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EU-Parlament fordert mehr Unterstützung von heimischen Tierhaltenden

12.05.2026

Ende April 2026 hat das Europäische Parlament eine Entschließung zur stärkeren Unterstützung der Tierhaltenden in Europa verabschiedet. Darin fordern die Parlamentarier:innen die Europäische Kommission auf, Maßnahmen festzulegen, um die Tierhaltenden vor der Konkurrenz durch Importe aus Drittstaaten zu schützen und eine Verlagerung der Produktion ins außereuropäische Ausland zu verhindern.

Neben Maßnahmen zur Sicherung der Budgets der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP), der Berücksichtigung der EU-Standards für Tierschutz, Tiergesundheit und Umweltverträglichkeit in allen Handelsabkommen und einer optimierten Vermarktung von EU-Tierprodukten im Ausland, fordert das Parlament unter anderem auch eine verbesserte EU-Koordinierung bei Impfstrategien, Früherkennungssystemen und Datenaustausch, einschließlich einer zentralen Impfdatenbank sowie Entschädigungsregelungen für von Krankheitsausbrüchen betroffene Landwirt:innen.

Mit diesen Maßnahmen soll der zunehmende ökonomische, ökologische und soziale Druck der Tierhaltenden verringert werden, damit ein weiterer Rückgang der Tierzahlen in Europa verhindert wird.

BRS