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Kostenfreies Kennenlern-Treffen bei Support4vetmed.de

Am kommenden Montag (10.08.2026) um 12.30 Uhr findet erneut ein Kennenlerntreffen für internationale Tierärzt:innen auf Support4vetmed.de (s4vm) statt.

Bei dem Online-Meeting stellen sich das Unternehmen Purina PetCare Deutschland und der Verbund Unabhängiger Kleintierkliniken e.V. (VUK) als potentielle Arbeitgeber vor. Außerdem wird das Netzwerk Integration durch Qualifizierung (IQ) über die verschiedenen Möglichkeiten als „Nicht-EU-Tierarzt/Tierärztin“ in Deutschland zu arbeiten referieren. Die Teilnehmenden erfahren bei dem Treffen, welche Voraussetzungen Tierärzt:innen aus dem Ausland erfüllen müssen, um auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen, und wie sie am besten ans Ziel gelangen. Neben den Voraussetzungen wird auch auf die unterschiedlichen Visa eingegangen. Weiterhin gibt es Informationen über die Nutzung der Lernplattform Support4vetmed.de, die internationalen Tierärzt:innen bei der Anerkennung der Approbation helfen soll.

Um an dem Treffen teilnehmen zu können, ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme an dem Zoom-Meeting ist kostenfrei.

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BaT feiert zehnjähriges Bestehen

Der Bund angestellter Tierärzte e.V. (BaT) ist am 13. Juni 2026 10 Jahre alt geworden. Seit einer Dekade macht sich der berufspolitische Verband für die angestellten Tierärzt:innen stark und vertritt die Interessen seiner Mitglieder sowohl bei Arbeitgeber:innen und Kammern als auch in der Politik und Öffentlichkeit. Die Basis für Gespräche und Diskussionen bilden einerseits die fachliche Orientierung und andererseits wissenschaftliche Datengrundlagen, die unter anderem aus zwei wichtigen Studien zu Arbeitsbedingungen und Arbeitszufriedenheit angestellter Tierärzt:innen stammen.

„Unser Antrieb ist derselbe wie vor zehn Jahren: angestellten Tierärztinnen und Tierärzten eine Stimme zu geben, nachzuhaken und kritisch zu hinterfragen, wenn behauptet wird, es habe sich doch schon genug verbessert“, sagte die 1. Vorsitzende Dr. Elisabeth Brandebusemeyer in ihrer Rede. „Ja, vieles hat sich verbessert – oftmals auch infolge des Engagements des BaT. Gleichzeitig gibt es weiterhin alte Herausforderungen und neue Aufgaben.“

So sei die Satzungsänderung zur Tariffähigkeit im Jahr 2019 ein besonderer Meilenstein gewesen, sagte Brandebusemeyer. Damit sei der BaT nicht nur Interessenvertretung, sondern auch tariffähiger Verband geworden. Am 1. Juni 2024 trat schließlich der erste Tarifvertrag des BaT mit dem Tiergesundheitszentrum Lichtenau in Kraft.

„Das ist nicht das Ende der Arbeit, sondern ein starkes Signal“, betonte Dr. Christian Wunderlich, 2. Vorsitzender des BaT und Gründungsmitglied. „Faire und verlässliche Arbeitsbedingungen sind verhandelbar. Gute Standards schaffen Sicherheit – für Angestellte, aber auch für Arbeitgeber, die im Wettbewerb um Fachkräfte bestehen wollen.“

Das Jubiläum wurde mit Mitgliedern, Vertreter:innen aus Arbeitgeberkreisen, Kammern, Kooperationspartner:innen, Wegbegleiter:innen und Gäste ausgiebig in Hamburg gefeiert.

Vetion.de gratuliert herzlich zu 10 Jahren BaT und wünschen weiterhin viel Erfolg für die Umsetzung der Ziele im Sinne der Tiermedizin!

Tag der offenen Tür im BMLEH

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) öffnet am kommenden Wochenende seine Türen für die Öffentlichkeit. Besucher:innen haben am Samstag und Sonntag (21./22.06.2026) die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des Ministeriums in der Französischen Straße in Berlin zu werfen.  

Neben Talks, Musik, Kochen und Quiz zum Mitmachen sowie Führungen durch das Ministerium und einem bunten Kinderprogramm gibt es auch viel Wissenswertes über Bienen und torffreies Gärtnern zu erfahren. Außerdem stehen Praktikerinnen und Praktiker aus der Landwirtschaft für Gespräche bereit.

In verschiedenen Themenbereichen, unter anderem Digitalisierung und Ernährung, können sich die Besucher:innen zudem über die Arbeit des BMLEH informieren. Wer Einblicke in das Dolmetschen bei Internationalen Konferenzen erhalten möchte, kann sich außerdem selbst einmal beim Live-Dolmetschen ausprobieren.

Das BMLEH ist jeweils von 10-18 Uhr geöffnet. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.

BMLEH

Aktionstag wirbt für mehr Akzeptanz von Hunden am Arbeitsplatz

Bereits zum 19. Mal lädt der Deutsche Tierschutzbund am heutigen Donnerstag (11.06.2026) zur Teilnahme am Aktionstag „Kollege Hund“ ein. Die Initiative wurde ins Leben gerufen, um Unternehmen zu überzeugen, Hunde am Arbeitsplatz willkommen zu heißen. Mit Hilfe von umfassenden Informationen und praktischen Hilfestellungen für die Arbeitgeber sowie Leitfäden für die Hundehalter:innen, begleitet der Deutsche Tierschutzbund die erfolgreiche Umsetzung der Idee.

Denn letztendlich könnten beide Seiten davon profitieren, so der Organisator. Hunde müssten weniger Zeit allein verbringen und Beschäftigte würden häufig ein entspannteres und kommunikativeres Arbeitsumfeld erleben. 

„Für viele Hunde bedeutet der Arbeitstag ihrer Bezugspersonen stundenlanges Alleinsein oder Fremdbetreuung. Dabei sind sie auf soziale Kontakte und die Nähe ihrer Menschen angewiesen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Wenn Hunde am Arbeitsplatz willkommen sind, verbessert das die Lebensqualität von Mensch und Tier gleichermaßen. Gleichzeitig fördern hundefreundliche Unternehmen eine moderne Arbeitskultur.“

So erhalten alle teilnehmenden Unternehmen eine Urkunde, die sie als hundefreundlichen Arbeitgeber auszeichnet. Vor der Teilnahme am Aktionstag „Kollege Hund“ sollten Mitarbeitende und Unternehmen jedoch eventuelle Allergien oder Ängste innerhalb der Mitarbeiterschaft abklären. Neben einem ruhigen Rückzugsort sowie Zugang zu frischem Wasser tragen ausreichende Bewegung und Beschäftigung vor Arbeitsbeginn sowie gemeinsame Spaziergänge in den Pausen zusätzlich dazu bei, dass sich der tierische Kollege wohlfühlt. Gleichzeitig profitiert auch der Zweibeiner von der zusätzlichen Bewegung.

