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Neue ASP-Fälle in der Uckermark

09.07.2026

Im Landkreis Uckermark gibt es neue Fälle der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen. Nach über einem Jahr hat das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) einen amtlichen Verdachtsfall bestätigt, ein weiterer amtlicher Verdachtsfall wird derzeit beim FLI geprüft.

Beide Tiere wurden innerhalb der bereits bestehenden Sperrzone II (gefährdetes Gebiet) des Landkreises Uckermark gefunden und befinden sich in unmittelbarer Nähe zur deutsch-polnische Grenze südlich von Schwedt/Oder bei Stützkow / Neu Galow, also im ASP-Schutzkorridors, wie das brandenburgische Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz am 8. Juli 2026 mitteilte. Es wird von einem Eintrag durch migrierende Wildschweine aus infizierten Gebieten in Polen ausgegangen. Der letzte amtlich bestätigte Fall im Land Brandenburg wurde in der Uckermark am 14. Mai 2025 bestätigt.

Entscheidend sei nun bei unverändert großem Infektionsdruck in der Region, dass die ASP-Schutzzäune nicht beschädigt werden und die Tore stets geschlossen bleiben, mahnte der Leiter des Landeskrisenstabs zur Bekämpfung der ASP, Staatssekretär Dr. Stephan Nickisch.

MLEUV Brandenburg