Seit Anfang September 2026 hat die USA etliche Fälle der Geflügelpest vom Typ H5N1 in Putenbetrieben in fünf Bundesstaaten festgestellt. Wie die University of Minnesota berichtet, sind die Bundesstaaten North Dakota, South Dakota, Minnesota und Idaho betroffen.
In dem Putenmastbetrieb im Wright County (Minnesota) mussten 29.800 Tieren, in McPherson County (South Dakota) 61.300 Tieren, in Turner County (South Dakota) 43.800 Puten sowie in Lamoure County (North Dakota) 41.600 Nutzvögeln getötet werden. Zudem wurde H5N1 in einem kommerziellen Geflügelzuchtbetrieb im Edmunds County (South Dakota) mit 30.200 Tieren nachgewiesen, während aus Idaho zwei Ausbrüche in privaten Kleinhaltungen (Backyard-Beständen) in den Countys Canyon und Gem gemeldet wurden. Insgesamt wurden Ausbrüche in acht kommerziellen Beständen und sechs privaten Kleinhaltungen in diesen beiden Bundesstaaten gemeldet.Am 17. September 2026 kam noch ein Ausbruch in Big Stone County, Minnesota sowie einer in Barron Country in Wisconsin hinzu.
Aber H5N1 grassiert in den USA nicht nur beim Geflügel, auch sind nach wie vor Milchrinder betroffen. In den vergangenen 30 Tagen meldeten Idaho und Texas gemeinsam das Virus bei fünf Milchviehherden. Bislang wurden in diesem Jahr landesweit 88 H5N1-Fälle bei Rindern registriert.




