Die Altersstruktur der Landwirtschaft in Deutschland ist prekär: mehr als 40 Prozent der Betriebsleiter:innen sind über 55 Jahre alt und bei knapp zwei Dritteln ist die Hofnachfolge noch nicht geklärt.
Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) möchte daher Hofnachfolger:innen besser bei der Existenzgründung sowie der Übernahme des elterlichen Betriebes unterstützen. Aus diesem Grund stand der Generationenwechsel im Mittelpunkt eines Treffens des Bundeslandwirtschaftsministers Alois Rainer (CSU) mit Vertreter:innen von Agrarjugendverbänden. Auch die Themen Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2027 sowie Frauen in der Landwirtschaft wurden diskutiert.
„Der Generationswechsel ist die zentrale Frage für die Landwirtschaft von morgen – und für mein Ministerium. Wer unter den heutigen Herausforderungen ‚Ja‘ zur Landwirtschaft sagt, verdient unsere höchste Anerkennung und vor allem verlässliche Rahmenbedingungen. Genau hier liegt die wichtigste Aufgabe der Politik. Deshalb arbeitet mein Haus an einer Strategie für den Generationenwechsel. Wir wollen dabei den Blick auch stärker auf die spezifischen Belange von Frauen in der Landwirtschaft richten. Ich begrüße zudem die Strategie der Europäischen Kommission zur GAP nach 2027 für einen europaweit gelingenden Generationswechsel, die ebenfalls richtige Impulse setzt“, erklärt der Minister.




