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Der Milchmarkt braucht mengenwirksame Instrumente

21.07.2017
Das MEG Milch Board hat seine Forderungen nach einer vertragsgebundenen Milchvermarktung erneuert. Die Kernforderungen beziehen sich auf die in Verträgen festzuschreibende Menge, Qualität, Vertragslaufzeit und den Preis der zu liefernden Milch. Der Milchmarkt brauche um zu funktionieren, mengenwirksame Instrumente. Nur eine bedarfs- und damit marktgerechte Produktion kann Krisen verhindern oder zumindest abmildern, heißt es auch in dem vom MEG in Auftrag gegebenen "Marktreview Milch". Anhand aktueller Marktdaten geht diese Studie der Frage nach, wie das besondere Ausmaß des Preisverfalls in Deutschland und die Preisverschiebungen in der EU erklärt werden können.

MEG


Antibiotische Wachstumsförderer führen zu deutlich mehr multiresistenten Erregern

21.07.2017
Hühner in Indien weisen eine große Zahl an Antibiotikaresistenzen auf. Diese sind vor allem auf den Einsatz von antibiotischen Wachstumsförderern zurückzuführen. Das fanden Forscher des Center for Disease Dynamics, Economics & Policy (CDDEP) bei Untersuchungen von Lege- und Masthühnern aus dem Bundesstaat Punjab heraus. Dazu wurden Proben von 530 Tiere in 18 Geflügelfarmen gesammelt und ausgewertet. In Indien werden ebenso wie in vielen anderen Ländern der Welt, u.a. der USA, weiterhin Antibiotika als sogenannte Wachstumsförderer eingesetzt. Ihr Einsatz wird laut Experten wegen der steigenden Nachfrage weltweit sogar eher zu- als abnehmen. Studien sagen voraus, dass der Einsatz von Antibiotika in der Lebensmittelerzeugung bei Tieren bis 2030 weltweit um 67 Prozent zunehmen wird. Dabei zeigen die aktuellen Untersuchungen, dass die Proben aus solchen Betrieben drei Mal so häufig multiresistente Erreger aufwiesen wie Proben aus Betrieben, die keine Antibiotika zur Wachstumsförderung einsetzten.

CDDEP
pte

Mutation bei Nackthunden für Haarslosigkeit und Zahnveränderungen verantwortlich

21.07.2017
Nackthunde wie der Mexikanische Nackthund gehören zu den ältesten Hunderassen weltweit. Sie zeichnen sich durch die Haarlosigkeit aus. Verantwortlich dafür ist die Mutation des Gens FOXI3. Diese Mutation hat aber nicht nur die Haarlosigkeit zur Folge. Auch für veränderte Entwicklungen der Zähne ist das mutierte Gen laut Untersuchungen von Experten des Max- Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie und der Friedrich-Schiller-Universität Jena verantwortlich. Bei den haarlosen Tieren fehlen nicht nur fast alle Ersatzzähne. Auch die Ausprägung der Zahnhöcker unterscheidet sich gegenüber Hunden, die diese Mutation nicht aufweisen. Die Forscher konnten dies an erhaltenen Schädeln und Dermoplastiken von Nackthunden nachweisen. Diese hatte Anfang des vergangenen Jahrhunderts der Direktor des Phyletischen Museums Ludwig Plate gesammelt. Er hatte auch Kreuzungsexperimente zwischen Nackthunden und behaarten Hunden durchgeführt und war damals bereits auf die fehlende Bezahnung der Nackthunde aufmerksam geworden.

