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Wettbewerbsfähigkeit der Industrie muss gestärkt werden

08.05.2026

Für den Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) steht im nächsten Monat der Umzug nach Berlin an. Sein 40-jähriges Bestehen hat der Verband noch einmal in Bonn mit rund 200 Mitgliedern und Gästen gefeiert. In verschiedenen, unterschiedlich besetzten Podiumsdiskussionen zum Thema Perspektiven für die Tiergesundheit von morgen – Chancen und Herausforderungen zwischen Innovationen, Regulierung und Verantwortung wurde ein Fazit des vergangenen Jahres gezogen.

So war das nationale politische Umfeld durch die Regierungsneubildung mit komplexen Koalitionsverhandlungen und einem Reformwillen mit angezogener Handbremse geprägt. Gesetzesinitiativen wie die Änderungen am Tierarzneimittelgesetz (TAMG), das bereits in der vorherigen Legislatur begonnen worden waren, wurden beschlossen.

Die Rahmenbedingungen für die Tiergesundheitsbranche und die für sie in vielen Facetten bedeutende chemische Industrie wurden durch die US-Präsidentschaft, die Unsicherheiten auf Handelspolitik und internationale Konflikte schuf, weiterhin maßgeblich beeinflusst. Der BfT weist in einer aktuellen Presseaussendung darauf hin, dass die Branche daher gefordert ist, internationale Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Zu den weiterhin elementaren Aufgaben der Politik und der Gesellschaft gehören die überbordende Bürokratie, steigende Kosten, Ausbrüche von neuen und alten Tierseuchen sowie steigende gesellschaftliche Erwartungen mit Blick auf Tierwohl, Klima- und Umweltschutz.

Der Tiergesundheitsmarkt könne auf eine stetig positive Entwicklung in vier Jahrzehnten der Marktbeobachtung blicken. Um die regelmäßige Versorgung der Tiere und die notwendigen Innovationen sicherzustellen, bleibe es für die veterinärpharmazeutische Industrie wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Deutschland und Europa deutlich zu stärken, lautet die abschließende Forderung des Verbandes.

BfT