Menü ≡

Strukturwandel in der Schweinehaltung setzt sich fort

17.08.2026

Die Schweinehaltung in Deutschland befindet sich seit langem in einer Krise. Laut Angaben des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) ist ein kontinuierlicher Rückgang der Schweine haltenden Betriebe zu beobachten, der sich schon seit Jahrzehnten hinzieht. Demnach sank die Zahl der Betriebe in den vergangenen 15 Jahren um mehr als die Hälfte auf derzeit 14.700 Betriebe in Deutschland. Gleichzeitig ist die Bestandszahl pro Betrieb seit 2011 um knapp 70 Prozent gestiegen.

Vor 15 Jahren lag der Durchschnitt  noch bei 844 Tieren, aktuell leben durchschnittlich rund 1.400 Tiere in einem Betrieb. Durch die Spezialisierung in der Schweinehaltung geht die Zahl der kleinen Betriebe zurück und Betriebe mit über 1.000 Schweinen werden zum Standard. 

Niedersachsen ist das Land mit den meisten Schweinen (6,8 Mio. Tiere), gefolgt von Nordrhein-Westfalen (5,9 Mio.) und Bayern (2,4 Mio.). Weiterführende Statistiken rund um die Schweinehaltung sind auf der Internetseite des BMLEH zu finden.

BMEL-Statistik