08.02.2019
Mecklenburg-Vorpommern will für einen ASP-Ausbruch gerüstet sein 08.02.2019

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