Deutscher Tierschutzbund

Widerstandsfähige Viehhaltungssysteme im Fokus der EAAP 2026

Nach Innsbruck im vergangenen Jahr wird die Jahrestagung der European Federation of Animal Science (EAAP) in 2026 in Hamburg stattfinden. Vom 7. bis 11. September 2026 werden rund 1.800 Fachleute aus Landwirtschaft, Wissenschaft, Beratung, Wirtschaft und Politik aus mehr als 60 Ländern zu nahezu 100 wissenschaftlichen Veranstaltungen zu Themen wie Tiergesundheit, Tierwohl, Genetik und Fütterung erwartet. Im Fokus der 77. EAAP-Tagung steht die Gestaltung widerstandsfähiger Viehhaltungssysteme als Schlüssel zur Kreislauflandwirtschaft.

Eine frühzeitige Buchung lohnt sich. Noch bis zum 31. Mai 2026 können Interessierte von vergünstigten Teilnahmegebühren profitieren. Den Teilnehmenden bietet sich auf der Tagung die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren, internationale Perspektiven kennenzulernen und sich mit Fachleuten aus aller Welt auszutauschen. Neben dem umfangreichen Fachprogramm erwartet die Besucher:innen außerdem ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Exkursionen, Netzwerkveranstaltungen und zahlreichen Möglichkeiten zum persönlichen Austausch.

Der Kongress wird gemeinsam vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) in Kooperation mit der Deutschen Gesellschaft für Züchtungskunde e.V (DGfZ) organisiert. Die Kongresssprache ist Englisch.

EAAP

Wettbewerbsfähigkeit der Industrie muss gestärkt werden

Für den Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) steht im nächsten Monat der Umzug nach Berlin an. Sein 40-jähriges Bestehen hat der Verband noch einmal in Bonn mit rund 200 Mitgliedern und Gästen gefeiert. In verschiedenen, unterschiedlich besetzten Podiumsdiskussionen zum Thema Perspektiven für die Tiergesundheit von morgen – Chancen und Herausforderungen zwischen Innovationen, Regulierung und Verantwortung wurde ein Fazit des vergangenen Jahres gezogen.

So war das nationale politische Umfeld durch die Regierungsneubildung mit komplexen Koalitionsverhandlungen und einem Reformwillen mit angezogener Handbremse geprägt. Gesetzesinitiativen wie die Änderungen am Tierarzneimittelgesetz (TAMG), das bereits in der vorherigen Legislatur begonnen worden waren, wurden beschlossen.

Die Rahmenbedingungen für die Tiergesundheitsbranche und die für sie in vielen Facetten bedeutende chemische Industrie wurden durch die US-Präsidentschaft, die Unsicherheiten auf Handelspolitik und internationale Konflikte schuf, weiterhin maßgeblich beeinflusst. Der BfT weist in einer aktuellen Presseaussendung darauf hin, dass die Branche daher gefordert ist, internationale Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen und sich an veränderte Rahmenbedingungen anzupassen.

Zu den weiterhin elementaren Aufgaben der Politik und der Gesellschaft gehören die überbordende Bürokratie, steigende Kosten, Ausbrüche von neuen und alten Tierseuchen sowie steigende gesellschaftliche Erwartungen mit Blick auf Tierwohl, Klima- und Umweltschutz.

Der Tiergesundheitsmarkt könne auf eine stetig positive Entwicklung in vier Jahrzehnten der Marktbeobachtung blicken. Um die regelmäßige Versorgung der Tiere und die notwendigen Innovationen sicherzustellen, bleibe es für die veterinärpharmazeutische Industrie wichtig, die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie in Deutschland und Europa deutlich zu stärken, lautet die abschließende Forderung des Verbandes.

BfT

World Veterinary Day: mehr Wertschätzung für die tierärztliche Arbeit

Am 25. April 2026 wird der World Veterinary Day begangen. Der internationale Ehrentag der Tiermediziner:innen wird seit inzwischen 26 Jahren immer am letzten Aprilsamstag gefeiert.

Mit diesem Feiertag soll die Arbeit der Veterinärmediziner:innen gewürdigt werden. Denn Tierärztinnen und Tierärzte leisten täglich einen unverzichtbaren Beitrag für die Tiergesundheit, die Lebensmittelsicherheit und den Schutz der öffentlichen Gesundheit, betont der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT), der sich mehr Wertschätzung für den Berufsstand wünscht.

Neben der Behandlung der tierischen Patienten kümmern sich Tierärzt:innen auch um wichtige präventive Gesundheitsmaßnahmen sowie die Beratung von Tierhaltenden. Die Arbeitsbelastung ist regelmäßig auf einem hohen Niveau, hinzu kommen psychische Belastungen wie das Einschläfern von Tieren oder aggressives Verhalten von Patientenbesitzer:innen. Aber auch der wachsende organisatorische Aufwand und das mangelnde Verständnis können zu chronischem Stress und emotionaler Erschöpfung, bis hin zu gesundheitlichen Folgen, führen.

Um das zu vermeiden, sei ein respektvoller Umgang miteinander von zentraler Bedeutung, heißt es auf der Internetseite des BfT. Dieser beginnt bereits beim Besuch in der Praxis, durch Verständnis für auftretende Wartezeiten, Akzeptanz medizinischer Entscheidungen, realistische Erwartungen und eine offene, konstruktive Kommunikation.

Der World Veterinary Day bietet die Gelegenheit, die Arbeit der Tierärztinnen und Tierärzte bewusst zu würdigen.

BfT

EuroTier: DLG-VetCon folgt dem bpt-Jahreskongress

Seit 30 Jahren findet die EuroTier alle zwei Jahre auf dem Messegelände Hannover statt. Der Startschuss für die diesjährige Ausgabe fällt am 10. November. Ab dann werden sich erneut mehr als 100.000 Besucher:innen auf der Weltleitmesse für professionelle Tierhaltung und Livestock-Management über Neuigkeiten in der Branche umsehen.
 
Von 2008-2024 hat der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) seinen Jahreskongress im Zweijahresrhythmus parallel zur EuroTier auf dem Messegelände durchgeführt. Ab diesem Jahr wird der bpt-Kongress allerdings von der Weltleitmesse abgekoppelt und neun Tage später beginnen.

Um den Groß- und Bestandstierärzt:innen im Rahmen der EuroTier jedoch weiterhin eine Plattform für den fachlichen Austausch zu bieten, findet am 12. und 13. November 2026 erstmals die DLG-VetCon – powered by EuroTier statt. Die von der Akademie der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG) organisierte Fachveranstaltung verbindet Weiterbildung, Networking und Innovationsschau. Eine Foyerausstellung begleitet die DLG-VetCon. 
 


Zielgruppe sind Groß- und Bestandstierärzte für die Tierarten Rind, Schwein und Geflügel, die sich auf eine Vielzahl an Vorträgen mit renommierten Expertinnen und Experten aus Veterinärmedizin und Tierhaltung, Workshops mit praxisnahen Inhalten und Lösungsansätzen, Guided Tours über die EuroTier mit exklusiven Einblicken in technische Innovationen sowie einem Networking-Abend freuen können.

