Bevor der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) im Juni 2026 von Bonn nach Berlin umzieht, hat der Verband sein 40-jähriges Bestehen noch einmal in Bonn gefeiert. Außer den Vertreter:innen der Mitgliedsfirmen waren auch viele Gäst:innen aus Politik und Wirtschaft sowie Medienvertreter:innen nach Bonn gereist, um zu gratulieren und die Erfolgsgeschichte des Bundesverbandes zu feiern.
Nach der Begrüßung durch die BfT-Vorsitzende Julia von Gablenz ging es los mit einem Impulsvortrag von Dr. Juerg Baggenstoss (Stonehaven Cozmix Group) zum Thema Erfahrung trifft Zukunft: Tiergesundheit im Wandel. Darin ging er auf die aktuelle Situation der veterinärpharmazeutischen Branche sowie die Entwicklungen der vergangenen Jahre ein und wagte Ausblicke in die Zukunft. So kann der Tiergesundheitsmarkt auf eine stetig positive Entwicklung in vier Jahrzehnten der Marktbeobachtung zurückblicken. Um die regelmäßige Versorgung der Tiere und die notwendigen Innovationen sicherzustellen, bleibt es für die veterinärpharmazeutische Industrie wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Deutschland und Europa deutlich zu stärken. Dazu braucht es eine konsequente Deregulierung, weniger Bürokratie und eine einheitliche Umsetzung durch die zuständigen Behörden.
An den Impulsvortrag schlossen sich mehrere, unterschiedlich besetzte Podiumsdiskussionen zum Thema Perspektiven für die Tiergesundheit von morgen – Chancen und Herausforderungen zwischen Innovationen, Regulierung und Verantwortung an. Teilnehmende waren neben Julia von Gablenz, Prof. Dr. Eberhard Haunhorst vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, MdL und Generalsekretär der CDU Niedersachsen Dr. Marco Mohrmann, Dr. Alexander Hinrichs von der QS Qualität und Sicherheit GmbH, Tierärztin Dr. Maren Püschel, Tierarzt Dr. Torsten Pabst, BfT-Vorstandsmitglied Sandra Quintero und die Geschäftsführerin des Industrieverbandes Heimtierbedarf. Moderiert wurde das Ganze professionell von Sarah Oswald aus Berlin.


Nach einem Umtrunk und einem Stück Geburtstagstorte ging es zu Fuß durch das alte Regierungsviertel in Bonn, bevor zum Essen in die neu restaurierte Beethoven-Halle geladen wurde.


Am Freitagvormittag fand dann wie gewohnt die eigentliche Frühjahrstagung des BfT im Kreis der Mitglieder statt, mit der sich der Verband dann von der ehemaligen Bundeshauptstadt verabschiedete. Im Juni 2026 soll dann der Umzug vom Rhein an die Spree erfolgen.
„Das ist nicht nur ein Meilenstein, sondern ein starkes Signal für Vernetzung, Sichtbarkeit, Präsenz und für kürzere Wege zu politischen Entscheidungsträgern und Behörden“, sagte von Gablenz.
Mehr Informationen zur BfT-Frühjahrstagung >>>
Dr. Julia Henning
