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HPAI erstmals in Honduras

25.06.2026

In Honduras ist erstmals die hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) in einem Nutzgeflügelbetrieb aufgetreten. Betroffen ist ein Zuchtbetrieb in Santa Bárbara mit mehr als 42.000 Tieren, von denen 2.800 Tiere an dem Virus verstarben. Die verbliebenen Tiere wurden nach Anordnung der Tiergesundheitsbehörden gekeult. Als weitere Maßnahme wurden 89.900 Küken sowie annähernd 316.000 Bruteier in einer angeschlossenen Brüterei vernichtet.

Der Nationale Dienst für Agrar- und Lebensmittelsicherheit Honduras (SENASA) verstärkte die Überwachung von Geflügelbetrieben, Hinterhofhaltungen und Wildvogelpopulationen. Zudem verschärfte die Behörde die Meldepflichten für Verdachtsfälle.

Nach Angaben der Weltorganisation für Tiergesundheit (WOAH) wurde das HPAI-Virus auch bei Schwarzgeiern in dem mittelamerikanischen Staat nachgewiesen. In der Region Comayagua starben 156 Tiere, in Copán weitere 126 Tiere infolge der Infektion.

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