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Niederlande verdoppelt Beitragssätze für Geflügelhalter:innen

12.10.2026

Die weitreichende Ausbreitung der Hochpathogenen Aviären Influenza (HPAI) hat weltweit zu dramatischen Tierverlusten und hohen Kosten geführt. Auch in den Niederlanden haben zahlreiche Geflügelpestausbrüche eine Kostenexplosion verursacht. Nach  Informationen des Agrarmagazins Boerderij habe sich die Mittelzuweisung für Verdachtsfälle und Bekämpfung der HPAI annähernd vervierfacht und seien von 2,6 Mio. auf 8,5 Mio. Euro gestiegen.

Die Niederlande hat daher verkündet, dass die Abgaben für den Geflügel-Gesundheitsfonds 2027 deutlich angehoben werden. Die Beitragssätze für Halter:innen von Geflügel werden im Vergleich zu 2026 fortan um mehr als doppelt so hoch ausfallen. Die höhere Abgabe ist auch auf Defizite aus der Vergangenheit zurückzuführen. Der Geflügelsektor trägt hierfür etwas mehr als 10,7 Mio. Euro bei, der Rindersektor etwas mehr als 3,6 Mio. Euro.

Kritik kommt von Seiten der Bio-Geflügelhalter:innen. Der Verband äußerte Kritik und argumentierte, dass die Sätze für Bio-Geflügel gesenkt werden sollten, da die Halter:innen eine zunehmende Anzahl von Tieren pro Arbeitskraft betreuen, wodurch der Arbeitsaufwand mit dem in Freilandhaltungssystemen vergleichbar sei. 

Topagrar