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News  

Stammzellenbehandlung lässt neues Gelenk entstehen

29.07.2010
Wissenschaftler des Columbia University Medical Center haben einen neuen Behandlungsansatz für bestimmte Gelenkserkrankungen entwickelt. Mithilfe von Stammzellen ist den Wissenschaftlern gelungen, bei Hasen die gesamte Gelenkoberfläche und die volle Funktionsfähigkeit eines zuvor präparierten Gelenks zu erneuern, wie pte berichtet. Dafür entfernten sie bei zehn Hasen die Vordergliedmaßen und ersetzten sie mit einem künstlichen Skelett. Dieses Skelett wurde mit Chemikalien versehen, die Stammzellen anziehen, die Knochen und Knorpel bilden können. Nach vier Wochen verfügten die Tiere wieder über ihre Gelenke und bewegten sich normal. Die aktuelle Untersuchung ist die erste, bei der es gelungen ist, eine große Menge Knochenmasse und Gewebe in funktionsfähige Gelenke umzuwandeln.

pte

Deutschland ist Ferkelimporteur Nummer 1

29.07.2010
Deutschland ist weltweit der größte Ferkelimporteur. Der Ferkelbedarf in Deutschland liegt derzeit bei über einer Million Schweinen pro Woche. Dieser Bedarf kann nur zu einem Teil durch das inländische Ferkelangebot gedeckt werden. Im laufenden Jahr werden Deutschlands Schweinemäster voraussichtlich über zehn Millionen Ferkel importieren müssen. Das geht aus Schätzungen der Agrarmarkt Informations-GmbH (AMI) hervor, wie Agrarheute.com schreibt.

Agrarheute.com
AMI

Verbot von Haltung exotischer Tiere in Österreich gefordert

29.07.2010
Die Tierschutzsprecherin der Grünen in Österreich, Christiane Brunner, fordert ein Verbot der Haltung von exotischen Tieren. Immer mehr solcher Tiere werden in Zoofachgeschäften, im Internet und auf Tierbörsen angeboten. Viele der gehandelten exotischen "Heimtiere" stammen aus freier Wildbahn. Dieser wildwuchernde Handel verursacht enormes Tierleid. Die Tiere gelangen vom Fang über diverse Zwischenhändler und einen quälenden Transport an die EndabnehmerInnen. Viele Tiere überleben die Strapazen nicht", erklärt Brunner. "Es braucht restriktive Vorgaben für den Import und die Haltung von exotischen Tieren, schärfste Kontrollen, speziell geschulte Einheiten zum Vollzug der Tierschutznormen und Kenntnis darüber, wie und wo Tiere nach Österreich geschmuggelt werden sowie entsprechende Maßnahmen, um das zu unterbinden. Es darf keinen Import von exotischen Tieren ohne Prüfung durch speziell geschulte TierärztInnen geben", fordert Brunner. Außerdem müsse der unqualifizierte Verkauf von Reptilien und Spinnentieren in Baumärkten unterbunden werden.

ots

Spanien: Katalonien verbietet Stierkampf

29.07.2010
Das Parlament von Katalonien hat am vergangenen Mittwoch das Verbot von Stierkämpfen ab dem Jahr 2012 beschlossen. 68 Abgeordnete votierten in Barcelona für das Verbot, 55 stimmten dagegen. Zudem gab es neun Enthaltungen. Katalonien ist damit die erste Region auf dem spanischen Festland, die Stierkämpfe untersagt. Die Gegner der Tradition rechnen mit einer Signalwirkung und wollen nun das Verfassungsgericht in Madrid anrufen. Sie befürchten Millionen-Einbußen. In Spanien werden jedes Jahr bis zu 40.000 Stiere bei Kämpfen getötet. Die Branche setzt rund 1,5 Milliarden Euro um. Tierschützer hatten sich bereits seit vielen Jahren für ein solches Verbot eingesetzt. Die Tierschutzinitiative Prou! (Es reicht!) hatte schließlich Ende vergangenen Jahres 180.000 Unterschriften für ein Volksbegehren zur Abschaffung des Stierkampfes gesammelt und einen Antrag im Parlament gestellt.

dpa
Vetion Fokusthema: Tierschutz geht uns alle an

aid-Heft zur Schweinehaltungshygieneverordnung überarbeitet

28.07.2010
Die Schweinehaltungshygieneverordnung (SchHaltHygV) regelt die verbindlichen Vorgaben zur Stallhygiene und zur Abschottung der Tiere nach außen. Das jetzt neu überarbeitete aid-Heft "Schweinehaltungshygieneverordnung - Fragen und Antworten für die Praxis" fasst die Inhalte der Verordnung leicht verständlich für Landwirte zusammen. Es wird erläutert, für welche Betriebe die Regelungen gelten und es werden Fragen zu Transport, betriebseigenen Kontrollen, Stallreinigung und Desinfektion, zusätzlichen Anforderungen an Zuchtbetriebe und zur Dokumentation der tierärztlichen Untersuchungen beantwortet. Weiterhin werden konkrete Maßnahmen zur Abschottung der Bestände, etwa die Anforderungen bei Zu- und Abgängen oder die Frage, ob betriebsfremde Personen die Stallungen betreten dürfen, behandelt. Das aid-Heft bietet Schweinehaltern einen schnellen Überblick zu den geltenden Regelungen. Tierärzte können sich in einem eLearning-Grundkurs über die SchHaltHygV informieren und das vom Gesetzger für Tierärzte, die Schweinebestände betreuen wollen, geforderte "besondere Fachwissen" in den Bereichen einschlägiger tierseuchenrechtlicher Vorschriften, seuchenprophylaktischer und betriebshygienischer Maßnahmen und der Epidemiologie erwerben.

aid
eLearning-Grundkurs Schweinehaltungshygiene-VO
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