News


Tierschutzorganisationen fordern Verbesserungsmaßnahmen der Tiergesundheit bei Nutztieren 
 

11.12.2018
Zentrales Thema beim morgigen Zusammenkommen von Bundeslandwirtschaftsministerin Klöckner und Vertretern des Lebensmitteleinzelhandels und der Gastronomieverbände wird die geplante staatliche Tierwohlkennzeichnung sein. Doch Tierschutzorganisationen ersuchen die Ministerin, wirksame flächendeckende Maßnahmen für mehr Tierwohl zu ergreifen, damit die vorherrschenden katastrophalen Zustände in der Nutztierhaltung ein Ende haben. Doch lässt eine Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Fraktion DIE LINKE eher befürchten, dass der Bund noch nicht einmal die ersten Schritte in Richtung wirkungsvollen gesundheitlichen Nutztierschutz gehen will. Zum Erreichen des Staatszieles Tierschutz müssen laut Greenpeace, foodwatch und VIER PFOTEN ausreichend Tierschutz-Kontrollen in den tierhaltenden Betrieben und auf Schlachthöfen als auch regelmäßige Schulungen für Tierhalter und Mitarbeiter am Schlachthof stattfinden.

Vier Pfoten
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an


Dänemark geht gegen Tötung von unerwünschten Bullenkälbern vor

11.12.2018
Da sich die Mast von männlichen Jerseykälbern wirtschaftlich nicht lohnt, werden in Dänemark etwa 23.000 Tiere kurz nach ihrer Geburt getötet. Geringere Zuwachsraten und ein niedrigeres Endgewicht der Bullenkälber lassen dänische Rinderhalter zu diesen Maßnahmen greifen. Doch der Vorsitzende des Dachverbandes der dänischen Land- und Ernährungswirtschaft (L&F), Martin Merrild, kritisierte kürzlich diese Praxis gegenüber der Zeitung Jyllands-Posten. Da auch die Rinderhalter selbst auf diese Maßnahmen verzichten möchten, wurde nun zwischen dem Dachverband und den dänischen Molkereien schriftlich vereinbart, dass mit Beginn des nächsten Jahres „die systematische Tötung“ von Kälbern in Biobetrieben untersagt ist. Für konventionell gehaltene Kälber, die den weitaus größeren Anteil ausmachen, wird zur Zeit eine ähnliche Selbstverpflichtung ausgearbeitet, die auch bereits im kommenden Jahr wirksam werden soll.

Schweizerbauer

Patent für Pflanzen: Bauernverband kritisiert Entscheidung des EPA

11.12.2018
Nachdem das Europäische Patentamt EPA sich jüngst für ein Patent für die Eigenschaft einer Paprikasorte ausgesprochen hatte, kritisierte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) den Beschluss: „Diese Entscheidung der Technischen Beschwerdekammer des EPA steht nicht nur im Gegensatz zur bisherigen Praxis des europäischen Patentrechts. Sie ignoriert die politischen Vorgaben und auch die fehlende gesellschaftliche Akzeptanz für Biopatente. Wir lehnen Patente auf Pflanzen und Tiere grundsätzlich ab. Patente auf Pflanzen sind eine Innovationsbremse für die Pflanzenzüchtung und führen zu hohen Kosten für die Züchter. Diese Entscheidung muss man nun zum Anlass nehmen, das Europäische Patenübereinkommen EPÜ zu ändern.“ Der DBV erwarte zudem von der Bundesregierung, dass diese sich dafür stark macht, die Auslegungsempfehlung der EU-Kommission aus dem Jahr 2016 rechtssicher umzusetzen. Die Regel 28 II EPÜAO, die besagt, dass Produkte aus im wesentlichen biologischen Verfahren nicht patentierbar sind, wurde durch den jüngsten Beschluss der technischen Beschwerdekammer des EPA für nicht vereinbar mit Artikel 53 b) EPÜ und damit für nichtig erklärt.

Presseportal


Spendenaktion rettet landwirtschaftlichen Betrieb

11.12.2018
Es klingt ein wenig wie ein Sommermärchen. In Wirklichkeit ist es eine tragische Geschichte mit Happy End. Im Sommer 2018 ist in einem Rinder-haltenden Betrieb in Baden-Württemberg Botulismus aufgetreten. Die 54 Tiere verendeten oder wurden getötet. Der wirtschaftliche Schaden für die Landwirtsfamilie: 72.000 Euro. Die Famile stand vor dem Nichts, denn die Tierseuchenkasse kam lediglich für 15.000 Euro auf, da Botulismus keine Tierseuche ist. Die Landtagsabgeordnete der Grünen, Martina Braun, rief daraufhin zu einer Spendenaktion auf, wodurch der Betrieb der Famile gerettet werden konnte. In nur drei Wochen kamen rund 94.000 Euro zusammen. Inzwischen hält die Familie wieder 41 Milchrinder.

