In der Ostsee ist ein weiterer Buckelwal gesichtet worden. Er ist von Tierschützer auf den Namen „Hartwin“ getauft worden.
Laut dem Walexperte Heiko Buch-Illing ist damit zu rechnen, dass ihn das selbe Schicksal ereilt wie zuvor Timmy. Die aktuell herrschenden Wassertemperatur vor der Flensburger Küste betragen knapp 20°C. Dies sei „sehr unangenehm für einen Buckelwal“. Das Tier befinde sich zudem in flachem Wasser von nur 5 bis 12 Metern Tiefe. Außerdem bewege sich der Buckelwal auffällig langsam, was darauf hindeutet, dass der Wal bereits stark geschwächt ist. Laut Einschätzung von Buch-Illing gibt es für den Wal, dessen Haut bereits auffallend hell ist, was ebenfalls ein Zeichen sei, dass der Zustand des Tieres nicht gut sei, keine Chance. „Er wird sterben“.
Der Buckelwal sei offensichtlich auf der Suche nach seichten Gewässern – wo er sich in Ruhe ablegen kann und nicht zum Atmen an die Wasseroberfläche kommen muss. Deshalb sei es nur eine Frage der Zeit, bis Hartwin stranden werde.




