Viele Wochen mit extrem hohen Temperaturen und wenig Niederschlägen haben in zahlreichen Region Deutschlands zu ausgetrockneten Weiden und Wiesen geführt. Teilweise mussten Reserven bereits jetzt an die Tiere verfüttert werden. In manchen Betrieben sind die Futterbestände so stark eingebrochen, dass Landwirt:innen erste Tiere notschlachten mussten.
Um die Tierhalter:innen finanziell zu unterstützen, stellt das Agrarministerium Baden-Württemberg bis zu fünf Millionen Euro zur Verfügung. Halter:innen von Rindern, Schafe und Ziegen haben so die Möglichkeit, auf einen finanziellen Teilausgleich von Schäden zu erhalten, die unmittelbar infolge der Hitze und Trockenheit an Futterflächen verursacht wurden.
„Im ganzen Land sind Wiesen und Weiden ausgetrocknet und auf den Grünlandflächen wächst kaum noch etwas nach. Silomais ist zum Teil großflächig vertrocknet oder gänzlich ausgefallen“, erklärt Agrarministerin Marion Gentges. „Sofern ergiebiger Regen ausbleibt und in den verbleibenden Vegetationsmonaten nichts nachwächst, stehen wir folglich erst am Anfang einer großen Herausforderung“, so Gentges weiter.