DLG

Bewerbung für Deutschen Tierschutzpreis ab sofort möglich

Der Deutsche Tierschutzbund hat erneut den Deutschen Tierschutzpreis ausgeschrieben. Die Bewerbungsphase läuft seit 1. April 2026. Noch bis zum 17. Mai 2026 können sich im Tierschutz engagierte Bürger:innen, Vereine oder Initiativen für den Preis, der bereits zum 22. Mal verliehen wird, bewerben oder von anderen vorgeschlagen werden. Eine Bewerbung bzw. die Nominierung anderer ist über das Online-Formular auf der Website des Tierschutzbundes möglich.

„Mit dem Deutschen Tierschutzpreis zeichnen wir ehrenamtlich engagierte Menschen aus, die ihre Zeit, ihre Energie, ihr Herz und auch ihr Geld für die geben, die selbst keine Stimme haben. Es sind Persönlichkeiten, die für die Tiere kämpfen, trotz aller Widrigkeiten nicht aufgeben und damit zu Vorbildern werden“, betont Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes.

Der Gewinnerin bzw. dem Gewinner winken 6.000 Euro Preisgeld. Weitere Preise im Wert von jeweils 3.000 Euro, werden zusätzlich in den Kategorien „Lebenswerk“, „Publikumspreis“ und „Stimme für die Tiere“ sowie „Nachwuchs“ verliehen.

Deutscher Tierschutzbund

Earth Hour als Appell für den Klimaschutz

Zum 20. Mal bereits wird am morgigen Samstag (28.03.2026) von 20.30 Uhr für eine Stunde auf der ganzen Welt das Licht ausgeschaltet. Neben Wahrzeichen bleiben auch zahlreiche Unternehmen und Gebäude für 60 Minuten dunkel. Jede:r kann mitmachen und damit die Zahl der Teilnehmenden erhöhen, die gemeinsam ein Zeichen für den Klimaschutz setzen.

Die Earth Hour 2026 rückt auch in diesem Jahr den Klimawandel und die damit einhergehenden Probleme in den Mittelpunkt. Denn trotz eventuell bevorstehender neuer Temperaturrekorde und Extremwetterereignisse erhalten andere Weltereignisse weit mehr Aufmerksamkeit als die Klimakrise.

„Der Klimaschutz gerät angesichts anderer globaler Herausforderungen immer wieder in den Hintergrund. Deshalb ist die Earth Hour wichtig: Sie rückt das Thema in den Mittelpunkt. Ich freue mich, wenn viele Kölnerinnen und Kölner mitmachen und wir ein gemeinsames Zeichen für das Klima setzen“, erklärt Torsten Burmester, neuer Oberbürgermeister der Domstadt. Auch die Stadt Köln beteiligt sich zum wiederholten Male an der Earth Hour und schaltet von 20.30 bis 21.30 Uhr die Beleuchtungen des Kölner Doms, an der Hohenzollernbrücke und an den zwölf romanischen Kirchen ab.

Es gibt auch für Privatleute vielfältige Möglichkeiten, sich an dieser besonderen Aktion zu beteiligen. Der WWF Deutschland hat auf seiner Website einige Tipps zusammengestellt.

Mitmachaktion gegen das Leid von Straßenkatzen

Der Frühling ist in Deutschland angekommen. So wird es auch bald wieder eine Flut von Katzenkitten geben, die von Straßenkatzen abstammen. Nahezu alle dieser auf der Straße geborenen „Frühjahrskätzchen“ sind krank, mehr als ein Drittel sogar schwer, wie der Deutsche Tierschutzbund mahnt. Unzählige Jungkatzen sterben unbemerkt oder werden in die ohnehin überfüllten Tierheime gebracht.

„Solange die Bundesregierung nicht handelt, werden Leid und Tod weitergehen“, kritisiert Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, und erneuert mit Nachdruck seine Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht für Freigängerkatzen. Nur so ließe sich das unermessliche Leid verringern, so Schröder. Denn die mehr als zwei Millionen Straßenkatzen in Deutschland stammen ursprünglich von unkastrierten Freigängerkatzen ab.

„Viele leiden unter Infektionskrankheiten wie Katzenschnupfen, Unterernährung oder Parasitenbefall“, erklärt Dr. Dalia Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund. Ein Überleben sei nur mit einer tierärztlichen Versorgung möglich, so Zohni weiter. Tierheime und Tierschutzvereine, die sich der Straßenkatzen annehmen, trügen dabei die Hauptlast.

Deutscher Tierschutzbund

Forster-Steinberg-Stiftung zeichnet Tierschutzprojekte aus

Alle zwei Jahre zeichnet die 2019 gegründete Forster-Steinberg Stiftung akademische Abschlussarbeiten, besondere Leistungen im Tierschutz sowie Forschungen, die dem ethischen 3R-Prinzip verpflichtet sind, aus.

Bereits im Februar 2026 wurden vier Preisträgerinnen mit dem Forschungspreis 2025/26 ausgezeichnet. Für ihr Universitäres Strategiemodell zur 3R-Implementierung (UNI3R) erhielten Herwig Grimm und Kerstin Auer (beide Vetmeduni Wien) sowie Anna-Caroline Wöhr und Helen Louton (beide LMU München) den diesjährigen Forster-Steinberg-Preis.

Einer der Studierendenpreise der Stiftung ging in diesem Jahr an die Münchener Doktorandin Katja Schmitt für ihre Dissertation „Wildtier gefunden – Was tun?“ – ein interaktives, multimediales Tutorial für die Öffentlichkeit und Polizei, Feuerwehr und sonstige Einsatzkräfte. Ebenfalls wurden Dominik Hajosi und Jennifer Rao (beide Vetmeduni Wien) für ihre Dissertation bzw. Masterarbeit mit dem Forster-Steinberg-Studierendenpreis ausgezeichnet.

Die Forster-Steinberg-Stiftung fördert die ausgezeichneten Projekte in einer Gesamthöhe von über 300.000 Euro.

LMU München

Vetmeduni Wien

NABU ruft zur Meldung von Zecken auf

Mit den steigenden Frühlingstemperaturen nimmt auch die Aktivität der Zecken zu. Neben den heimischen Blutsaugern verbreiten sich in Deutschland zunehmend auch neue Zeckenarten immer weiter aus, so auch die Wiesenzecken (auch als Auwaldzecke bekannt) und Schafzecke. Diese stammen ursprünglich aus wärmeren Regionen, fühlen sich hierzulande mehr und mehr heimisch.

Um gemeinsam die Verbreitung dieser Zeckenarten zu erforschen, ruft der Naturschutzbund NABU zu einer Mitmachaktion auf, bei der gefundene Zecken fotografiert und gemeldet werden sollen. Jede Meldung liefert Information zur Aktivität dieser Arten, ihrer Herkunft und welche Tiere sie befallen. Die gesammelten Daten können helfen, mehr über die Verbreitung und das Verhalten der Zeckenarten zu erfahren. „Wir möchten wissen, wie sich im Zuge des Klimawandels die geografische Verbreitung von Buntzecken und anderen Arten bundesweit und in Baden-Württemberg entwickelt“, erklärt Dr. Stefan Bosch, Mediziner und NABU-Aktiver.

