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Ergebnisse des Pharmakovigilanzreport Tierarzneimittel für 2025 liegen vor

08.07.2026

Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat den „Pharmakovigilanzreport Tierarzneimittel“ für das Jahr 2025 veröffentlicht. Darin werden unerwünschte Ereignisse nach der Anwendung von Tierarzneimitteln erfasst. Demnach wurden im Jahr 2025 insgesamt 4.858 Meldungen erfasst. Die meisten davon betrafen die Tierarten Hund und Katze. Aber auch beim Menschen kann der Kontakt mit Tierarzneimitteln zu unerwünschten Ereignissen führen. Der Bericht unterstreicht die Bedeutung der Pharmakovigilanz für die Sicherheit von Tierarzneimitteln sowie für den Schutz von Tieren und Menschen.

„Bei der Sammlung von unerwünschten Ereignissen von Tierarzneimitteln arbeitet das BVL eng mit der Tierärzteschaft, den Pharmakovigilanz-Zentren der veterinärmedizinischen Hochschulen, Giftinformationszenten und Tierhaltenden zusammen“, erläutert BVL-Präsidentin Prof. Dr. Gaby-Fleur Böl. „Ihre Meldungen tragen wesentlich zur Sicherheit von Tierarzneimitteln bei.“

Knapp 98 Prozent der Meldungen betrafen unerwünschte Ereignisse beim Tier. Die mit Abstand häufigsten Meldungen betrafen die Tierarten Hund, Katze, Rind und Pferd. Bei Hühnern und Puten gab es im Vergleich dazu zwar weitaus weniger Meldungen unerwünschter Ereignisse, es war jedoch eine deutlich höhere Zahl von Tieren betroffen.

Circa ein Drittel der unerwünschten Ereignisse wurden von Hormonpräparaten ausgelöst. Knapp 30 Prozent gingen auf die Gabe von Antiparasitika zurück. An dritter Stelle (ca. 10 %) folgten Tierarzneimittel mit Wirkung auf das Nervensystem. Der mit Abstand häufigste Anlass für eine Meldung war der Verdacht auf eine mangelnde Wirksamkeit. Mit deutlichem Abstand folgten die klinischen Anzeichen Erbrechen, Juckreiz und Lethargie.

BVL