Am heutigen Mittwoch (12.08.2026) hat Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer Vertreter:innen der Schweinebranche zu einem runden Tisch eingeladen. Hintergrund des „Schweinegipfels“ ist der zunehmende Kostendruck durch massive Preisrückgänge und die Verschlechterung der Exportbedingungen, die die Schweinehalter:innen teilweise an den Rand der Existenz bringen.
Mit diesem Hintergrund fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) ein sofortiges „Überlebenspaket“ mit Liquiditätshilfen, die unbürokratisch bewilligt werden sollten. „Die Marktlage ist so prekär, dass es für viele Betriebe ums nackte Überleben geht“, erklärt DBV-Veredelungspräsident Hubertus Beringmeier.
In einem Papier führt der Verband einige kurzfristige und breit wirksame Maßnahmen an, wie etwa die Anpassung und Streckung von Umbaufristen für Stallanlagen, die Einführung einer verbindlichen Haltungs- und Herkunftskennzeichnung für die gesamte Wertschöpfungskette sowie ein nationales Sonder-Förderungsprogramm für die Sauenhaltung.