Gemeinsam mit der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover rufen die Naturschützer:innen daher alle Bürger:innen aktuell zur Unterstützung auf. Nach einem Fund sollten Interessierte sowohl die Ober- als auch die Unterseite der Zecke fotografieren und anschließend den Fund über das entsprechende Meldeportal melden. Die Zeckenart kann dort mithilfe von Informationen oder der Bestimmungshilfe zum Durchklicken bestimmt werden. Anschließend ist noch ein entsprechendes Meldeformular auszufüllen.

NABU

Ruhr24

Jetzt für Tierschutzpreise bewerben!

Auch in diesem Jahr werden wieder Tierschutzpreise in zahlreichen Bundesländern vergeben. Wir haben einige für Sie aufgelistet:

Im Zentrum des Tierschutzpreises des Landes Sachsen-Anhalt stehen nachahmungswerte Schulprojekte, die Kindern und Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit Tieren vermitteln. Schulen in Sachsen-Anhalt mit Arbeitsgemeinschaften oder Projekten, die sich intensiv mit dem Schutz von Nutz- oder Heimtieren befassen, können sich noch bis Ende März 2026 bewerben.

Ab April 2026 (Termin wird noch bekanntgegeben) können sich Menschen, Initiativen und Vereine, die sich mit voller Leidenschaft und Engagement für den Tierschutz einsetzen und gleichzeitig den Tieren helfen, für den Deutschen Tierschutzpreis 2026 bewerben. Im vergangenen Jahr gab es erstmals eine eigene Kategorie für ein Kinder- oder Jugendtierschutzprojekt, um der Nachwuchsarbeit im Tierschutz eine besondere Gewichtung zu geben.

Das Thüringer Ministerium für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie verleiht seinen Tierschutzpreis in 2026 bereits zum 32. Mal. Einzelpersonen, Gruppen oder landwirtschaftliche Betriebe, die sich durch außergewöhnliches Engagement und innovative Projekte im Bereich Tierschutz hervorgetan haben, können für die Kategorien Karitativer Tierschutz oder Artgerechte Haltung landwirtschaftlicher Nutztiere vorgeschlagen werden oder sich selber bewerben. Eine Bewerbung ist bis zum 31. Mai 2026 möglich.

Auch die Bayerische Staatsregierung zeichnet jedes Jahr Personen und Institutionen mit Sitz bzw. Wohnort in Bayern aus, die sich um den Tierschutz besonders verdient gemacht haben. Über die Vergabe des mit 12.000 Euro dotierten Tierschutzpreises entscheidet eine Fachjury. Zusätzlich wird der Tierschutz-Sonderpreis des Staatsministers verliehen. Bewerbungsschluss ist der 15. Juni 2026.

Der Tierschutzforschungspreis 2026 wird vom Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) ausgeschrieben. Nominierungsschluss ist der 31. März 2026. Nominierungsberechtigt sind die nationalen 3R-Zentren sowie die Leitungen nationaler Forschungseinrichtungen im Bereich der Lebens- und Naturwissenschaften. Die Preisträger:innen erhalten ein Preisgeld von bis zu 100.000 Euro.

Außerdem wird der Erwin-Becker-Preis – Pferd 2026 im Rahmen des DVG-Vet-Congresses im Oktober 2026 in Berlin verliehen. Die mit 1.000 Euro dotierte Auszeichnung der DVG-Fachgruppe Pferdekrankheiten würdigt alle zwei Jahre herausragende wissenschaftliche Arbeiten (Originalarbeiten) zu Pferden oder Equiden, die innerhalb der letzten zwei Jahre publiziert wurden. Bewerbungsschluss ist der 31.5.2026. Mehr Informationen dazu im DTBL 2/2026, S. 230.

Bereits am 15.5.2026 endet die Ausschreibungsfrist für den mit 20.000 Euro dotierten Stockmeyer Wissenschaftspreis 2026. Dieser Preis zeichnet herausragende lebensmittelwissenschaftliche Forschungsarbeiten aus. Die prämierten Arbeiten bestechen durch praktikable Lösungsansätze und anwendungsorientierte Forschung, die im Sinne des Stiftungszwecks zur Verbesserung der Lebensmittelsicherheit und des Verbraucherschutzes sowie zur Stärkung des Verbrauchervertrauens in die Qualität und Sicherheit von Lebensmitteln beitragen.

Osterfeuer stellen Gefahr für Wildtiere dar

Am Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond wird das Osterfest gefeiert. In diesem Jahr fällt der Karsamstag auf den 4. April 2026. Traditionell werden in der Nacht zu Ostersonntag in vielen Ortschaften auch wieder Osterfeuer brennen. Die schon Wochen vor dem Osterfest aufgehäuften Holzstapel stellen für Wildtiere jedoch eine große Gefahr dar. Auf Kleinsäuger, Vögel, Amphibien und Reptilien nämlich wirken die Haufen wie vermeintlich sichere Verstecke sowie gute Brut- und Nistplätze.

„Sie bieten Schutz vor Wind und Wetter und werden nicht selten als Nist- oder Rückzugsort genutzt“, erklärt der Naturschutzbund NABU. Naturschützer:innen raten daher zu einer besseren Vorbereitung und bewussteren Durchführung der Osterfeuer. „Gerade in einer Zeit, in der wir vielerorts über den Rückgang von Arten sprechen, sollten wir sehr genau überlegen, ob solche Veranstaltungen noch zeitgemäß sind“, erklärt ein Sprecher des NABU Niedersachsen in Hannover.

In jedem Fall sollten die Veranstalter:innen unbedingt darauf achten, dass das Holz erst kurz vor dem Abbrennen aufgeschichtet wird. Bereits vorbereitete Haufen sollten vor dem Anzünden AUF JEDEN FALL sorgfältig umgesetzt werden, damit Tiere noch fliehen können.

Domradio

Rheinland-Pfalz zeichnet Vereine mit Tierschutzpreis aus

Zum bereits 32. Mal hat das Land Rheinland-Pfalz den Tierschutzpreis des Landes vergeben. Die drei Preisträger sind die Katzenhilfe Mainz e.V., die Pfotenhilfe Kaiserslautern e.V. / Futterausgabe der TierTafel und die Wildvogel Pflegestation Kirchwald e.V.

Seit 1994 würdigt das rheinland-pfälzische Klimaschutzministerium jedes Jahr Vereine, Verbände, Behörden und Gruppen, die im Tierschutz tätig sind und mit ihren Tierschutzprojekten einen Beitrag leisten. In diesem Jahr hat das Land das Preisgeld von 6.000 Euro auf 10.000 Euro erhöht.

„In Rheinland-Pfalz gibt es eine Vielfalt an Tierschutzprojekten, in denen sich Menschen mit großem ehrenamtlichem Engagement ihren Herzensthemen widmen. Das Ehrenamt ist eine wichtige Säule unserer demokratischen und solidarischen Gesellschaft. Mit dem Tierschutzpreis des Landes würdigen wir den Einsatz von Einzelpersonen und Vereinen – und das seit über 30 Jahren. Der Preis verhilft den Projekten und dem Tierschutz im Allgemeinen zu mehr Sichtbarkeit, soll zur Nachahmung anregen und er erfreut sich einer besonders hohen Popularität: In diesem Jahr können wir zum ersten Mal 10.000 Euro – und damit fast doppelt so viel wie zuvor – an Preisgeld vergeben und hatten besonders viele Einreichungen“, sagte Umweltministerin Katrin Eder bei der Verleihung des Tierschutzpreises.

