News

14.05.2019: Bayer zu zwei Milliarden Dollar Schadenersatz wegen Glyphosat verurteilt

In den USA hat das Unternehmen Bayer wegen seiner Monsanto-Tochter eine weitere Klage verloren. Dem klagenden Ehepaar wurden in dem Prozess von der Jury im kalifornischen Oakland zwei Milliarden Dollar Schadenersatz zugesprochen. Beide Kläger waren an Krebs erkrankt. Dabei hatte erst in der vergangenen Woche die US-Gesundheitsbehörde EPA ihre Einschätzung bestätigt, dass Glyphosat bei vorschriftsmäßiger Verwendung weder gesundheitsschädlich noch krebserregend sei. Bayer hat bereits ein Berufungsverfahren angekündigt und hofft, dass die Wiedergutmachungssumme dann deutlich reduziert wird.
Ein in den USA übliches Prozedere. In der Folge brach die Bayer-Aktie jedoch erneut stark ein. Bereits auf der Hauptversammlung in Bonn Ende April 2019 gab es ein noch nie da gewesenes Debakel für einen Dax-Konzern, als die Aktionäre dem Vorstand die Entlastung verweigerten. Insgesamt wurden in den USA bis dato mehr als 13.400 Klagen wegen des von Monsanto hergestellten Unkrautvernichters Glyphosat (Roundup) eingereicht. Außerdem soll der Datenschutz vom Unternehmen verletzt worden sein, weshalb es auch hier zu einer Klage kommen könnte, die das Unternehmen im Falle einer Niederlage teuer zu stehen kommen könnte.

Hinweis

Hier werden immer die 30 aktuellsten Nachrichten angezeigt. Ältere Nachrichten und eine komfortable Suchfunktion finden Sie in unserem Newsarchiv.

Mehrwertsteuer für Fleisch

Wie stehen Sie zu der Idee, die Mehrwertsteuer für Fleisch auf 19% zu erhöhen?

Ich bin dafür! Es ist nicht einzusehen, warum für Fleisch 7% und für Apfelsaft 19% gezahlt werden muss.
Ich unterstütze das Vorhaben und bin zusätzlich für weitere zielgerichtete Preiserhöhungen!
Ich bin zwar für eine Preiserhöhung bei Fleisch, halte die Mehrwertsteuer aber für ungeeignet.
Ich lehne eine Erhöhung des Fleischpreises grundsätzlich ab. Der Preis ist ausreichend.