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Keine Einschleppung neuer Tierseuchen in die Schweiz

12.08.2026

Das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in der Schweiz (BLV) hat den Bericht zur Überwachung und Früherkennung von Tierseuchen 2025 vorgelegt. Daraus geht hervor, dass im vergangenen Jahr keine neuen Tierseuchen in die Alpenrepublik eingeschleppt worden sind. Grundsätzlich sei der Gesundheitszustand der Schweizer Nutztiere gut, heißt es von Seiten der Bundesbehörde weiter.

Um Tierbestände und die öffentliche Gesundheit im Land zu schützen, überwacht die Schweiz Tierseuchen nicht erst bei Krankheitsfällen oder konkretem Verdacht. Ergänzt wird die laufende Überwachung durch die Früherkennung. „Nur wenn Daten und Informationen rasch erfasst, untersucht und weitergegeben werden, können Tierseuchen früh erkannt und wirksam bekämpft werden“, betont das BLV. 

Rund 377.000 Untersuchungen zu insgesamt 70 meldepflichtigen Tierseuchen und Zoonosen sind nach Angaben des BLV in 2025 im Rahmen der Überwachung in der ganzen Schweiz durchgeführt worden. Neben den im Land bereits auftretenden Tierseuchen, wie der Blauzungenkrankheit und der Moderhinke, wurde besonders die Lumpy-Skin-Krankheit (LSD) überwacht. Alle 456 untersuchten Proben waren jedoch negativ. Auch die nationalen Früherkennungsprogramme zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei Wildschweinen, zum Kleinen Beutenkäfer und zur Tuberkulose bei Rotwild haben keine Hinweise auf eine Einschleppung ins Land ergeben.

Da sich das reglement zum Melden von Tierseuchen geändert hat, finden Tierärzt:innen bei Myvetlearn.de eine Online-Fortbildung zur neuen Meldeverordnung. Am 14.9.2026 findet um 19:00 Uhr ein entsprechendes Live-Seminar kostenfrei statt, das aufgezeichnet wird, so dass die Fortbildung auch langfristig zur Verfügung steht.

BLV

Schweizerbauer