idw
Vetion Fokusthema: Qualzuchten


Biomarker für Mitralklappenendokardiose beim Hund entdeckt

21.07.2017
Forschern der Tuft University (Massachusetts, USA) ist es erstmals gelungen, Biomarker für eine Herzerkrankung beim Hund nachzuweisen, die sich in extrazellulären Einschlüssen befinden. Die Marker befinden sich in sogenannten Exosomen und sind im Blut nachweisbar. Sie stehen im Zusammenhang mit der Mitralklappenendokardiose sowie kongestivem Herzversagen. Es handelt sich dabei um sogenannte Ex-miRNA, die sich in den Exosomen befindet. Die Expression und Zusammensetzung dieser Partikel ändert sich offenbar im Verlaufe der Erkrankung. Sollten sich die Ergebnisse bestätigen, könnte die Weiterentwicklung der Untersuchung dieser Partikel evtl. zukünftig beim Monitoring der Patienten mit einer Mitralklappenendometriose helfen. Mitralklappenendometriose ist die häufigste erworbene Herzerkrankung beim Hund. Im Alter von über 13 Jahren leiden rund drei Viertel aller Tiere an der Erkankung.

Tufts University


Import von Eiweißfuttermitteln ist zwingend erforderlich

21.07.2017
Der Import von Eiweißfutternmitteln wird nach Ansicht des Deutschen Verbandes Tiernahrung e.V. (DVT) auch in Zukunft zwingend erforderlich bleiben. Ohne diesen Import könne laut DVT-Geschäftsführer Hermann-Josef Baaken die Versorgung für die tierische Veredelung nicht sichergestellt werden. Der Verband reagiert damit auf eine jüngst verabschiedete europäische Soja-Deklaration, die auf Initiative Deutschlands und Ungarns zustande gekommen war. Der DVT hält zwar den Ausbau der Produktion von Soja und weiteren Leguminosen in Europa sowie eine verbesserte Eigenversorgung für erstrebenswert. Allerdings verweist der DVT auch auf die von der EU-Kommission erstellte Proteinbilanz. Demnach wurde der Bedarf an Sojaschrot von 31,2 Millionen Tonnen im Jahr 2015/16 nur zu 1,5 Millionen Tonnen aus der EU gedeckt.

DVT

Österreichisches Tierschutzgesetz soll vom Verfassungsgerichtshof überprüft werden 21.07.2017
BSE-Fall bei Schlachtrind in den USA 20.07.2017
Neospora caninum als relevanter Aborterreger bei Rindern in Nordwürttemberg identifiziert 20.07.2017
Mittlerweile 50 Fälle der ASP in Tschechien 20.07.2017
Ansteckende Blutarmut in Spanien und Mazedonien 20.07.2017
Die meisten landwirtschaftlichen Betriebe in Sachsen-Anhalt halten Rinder 19.07.2017
Bestand der Kormorane in Mecklenburg-Vorpommern deutlich gewachsen 19.07.2017
Hunde wurden nur einmal domestiziert 19.07.2017
Ernährungsindustrie mit mehr als 170 Milliarden Euro Umsatz 19.07.2017
Fast eine Million für Bibermanagement in Mecklenburg-Vorpommern 19.07.2017
bpt stellt Musterarbeitsvertrag für angestellte Tierärzte bereit 18.07.2017
Blauzungenkrankheit in Frankreich weiter rückläufig 18.07.2017
Bei Urlaubsplanung die Versorgung der Haustiere beachten 18.07.2017
Ökolandbau in Deutschland weiter auf Wachstumskurs 18.07.2017
Nach vier Jahren wieder Einkommenszuwächse für Österreichs Landwirte 17.07.2017
Polen plant Bau eines Schutzzauns wegen ASP 17.07.2017
Pferdefleischskandal aus 2013 scheinbar aufgedeckt 17.07.2017
Forum Heimtier fordert mehr Eigenverantwortung von Tierhaltern 17.07.2017
Neues Herpesvirus bei Berggorillas entdeckt 17.07.2017
Grüne wollen weitreichende Änderungen im Tierschutz 17.07.2017
EFSA hat Ursache der sporadisch auftretenden BSE-Fälle untersucht 14.07.2017
Wolf erobert auch Mecklenburg-Vorpommerns Küstengebiete 14.07.2017
Vorwürfe wegen Tierschutzverstößen gegen NRW-Landwirtschaftsministerin 14.07.2017
Newcastle Disease nach 20 Jahren wieder in Portugal 14.07.2017
Hessische Landestierschutzbeauftragte legt Jahresbericht 2016 vor 13.07.2017

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