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Tierische und menschliche Blutspender gesucht

04.11.2026

In Deutschland werden täglich etwa 15.000 Blutspenden benötigt. Wegen der mangelnden Bereitschaft zu spenden wird Blut allerdings in einigen Bundesländern knapp. „Wir sind jetzt unter der Grenze von 10.000 Konserven“, erklärt ein Sprecher des Blutspendedienstes des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Bremen. Die dadurch entstehende Diskrepanz werde zunehmend mit Sorge betrachtet.

Denn Kliniken könnten ab dieser kritischen Grenze nur noch eingeschränkt beliefert werden. Notfälle seien zwar weiter abgedeckt, aber planbare Operationen müssten gegebenenfalls geschoben werden, so der DRK-Sprecher weiter. Um sich ein sicheres Polster anlegen zu können, seien dringend mehr Personen benötigt, die bereit zur Blutspende sind. Nach den Richtlinien dürfen Männer bis zu 6-mal und Frauen bis zu 4-mal innerhalb eines Jahres Vollblut spenden, sofern sie mindestens 18 Jahre alt sind.

Dringend gesucht werden auch immer tierische Blutspender. Da es in Deutschland, Österreich und der Schweiz keine zentrale Blutbank gibt, sind Tierkliniken auf die Spendebereitschaft privater Tierhalter:innen angewiesen. Spendenbereite Tierbesitzer:innen haben den Vorteil, dass ihr Vierbeiner vor jeder Spende eine kostenlose, gründliche Gesundheitsuntersuchung inklusive großem Blutbild und Blutgruppenbestimmung erhält. Außerdem gib es häufig Futterpakete, Gutscheine oder kostenlose Folge-Impfungen als Dankeschön für die Blutspende.

TierBlutRetter, die erste deutschlandweite Datenbank für Hund, Katze und Pferd, verbindet zwei Seiten: Tierhalter:innen, deren gesunde Tiere zu Spendern werden, und Tierärzt:innen, die im Notfall innerhalb von Sekunden den passenden Spender brauchen.

Proplanta