Ministerium Rheinland-Pfalz

GOT-Evaluierung sorgt für heftige Diskussionen

Im November 2022 ist die Gebührenordnung für Tierärztinnen und Tierärzte (GOT) angepasst worden. Die bis dahin gültige Fassung aus dem Jahr 1999 war in den vergangenen 23 Jahren lediglich einmal minimal geändert worden. Neben den gestiegenen Kosten für das Personal ist unter anderem auch die starke Weiterentwicklung mit samt der technischen Ausstattung in die Novellierung eingeflossen. Die Behandlungskosten sind dadurch um durchschnittlich 20–30 Prozent angestiegen.

Im Oktober 2025 hat das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMELH) die Evaluation der GOT-Novelle beschlossen. Dafür wird der strukturelle und finanzielle Reformbedarf geprüft. Diese anstehende Evaluierung war auch Thema einer berufspolitischen Podiumsdiskussion unter Leitung des Bundesverbandes praktizierender Tierärzte (bpt), an der rund 150 Tierärztinnen und Tierärzte in der Stadthalle in Bielefeld teilnahmen.

Nach den Statements der Podiums-Sprecher Dr. Siegfried Moder (bpt-Präsident), Dr. Bodo Kröll (Mitglied im GOT-Ausschuss der BTK) und Nicolas Heinrich (Geschäftsführer der mit Evaluierung beauftragten AFC Public Services GmbH) brachten sich zahlreiche Tierärzt:innen in die anschließende Diskussion ein, besonders in Hinblick auf einen möglichen Wegfall der GOT, den bpt-Präsident Moder ansprach, und den beim BMLEH eingegangen kritischen Eingaben von Bürger:innen. Mit der Teilnahme an einer Online-Umfrage, die im 2. Quartal diesen Jahres erfolgen soll, habe die Tierärzteschaft die Chance, aktiv Einfluss auf die Entwicklung der GOT zu nehmen, so Moder.

In der Diskussion wurde das „Unternehmen Tierarztpraxis“ in den Fokus gesetzt, das, ähnlich einem handwerklichen Betrieb, ein entsprechendes Preisniveau einfordern müsse, um wirtschaftlich zu sein. Einstimmiger Konsens war zudem, dass eine Absenkung der aktuell in der GOT festgeschriebenen Gebührensätze nicht in Frage komme. Das hätte einerseits katastrophale Auswirkungen auf die Arbeitsbedingungen angestellter Tierärzt:innen sowie TFA. Andererseits würde der Schritt in eine mögliche Selbstständigkeit dadurch noch unattraktiver für junge Tierärzt:innen. Einigkeit bestand auch bei den Teilnehmenden, dass statt einer umfassenden Anpassung alle 20 Jahre eine regelmäßige Anpassung der Leistungshonorare für die Tierhaltenden deutlich besser nachzuvollziehen wäre.

Abschließend appellierte der bpt an alle Tierärzt:innen, unbedingt an der Online-Befragung teilzunehmen. Das sind gut investierte 30 Minuten, so Moder zum Abschluss der rund einstündigen Diskussionsrunde. Eine große Beteiligung könne auch zeigen, wie wichtig der Tierärzteschaft der Erhalt der GOT ist.

bpt

Brandenburg ruft Tierschutzwettbewerb für junge Tierschützer:innen aus

Das Land Brandenburg hat erneut den Tierschutzwettbewerb ausgerufen. Bis zum 15. Juni 2026 sind Kinder und Jugendliche des Landes aufgerufen, sich mit ihren Tierschutzprojekten zu bewerben. Dabei sind der Kreativität der jungen Tierschützer:innen keine Grenzen gesetzt: die Projektideen können sowohl gemalt oder gebastelt als auch am Rechner oder mit entsprechendem Werkzeug in der Natur umgesetzt werden.

„Die bisherigen Wettbewerbe haben eindrucksvoll gezeigt, wie engagiert und kreativ junge Menschen sich für den Tierschutz stark machen. Deshalb: Macht mit! Reicht eure Projekte ein – ganz gleich, ob groß oder klein. Jeder Beitrag zählt, denn überall dort, wo ihr euch mit Tierschutz und Tierwohl beschäftigt, ist schon ein wichtiger Schritt getan. Besonders freuen wir uns über Projekte, die nachhaltig wirken und mit Informations- oder Aufklärungsarbeit den Schutz der Tiere bekannt machen. Die besten Einsendungen werden nach den Sommerferien ausgezeichnet – wir sind gespannt auf eure Ideen“, betont die Landestierschutzbeauftragte Dr. Anne Zinke.

Eine fachkundige Jury wählt anschließend die besten Projekte aus. Die prämierten Projekte werden mit Geldpreisen im dreistelligen Bereich gefördert. Für das zukunftsfähigste und nachhaltigste Projekt wird zudem der extra dotierte „Zukunftspreis Tierschutz“ verliehen.

Ministerium Brandenburg

Nutztierforum 2026: Umbau der Tierhaltung muss planbarer werden

In der vergangenen Woche sind Expert:innen bei dem diesjährigen Nutztierforum am Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) zusammengekommen, um über die aktuellen Herausforderungen der tiergerechten Aufzucht von Rindern und Schweinen zu diskutieren.

Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus (SPD) eröffnete die Veranstaltung und forderte mehr Investition in die Forschung. „Nutztierhaltung ist ein tragender Pfeiler unserer Landwirtschaft, unserer Ernährungssicherheit und unserer ländlichen Räume. Sie sichert Wertschöpfung, Arbeitsplätze und eine verlässliche regionale Versorgung“, so Backhaus. Der Minister warnte vor einer leichtfertigen Schwächung der Lebensmittelproduktion: „Ernährungssicherheit beginnt im Stall – und sie endet nicht an der Supermarktkasse.“ Bundesweit würden Tiere und tierische Erzeugnisse 39,3 Milliarden Euro erwirtschaften – mehr als die Hälfte des landwirtschaftlichen Produktionswertes.

So machte der Minister auch klar, dass das Streben nach mehr Tierwohl, besseren Haltungsbedingungen und resilienten Systeme nicht einhergehe mit Politik, „die Betriebe in die Knie zwingt und Produktion ins Ausland verlagert“. Der Umbau der Tierhaltung müsse planbar, praxisnah und wettbewerbsfähig gestaltet werden. „So bleiben Wertschöpfung und Know-how in der Region – und zugleich werden hohe Standards bei Tierwohl und Umwelt gesichert.“

Der Minister unterstrich zudem die herausragende Rolle des FBN in Dummerstorf: „Ohne wissenschaftlich fundierte Lösungen wird es keine gesellschaftliche Akzeptanz geben. Das FBN forscht vom Tier her – und genau das brauchen wir: Wissen statt Schlagworte.“

„Die tiergerechte Aufzucht von Kälbern und Ferkeln ist ein zentrales, wissenschaftlich belegtes Fundament für gesunde, leistungsfähige und resilientere Tiere. Beim Nutztier-Forum 2026 bündeln wir Erkenntnisse aus vorgeburtlichen Einflüssen, Fütterungsstrategien, Zuchtplanung und tiergerechter Praxis, um gemeinsam praktikable Wege zu entwickeln, die Tierwohl, Gesundheit und nachhaltige Produktion verbinden. Die Forschung am FBN liefert dafür evidenzbasierte Antworten – für eine zukunftsorientierte Nutztierhaltung“, betonte FBN-Vorstand Prof. Klaus Wimmers.

