Am 17. Januar 2026 haben sich im Berliner City Cube Ministerinnen und Minister aus 61 Staaten sowie Vertreter:innen von 14 internationalen Organisationen getroffen, um auf der 18. Berliner Agrarministerkonferenz über eine effizientere Wassernutzung in der Landwirtschaft zu beraten.
In ihrer Abschlusserklärung betonten die Minister:innen, dass die Landwirtschaft auf ausreichend Wasser angewiesen sei, um Lebensmittel zu produzieren. Dabei spiele die Landwirtschaft eine Schlüsselrolle für die globale Ernährungssicherheit. Zugleich machten die Agrarminister deutlich, dass die Landwirtschaft als einer der größten Wassernutzer ein zentraler Teil der Lösung bei der Bewältigung von Wasserknappheit ist. Sie kann entscheidend zu einer nachhaltigen Wassernutzung beitragen und wirksame Lösungen für eine globale Wasserresilienz liefern.
„Ich freue mich, dass heute von Berlin das klare Bekenntnis ausgeht, dass die Landwirtschaft nicht das Problem, sondern ein zentraler Teil der Lösung für eine nachhaltige Wassernutzung ist. Darauf haben wir uns in unserer Abschlusserklärung verständigt. Diese Abschlusserklärung ist der Ausdruck unseres gemeinsamen Willens, Verantwortung zu übernehmen. Wir bekennen uns dazu, eine effizientere Wassernutzung in der Landwirtschaft zu fördern, etwa durch präzise Bewässerung, Wassereinsparung, besseren Bodenschutz und die Reduzierung von Lebensmittelverlusten. Das zeigt, dass die Agrarministerkonferenz ein Ort für Brücken ist, nicht für Gräben“, so Bundeslandwirtschaftsminister Alois Rainer (CSU).
Die Ministerinnen und Minister haben zudem gefordert, die Stimme der Landwirtschaft im Vorfeld der UN-Wasserkonferenz 2026 zu stärken und den Sektor in der globalen Wasserpolitik einzubeziehen.




