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Niederlande reduziert Emissionen aus Tierhaltung

07.07.2026

Die Stickstoffemissionen aus der niederländischen Tierhaltung sind 2025 leicht gesunken. Das Ziel der Regierung, durch den Abbau des landesweiten Viehbestandes durch die Zahlung von Ausstiegsprämien, den Stickstoffeintrag der Landwirtschafts zu reduzieren, wurde somit erreicht. Die Emissionen blieben unter dem geltenden Grenzwert. Bei Phosphat verringerten sich die Emissionen zwar ebenfalls (- 3 Prozent), allerdings wurde der Grenzwert dennoch um 5 Prozent überschritten.

Laut den Angaben des Nationalen Statistikamtes wurden 2025 insgesamt 439,5 Mio. kg Stickstoffverbindungen aus Viehmist ausgestoßen und damit gegenüber dem Vorjahr 2,1 Prozent weniger. Die geltende Stickstoffemissionsgrenze liegt bei 440 Mio. kg.

Der auf die Rinderhaltung zurückzuführende Stickstoffausstoß ging im Jahresvergleich um 2 Prozent auf 292 Mio. kg zurück. Davon entfielen 260 Mio. kg auf Milchkühe einschließlich Jungtiere. Im Schweinesektor wurden 2025 insgesamt 77,7 Mio. kg Stickstoffverbindungen freigesetzt (- 3 Prozent), bei Geflügel waren es 48,1 Mio. kg (- 1,2 Prozent).

Schweizerbauer