Die Asiatische Tigermücke breitet sich in Nordrhein-Westfalen weiter aus. In Bonn und im Rhein-Erft-Kreis gibt es bereits etablierte Populationen. Im vergangenen Jahr wurde die Tigermücke aber bereits erstmals auch in vier Kölner Stadtteilen gefunden. „In den kommenden Monaten ist wieder mit einem Auftreten von Tigermücken in Köln zu rechnen“, warnte daher die Stadt. Zudem sei davon auszugehen, dass sich die tagaktive Mücke weiter im Rheinland ausbreiten werde, teilte das Landesamt für Gesundheit und Arbeitsschutz (LfGA) mit. Dies liege an den günstigen klimatischen Bedingungen und dem internationalen Reise- und Güterverkehr.
Die Asiatische Tigermücke ist etwa 0,5-1 cm groß und auffällig schwarz-weiß gestreift. Sie kann Krankheitserreger wie Dengue- und Chikungunya-Viren übertragen.
Um die Ausbreitung der Asiatischen Tigermücke zu verhindern oder zu verlangsamen, sollten mögliche Brutstätten wie offene Wasseransammlungen auf Grundstück beseitigt werden. Regentonnen sollten mit Deckeln oder Insektenschutznetzen abgedeckt und Gegenstände wie Eimer, Schubkarren, Blumenkübel, Untersetzer oder Gießkannen umgedreht oder einmal pro Woche ausgeleert werden, da sich hier der Mückennachwuchs entwickeln kann.
Wer eine Tigermücke finde, solle sie nach Möglichkeit fangen, einfrieren und zur Bestimmung an den „Mückenatlas“ des ZALF schicken.