FBN

Sonderpreis für besonderes Engagement für mehr Tierwohl

Besonderes Engagement für mehr Tierwohl lohnt sich. Das findet auch die Initiative Tierwohl (ITW). Sie zeichnet in diesem Jahr erstmals besonderes Tierwohlengagement mit dem Sonderpreis im Rahmen des renommierten CERES AWARD aus. Der Sonderpreis ist mit 2.500 Euro dotierten und würdigt die ITW Landwirtinnen und Landwirte, die über innovative und praxistaugliche Maßnahmen deutliche Verbesserungen für das Wohl ihrer Nutztiere erreichen.

Die Bewerbungsphase läuft vom 16. Februar bis 31. März 2026. Interessierte Geflügel- und Rindermäster sowie schweinehaltende Betriebe können in den Bewerbungsunterlagen für den CERES AWARD einfach das entsprechende Kästchen zum Sonderpreis markieren und zwei Zusatzfragen beantworten. Die Preisverleihung findet am 21. Oktober 2026 während der Nacht der Landwirtschaft statt.

Weitere Informationen und Bewerbungsunterlagen stehen unter ceresaward.de bereit.

bpt-INTENSIV Kleintier Gastroenterologie in Bielefeld

Vom 26. Februar bis 01. März 2026 findet in der Stadthalle Bielefeld die bpt-INTENSIV Kleintier 2026 zum Spezialthema Gastroenterologie statt. Die Fortbildungsveranstaltung kommt mit einem hochkarätigen Programm inkl. Seminaren der Industrie und mit einer Fachmesse Veterinärmedizin daher.

Das Hauptprogramm besteht aus

  • Vortragszyklus (aktuelle, praxisrelevante Referate)
  • Falldarstellungen (Anamnese – Diagnose – Therapie – Verlauf)
  • Seminarverbund (drei Vertiefungsseminare zu ausgewählten Problemstellungen mit Rotation der Teilnehmer durch alle drei Seminare)

Ergänzt wird das Hauptprogramm durch Beratungsangebote zur Praxisführung und eine Fortbildung für Tiermedizinische Fachangestellte.

Jetzt noch rasch anmelden >>>

FVE-Umfrage zur Situation von Tierärzt:innen – jetzt teilnehmen

Bereits zum 4. Mal erhebt die Federation of Veterinarians in Europe (FVE) wichtige Kennzahlen zum Berufsstand in ganz Europa. Der 4. FVE VetSurvey, in dem neben demografischen Daten zum ersten Mal europaweit auch Herausforderungen in der Gleichstellung, Inklusivität, Stresslevels, Depressionen, Burn-out, Erschöpfung oder Compassion Fatigue, verbale, schriftliche oder körperliche Belästigungen oder Mobbing erfasst werden, richtet sich an Tierärzt:innen aus allen Bereichen der Veterinärmedizin, der Fokus liegt aber auf den Erfahrungen der Kolleg:innen in der kurativen Praxis.

Die Teilnehmenden helfen mit, wichtige vergleichende Kennzahlen zum Berufsstand in Europa zu liefern, die dann durch die FVE auf EU-Ebene in die zuständigen Gremien eingebracht werden können. Das Ausfüllen ist in vielen Sprachen einschließlich Deutsch bis zum 16. März 2026 möglich.

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Uni Wien eröffnet Ausstellung zu Antibiotikaresistenzen

Am Mittwoch (28.1.2026) wird an der Universität Wien die Outdoor-Ausstellung „Sketching Antimicrobial Resistance: Thirty stories, One Health“ eröffnet. Die Sensibilisierungsinitiative der Europäischen Joint Action EU-JAMRAI 2 verbindet Kunst und Wissenschaft, um eine der drängendsten Public-Health-Herausforderungen unserer Zeit – antimikrobielle Resistenzen (AMR) – sichtbarer und verständlicher zu machen. Laut Ausstellungspanel sterben weltweit jedes Jahr 1,2 Millionen Menschen aufgrund antimikrobieller Resistenzen; ohne Gegenmaßnahmen könnten es bis 2050 etwa 39 Millionen sein.

Die Ausstellung zeigt 30 Illustrationen und Botschaften von Illustrator:innen aus 30 europäischen Ländern (EU-27-Staaten, Norwegen, Ukraine und Island). Die Arbeiten wurden wissenschaftlich unterstützt und sind entlang von drei Themen aufgebaut: was AMR ist, warum sie relevant ist und was wir tun können.

ots

Tierpark Lauenbrück bittet dringend um Spenden

Der Landpark Lauenbrück bei Hamburg, ein privater Tier- und Landschaftspark mit rund 200 Wild- und Nutztieren ist insolvent. Die Inhaber benötigen nur dringend mindestens 50.000 Euro an Spenden, um die Abwicklung abzuwenden und den Park neu zu organiseren und somut zukunftsfähig aufzustellen. Laut Aussagen des Insolvenzverwalters sei man mit Interessenten für eine dauerhafte Förderung im Gespräch. Sollten diese Gespräche jedoch nicht erfolgreich verlaufen, werde der Landpark „aller Voraussicht nach Ende Januar 2026“ endgültig schließen, heißt es.

Das zuständige Veterinäramt Rotenburg (Wümme) wurde vorsorglich bereits informiert, da eine Finanzierung des Futters durch die Insolvenzmasse nicht darstellbar ist, so der Insolvenzverwalter.

Der Landpark Lauenbrück war im Jahr 1969 von der Familie Friedrich-Wilhelm von Schiller gegründet worden, um „Natur und deren Zusammenhänge den Menschen näherzubringen“. Hier leben viele vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Seit 2005 ist der Landpark als gemeinnützig anerkannt.

Landpark Lauenbrück

bpt für schnelleren Bürokratie-Abbau

Am vergangenen Freitag (16.01.2026) ist die Jubiläumsausgabe der Grünen Woche in Berlin an den Start gegangen. Noch bis zum 25. Januar feiert die in den Bereichen Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau führende internationale Veranstaltung ihren 100. Geburtstag.

Traditionell hat der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) kurz vor der offiziellen Eröffnung zum Neujahrsempfang geladen. In seiner Begrüßungsrede wies bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder auf die große Bedeutung des Schutzes von Lebensmittelketten hin. Sowohl für die nationale Sicherheit als auch für die Volkswirtschaft habe die Tiergesundheit – sowohl in der Lebensmittelproduktion und -sicherheit als auch für Haustiere und ihre Besitzer- eine große Relevanz, so Moder. Der bpt-Präsident appellierte daher an die anwesenden Zuhörer:innen, u.a. Professor Dr. Eberhard Haunhorst, Leiter der Abteilung 3 „Lebensmittelsicherheit, Tiergesundheit“ im BMLEH und den für Tiergesundheit zuständigen Berichterstatter der CDU-Bundestagsfraktion, MdB Dieter Stier, neben der Gesundheit des Menschen auch die Tiergesundheit als kritische Infrastruktur zu betrachten und in die Krisenprävention einzubeziehen.

