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Niedersachsen unterstützt Tierheime mit 20 Millionen Euro  

28.09.2026

Aufgrund einer neuen, am 21. September in Kraft getretenen Förderrichtlinie haben Tierheime und Wildtierauffangstationen in Niedersachsen die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung bei Sachinvestitionen zu erhalten. Für Investitionen zur Verbesserung und Sicherung der Unterbringung stellt das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) den Einrichtungen insgesamt 20 Millionen Euro zur Verfügung, die über mehrere Jahre verteilt werden. 

„Tierheime und Wildtierauffangstationen leisten jeden Tag einen unverzichtbaren Beitrag für den Tierschutz. Gleichzeitig sind viele Einrichtungen bei den baulichen und finanziellen Herausforderungen längst am Limit. Bei meinen Besuchen vor Ort habe ich immer wieder gesehen, mit wie viel Einsatz die Menschen diese schwierige Situation auffangen. Doch notdürftige Provisorien sollten nicht zur Dauerlösung werden! Deswegen habe ich mich dafür stark gemacht, 20 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für unsere Tierheime zur Verfügung zu stellen. Mit der Förderung wollen wir die Einrichtungen dabei unterstützen, notwendige Investitionen umzusetzen – und damit dauerhaft gute Bedingungen für die Tiere zu schaffen. Ob Neubau, Sanierung, Modernisierung oder die notwendige Ausstattung – wir schaffen mit der Richtlinie eine verlässliche Unterstützung für diejenigen, die Verantwortung für Tiere in Not übernehmen“, erklärt die niedersächsische Tierschutzministerin Miriam Staudte. 

Anträge können bis 30.06.2036 gestellt werden. Die Förderung beläuft sich auf bis zu 80 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben, wobei die maximale Fördersumme bei zwei Millionen Euro pro Zuwendungsempfänger liegt.

ML Niedersachsen