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Erster HPAI-Nachweis in Neuseeland

27.07.2026

Die hochpathogene aviäre Influenza (HPAI) des Typs H5N1 sorgt weiterhin in zahlreichen Regionen der Welt für massive Tierverluste. Das sich seit sechs Jahren ausbreitende Virus wurde nun erstmals in Neuseeland nachgewiesen. Ein an einem Strand nahe Wellington tot aufgefundener Braunen Skua wurde positiv auf H5N1 getestet. Auch wenn bislang kein Nutzgeflügel von der Seuche betroffen ist, ruft Andrew Hoggard, Minister für Biosicherheit, Geflügelhaltende zur besonderen Wachsamkeit auf und mahnt dringend zur Einhaltung der Biosicherheitsstandards. Auch in Anbetracht dessen, dass sich das H5N1-Virus nach dem ersten Auftreten im Juni 2026 in Australien weiter unter Wildvögeln ausbreitet. Insgesamt registrierten die Behörden bisher sieben Ausbrüche an sechs Standorten. 

In Nepal und Vietnam hat das Seuchengeschehen stark angezogen. Seit März dieses Jahres ist die Zahl der infizierten Geflügelbestände in Nepal auf rund 90 gestiegen, während in Vietnam sich die Zahl der HPAI-Ausbrüche in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres in den Geflügelbeständen annähernd vervierfacht hat. Nach offiziellen Informationen sind 50 Ausbrüche in 15 Provinzen und Städten registriert worden. Die Gesamtzahl des Geflügels, das infolge der Ausbrüche verendete oder gekeult wurde, stieg im Jahresvergleich um das 7,7-Fache auf fast 240.000 Tiere an. Sowohl in Kambodscha als auch auf dem chinesischen Festland meldeten die Behörden weitere Infektionen bei Menschen. Hingegen hat sich die HPAI-Lage in Japan und Südkorea entspannt. 

Topagrar