In seiner Rede wies Moder zudem auf die in diesem Jahr anstehende GOT-Evaluierung hin. Die mit der GOT angestrebte Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes durch die damalige Ampel-Regierung hat für günstigere Arbeitsbedingungen und für eine Stabilisierung einer flächendeckenden Notdienstversorgung geführt. Daher dürfe die GOT auf keinen Fall, wie aktuell von einigen politischen Parteien diskutiert, abgeschafft werden. Die GOT verhindere eine Preisexplosion, insbesondere in den Regionen mit einer geringen Tierärztedichte.

In seiner Begrüßungsrede forderte Moder ebenso wie auf der Veranstaltung Tier.Zeit.Dialog auf der Grünen Woche am Donnerstag (22.1.2026) erneuerte den Abbau überflüssiger Bürokratie. Hier ginge es nicht schnell genug und verwies erneut auf die vom bpt an den Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat Alois Rainer überreichten 10-Punkte-Plan im vergangenen Sommer.

bpt

Förderbescheide für mehr Digitalisierung und KI in der Landwirtschaft übergeben

Das Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat (BMLEH) stärkt die Digitalisierung und den Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Landwirtschaft mit rund 10 Millionen Euro. Ziel ist es, neue Technologien für Betriebe aller Größen praxistauglich zu machen, Arbeitsprozesse zu vereinfachen, Ressourcen effizienter einzusetzen und Bürokratie zu reduzieren. Die Förderbescheide für fünf Projekte wurden auf der Grünen Woche vom Bundesminister für Landwirtschaft, Ernährung und Heimat, Alois Rainer übergeben.

„Unsere Aufgabe als Politik ist es, Innovationen gezielt möglich zu machen. Mit den digitalen Experimentierfeldern fördern wir Innovationen dort, wo sie gebraucht werden: in der landwirtschaftlichen Praxis. Künstliche Intelligenz hilft, Betriebsmittel passgenauer einzusetzen, unsere Umwelt besser zu schützen, das Tierwohl zu fördern und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe zu stärken. Entscheidend ist, dass neue Technologien nicht im Labor bleiben, sondern auf den Höfen ankommen – als praxisnahe Lösungen, die Arbeit erleichtern und Ressourcen schonen“, so Rainer. 

Diese fünf Projekte werden vom BMLEH gefördert:

  • iSoBeD (KI-gestützte Bewässerung und Drohneneinsatz im Wein- und Gemüsebau)
  • FarmerSpaceAI (digitale und KI-basierte Lösungen für einen ressourcenschonenden Pflanzenschutz)
  • DigiMilchPro (vernetzte Stalltechnik und KI für Tierwohl und Weidemanagement in der Milchviehhaltung)
  • DiKI-Südwest (Hybrid-Cloud und vernetzte Datenräume für KI-basierte Beratungsdienste)
  • EXPRESS.smart (praxisnahe KI-Anwendungen u. a. für Frost-, Pflanzen- und Wasserhaushaltsmonitoring).  

Der Technologie- und Wissenstransfer in die Praxis ist fester Bestandteil aller Vorhaben.

Ergänzend fördert das BMLEH das Projekt „Smart Farming“ des Deutschen Instituts für Normung (DIN e.V.) mit rund 172.000 Euro. Ziel ist es, internationale Normen und Standards für datenbasierte Agrar- und Lebensmittelsysteme zu entwickeln. Einheitliche Standards verbessern die Interoperabilität digitaler Anwendungen, erleichtern den Datenaustausch und können einen wichtigen Beitrag zur Bürokratieerleichterung leisten. 

BMLEH

100 Jahre Grüne Woche in Berlin

Vom 16. bis 25. Januar 2026 findet in Berlin in den Messehallen am Funkturm die Internationale Grüne Woche statt. In diesem Jahr feiert die weltweit größte Landwirtschafts- und Ernährungsmesse ihr 100-jähriges Bestehen. Währenddessen hat sich die IGW von einer landwirtschaftlichen Ausstellung zur internationalen Leitmesse für Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau entwickelt. Angemeldet sind rund 1.600 Aussteller aus über 50 Ländern. Partner ist in diesem Jahr Mecklenburg-Vorpommern.

„Seit 100 Jahren begleitet und gestaltet die Grüne Woche den Wandel von Ernährung, Landwirtschaft und Gartenbau“, sagt Dr. Mario Tobias, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Berlin GmbH. „Als internationale Leitmesse bringt sie Akteure aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft in Berlin zusammen und schafft Raum für Austausch, Innovation und Dialog. Und zudem ist die Grüne Woche in jedem Jahr ein kulinarisches Highlight und ein Blick in die Welt für hunderttausende Besucherinnen und Besucher.“

Außerdem diskutieren vom 14. bis 17. Januar 2026 Expert:innen im CityCube Berlin auf dem Global Forum for Food and Agriculture (GFFA) unter dem Motto „Wasser. Ernten. Unsere Zukunft“. Am 17. Januar werden rund 70 Landwirtschaftsministerinnen und -minister aus aller Welt dort zur Agrarministerkonferenz erwartet.

Ergänzend finden rund 300 Fachkonferenzen statt, darunter der Internationale Fachkongress „Kraftstoffe der Zukunft“. Sie bieten Gelegenheit, neue Entwicklungen und Best Practices vorzustellen und zu diskutieren.

„Die Grüne Woche ist der agrarpolitische Höhepunkt zu Beginn eines jeden Jahres und steht voll im Zeichen geopolitischer Veränderungen. Wir werden den Menschen und der Politik vermitteln, was nötig ist, um eine stabile und zuverlässige Versorgung mit hochwertigen heimischen Lebensmitteln in Deutschland zu erhalten. Um Abhängigkeiten vom Ausland zu vermeiden, brauchen wir eine eigene wettbewerbsfähige, starke Landwirtschaft. Die Selbstversorgung mit heimischen Lebensmitteln muss aufrechterhalten werden. Dafür muss die Politik die richtigen Rahmenbedingungen setzen“, sagte Bauernpräsident Joachim Rukwied.

IGW

Neuer Veterinärkongress ab 2027 in Stuttgart

Am 15. Januar 2026 geht der 13. Leipziger Tierärztekongress (LTK), die größte Fortbildungsveranstaltung für Tierärzt:innen im deutschsprachigen Raum, an den Start. Die rund 7.000 Teilnehmenden erwarten neben 500 Vorträgen und Kursen auch ca. 350 Ausstellerfirmen, die ihre Produkte und Dienstleistungen auf der Fachmesse vetexpo präsentieren werden.  

Um den Tierärzt:innen die lange Wartezeit bis zum nächsten LTK im Jahr 2028 zu verkürzen, startet die Leipziger Messe mit den VetMed – Tiermedizintagen Baden-Württemberg eine neue veterinärmedizinische Veranstaltung im Süden Deutschlands. Erstmals findet der Kongress am 5. und 6. Februar 2027 in der Schwabenlandhalle Fellbach in Stuttgart statt und soll künftig immer im Zwischenjahr des Leipziger Tierärztekongresses durchgeführt werden.