Südkurier
Weihnachtsgeschichte schreiben


Hundeführerschein statt Rasselisten gefordert

11.12.2018
Ariane Désirée Kari, stellvertretende Landesbeauftragte für Tierschutz Baden- Württemberg, hat für die Einführung eines Hundeführerscheins und die Abschaffung der Rasselisten plädiert. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion zum Thema „Mehr Sicherheit für Kinder durch sachkundigen Umgang mit Hunden“ auf der Heimtiermesse in Stuttgart kam man zu dem Schluss, dass ein verpflichtender Hundeführerschein notwendig sei, um Hundeunfälle bei Kindern zu reduzieren. „Ein verpflichtender Hundeführerschein würde einerseits zu einer artgerechteren Hundehaltung und andererseits aufgrund besserer Einschätzung des Hundeverhaltens zur Gefahrenvermeidung beitragen“, betonte Ariane Désirée Kari.

Landesbeauftragte für Tierschutz Baden-Württemberg

Nandus breiten sich in Mecklenburg-Vorpommern immer weiter aus 11.12.2018
Schleswig-Holstein intensiviert Anstrengungen zum Schutz bedrohter Wiesen- und Küstenvogelarten 11.12.2018
Schreiben Sie mit an unserer Weihnachtsgeschichte 10.12.2018
Tierhaltung bedeutet Verantwortung 10.12.2018
FDP will regelmäßige Kontrollen von Nutztierhaltungsbetrieben 10.12.2018
Afrikanische Schweinepest in China mittlerweile in 21 Provinzen nachgewiesen 10.12.2018
Subtropische Zeckenart erstmals in Österreich nachgewiesen 07.12.2018
Schleswig-Holstein beruft Tierschutzbeauftragte 07.12.2018
Klöckner: Mehr Tierwohl nicht zum Nulltarif 07.12.2018
Behörden müssen für untergebrachte Tiere zahlen 07.12.2018
ASP-Risiko bleibt hoch 06.12.2018
Erforschung des Pilzbefalls des Feuersalamanders in Hessen 06.12.2018
Angst vor dem Wolf in dünn besiedelten Regionen größer 06.12.2018
Silo-Anstrich als PCB-Quelle bestätigt 05.12.2018
Berufsgenossenschaft bietet Online-Tool zur Gefährdungsbeurteilung in der Tiermedizin 05.12.2018
Klauenbad führt zu Kupfervergiftungen bei Schafen 05.12.2018
Wien: Tierärztekammer unterstützt verpflichtenden Sachkundenachweis 05.12.2018
EU-Kurzbericht 2017 zu TSE-Erkrankungen veröffentlicht 04.12.2018
Veterinärmedizinische Fakultät Leipzig erneut erfolgreich akkreditiert 04.12.2018
Chemikalien im Eisbärenblut steigen weiter an 04.12.2018
Impfung gegen Blauzungenkrankheit wird in Baden-Württemberg weiter unterstützt 04.12.2018
Tiere sind keine Weihnachtsgeschenke 04.12.2018
Hitze hatte 2018 keine Auswirkung auf die Milchleistung 03.12.2018
Milcherzeugerpreis fällt erstmals wieder unter 30-Cent-Marke 03.12.2018
ASP-Ausbruch in Tschechien getilgt 03.12.2018

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt.
Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden
Sie in unserem News-Archiv.
zurück

Newsletter

Bleiben Sie auf dem Laufenden mit dem Vetion.de - Newsletter
>>>>

Login eLearning-Kurse

Hier geht es zum Login für alle aktuellen eLearning-Kurse.
>>>>

Veti-Kalender 2018/2019 und TFA-Praxisplaner 2019 jetzt erhältlich

Der Veti-Kalender 2018/2019 sowie der TFA-Praxisplaner 2019 können jetzt über den Vetion.de-Shop bezogen werden. Ebenso unsere warme Buiatrik-Mütze für kalte Wintertage! >>>>

Jobbörse / Kleinanzeigen

Unter Jobbörse/ Kleinanzeigen finden Sie u.a. folgende Anzeige:

Moderne Kleintierklinik in Lübeck sucht Unterstützung.
Datum: 11.12.2018 >>>>

Kleintierklinik sucht Internisten!
Datum: 11.12.2018 >>>>

Termine

BTG-Sitzung „Das Ambystoma Mexicanum Bioregeneration Center (AMBC) – amphibische Regenerationsforschung und nachhaltiger Umgang mit biomedizinischen Ressourcen“
am 12.12.2018 >>>>

9. Kremesberger Tagung
am 25.01.2019 >>>>

Deutscher Tierärztetag 2018

Was meinen Sie dazu? Aktuell wollen wir Ihre Position zu den Forderungen der Delegierten des Tierärztetages erfahren!

Zur Umfrage >>>>