Während in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres die Erzeugerpreise für Rinder und Geflügel teilweise deutlich gestiegen sind, fielen die Preise für Schweine und Ferkel weiter. Die Preise für Kälber nahmen im Vorjahresvergleich von rund 259 € auf 310 € pro Tier zu, was einem Plus von 21 % entspricht. Gründe für die Preissteigerungen waren unter anderem eine anhaltend gute Nachfrage und ein geringeres Tieraufkommen. Auch die Erlöse für Geflügelfleisch konnte im Vergleich zum ersten Halbjahr 2025 zulegen.
Auf der anderen Seite ist der Schweine- und Ferkelmarkt weiter massiv unter Druck. Die rückläufigen Erzeugerpreise sind das Ergebnis eines zunehmend schwierigen Fleischabsatzes, der die Nachfrage nach Schlachtschweinen erheblich gedrosselt hat. Auf dem an die Entwicklung gebundenen Ferkelmarkt kam es im Verlauf des Halbjahres zu einem spürbaren Angebotsüberhang. Mit durchschnittlich 53,40 € pro Tier lagen die Ferkelpreise um rund 22 % unter dem Niveau des Vorjahres.




