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WNV in Deutschland weiter rückläufig

08.09.2026

Nach 2025 sind auch in diesem Jahr nur wenige Infektionen mit dem  West-Nil-Virus (WNV) registriert worden, wie das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) mitteilt. Anders als in verschiedenen südeuropäischen Ländern habe es bis zum 3. September 2026 lediglich zwei Fälle bei Pferden und fünf Fälle bei Wild- und Zoovögel gegeben. Zudem wurde bei zwei Personen in Rheinland-Pfalz und Berlin West-Nil-Fieber-Infektionen nachgewiesen.  

Das Institut weist allerdings darauf hin, dass im Laufe der nächsten Monate mit weiteren Erkrankungsfällen zu rechnen sei. Weiterhin sollten Halter:innen von klinisch neurologisch erkrankten Pferden auch die Möglichkeit einer Infektion mit dem neu eingeschleppten europäischen Shamonda-Virus (SHAV) abklären lassen, wie das FLI betont. Aktuelle Untersuchungen weisen auf zwei unabhängige Eintragsereignisse nach Deutschland hin, die sich in manchen Bundesländern bereits überschneiden.

Derzeit arbeitet das FLI gemeinsam mit Landesuntersuchungsämtern, den Veterinärbehörden, den Privatlaboren und einzelnen Pferdekliniken intensiv daran, die Auswirkungen des neuen Virus und die Krankheitsentstehung beim Pferd besser zu verstehen.

FLI