Die Schweinepreise sind bereits seit mehreren Wochen im Keller und sinken immer weiter. Die Landwirte machen längst keine Gewinne mehr, sondern schreiben „existenzbedrohende“ Verluste, erklärt die Interessengemeinschaft der Schweinehalter Deutschlands (ISN). Die Erlöse haben nun mit 1,40 Euro/kg Schlachtgewicht (SG) einen neunen Tiefpunkt erreicht. Aktuell fahren Schweinemäster und Ferkelerzeuger einen Verlust von 60 € je Schwein ein, so die ISN.
Durch die sinkenden Preise rutschen Schweinehalter immer weiter in die Verlustzone, betont die ISN. Schlachter hingegen klagen über unzureichende Margen und Absatzschwierigkeiten. Dafür sei hauptsächlich der derzeit intensive Wettbewerb innerhalb Europas verantwortlich. Günstige Angebote aus dem Ausland belasten die Fleischvermarktung in Deutschland.