„Baden-Württemberg ist eine der stärksten Tierarztregionen in Deutschland – mit einer hohen Praxisdichte und einer großen fachlichen Bandbreite“, erklärt Martin Buhl-Wagner, Geschäftsführer der Leipziger Messe. „Mit der VetMed schaffen wir in Kooperation mit der Landestierärztekammer Baden-Württemberg eine Fortbildungsplattform, die Austausch, Praxisnähe, Wissenstransfer und Teamfortbildung in den Mittelpunkt stellt. Wir freuen uns auf diese ganz sicher gewinnbringende Kooperation.“

„Als drittgrößte Tierärztekammer Deutschlands ist es uns wichtig, moderne und regionale Fortbildungsangebote zu etablieren, die den Kolleginnen und Kollegen im Südwesten praxisnahen und hochqualitativen Input bieten“, ergänzt Tim Bogs, Vizepräsident der Landestierärztekammer Baden-Württemberg. „Mit unserem Wissen um die Bedürfnisse der Region werden wir gemeinsam mit den Veranstaltungsprofis der Leipziger Messe ein Format entwickeln, das Tierärztinnen, Tierärzten und Tiermedizinischen Fachangestellten eine zukunftsorientierte Plattform bietet. Wir laden schon jetzt die Tierärzteschaft und Praxisteams der gesamten Region herzlich ein, diese Veranstaltung zu besuchen.“

Entsprechend der regionalen Bedürfnisse werden im Kongressprogramm sowohl Themen für die Praxis als auch für die Klinik abgebildet. Zu den fachlichen Schwerpunkten zählen Kleintier, Pferd und Veterinary Public Health (VPH). Eine eigene Fortbildungssäule richtet sich zudem an Tiermedizinische Fachangestellte (TFA), sodass das gesamte Praxisteam neue Impulse erhält. In einer begleitenden Fachausstellung werden innovative Exponate und Technologien aus den Bereichen Pharma, Medizintechnik und Praxisbedarf gezeigt. Die Zahl der Aussteller:innen zur Veranstaltungspremiere wird bewusst auf 50 begrenzt, um einen fokussierten Einblick zu ermöglichen.

Vetmed

Vetmeduni Wien unter den besten 10

Das Shanghai-Ranking gilt als eines der einflussreichsten und vertrauenswürdigsten Hochschulrankings weltweit und bewertet jedes Jahr mehr als 2.500 Universitäten. Dabei fließen in erster Linie die Forschungsleistung der jeweiligen Hochschule, aber auch Publikationen und internationale akademische Auszeichnungen in die Bewertung ein. Zudem werden auch spezifische Fächer-Rankings erstellt. 

Im weltweiten Vergleich erreichte die Veterinärmedizinische Universität Wien den 6. Platz im Bereich „Veterinary Sciences“ und behauptet auch 2025 ihren Platz im internationalen Spitzenfeld. Im europäischen Vergleich belegt die Vetmeduni den 2. Platz hinter der Universität Gent.

„Diese Top-Platzierung im Shanghai-Ranking bestätigt erneut die Exzellenz und internationale Sichtbarkeit der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Mein Dank gilt allen Forscherinnen und Forschern und ihren Teams für ihren Einsatz und die Begeisterung, mit der sie die Veterinärmedizin voranbringen. Diese Platzierung ermutigt uns auch, weiter am Ausbau multidisziplinärer Schwerpunkte im Sinne von Nachhaltigkeit und ‚One-Health‘ zu arbeiten“, erklärt Rektor Matthias Gauly stolz.

Vetmeduni Wien

Forschungspreis der Agria erstmals verliehen

Der Große Forschungspreis für Veterinärmedizin wurde im Jahr 2024 von  der Agria Tierversicherung in Zusammenarbeit mit der Schwedischen Universität für Agrarwissenschaften (SLU) ins Leben gerufen. Als erster Preisträger ist der dänische Tierarzt und Professor für Veterinärpathologie an der Universität Kopenhagen, Henrik Elvang Jensen, ausgezeichnet worden. herausragende Leistungen in der Veterinärmedizin und im Tierschutz.

Am gestrigen Mittwoch (26.11.2025) fand die feierliche Zeremonie in Ultuna statt, bei der die schwedische Kronprinzessin Victoria Jensen ein Preisgeld in Höhe von einer Million SEK (umgerechnet ca. 91.000 Euro) überreichte. Die Jury hat sich für den dänischen Professor entschieden, weil er sich seit mehreren Jahrzehnten der innovativen Forschung für die Reduzierung tierischen Leidens gewidmet hat. Jensen hat neue wissenschaftliche Standards entwickelt, um Tierwohl messbar zu machen, und dabei insbesondere die forensische Veterinärwissenschaft entscheidend geprägt. So haben seine Forschungsergebnisse etwa zu neuen Richtlinien geführt, die das Auftreten von Liegegeschwüren bei Sauen deutlich verringert haben.

„Ich bin stolz darauf, dass wir gemeinsam mit der SLU diesen Preis ins Leben gerufen haben und dass wir nun erstmals einen Preisträger ernennen können. Es ist besonders bedeutungsvoll, ein außergewöhnliches Lebenswerk zu würdigen, das sowohl für Tiere als auch für Menschen von großer Bedeutung ist“, sagt David Haak, CEO von Agria. „Ich hoffe, dass diese Auszeichnung mehr junge Veterinärstudenten dazu inspirieren wird, sich der Forschung zu widmen und in meine Fußstapfen zu treten. Der heutige Tag ist ein außergewöhnlicher und wahrhaft unvergesslicher Tag, an dem ich von allen Anwesenden herzlich empfangen wurde“, erklärte der Preisträger bei seiner Dankesrede.

Agria

Blitzumfrage zur Evaluierung der GOT

Der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) bittet angestellte und selbstständige arbeitende Tierärzt:innen um rege Teilnahme an einer kurzen Umfrage zur wirtschaftlichen Situation. Die Antworten helfen der rund 7.450 Mitglieder starken Interessenvertretung, die aktuelle Lage der tierärztlichen Praxen und Kliniken realistisch einzuschätzen und gut gerüstet in die Evaluierung der GOT 2022 im Jahr 2026 zu gehen.

Erste Ergebnisse sollen auf dem bpt-Jahreskongress vorgestellt werden, der vom 27.-29.11.2025 in Wiesbaden stattfinden wird.

Die anonyme Umfrage besteht aus neun Fragen. Auch wenn Teilnehmende für diese Umfrage einen Zugangscode benutzt haben, können sie sicher sein, dass der Zugangsschlüssel nicht zusammen mit den Daten abgespeichert wurde, erklärt der bpt ausdrücklich.

Zur Umfrage

Online-Schulungen für ausländische Mitarbeitende zum Umgang mit kranken Tieren

Das Landwirtschaftliche Zentrum für Rinderhaltung, Grünlandwirtschaft, Milchwirtschaft, Wild und Fischerei (LAZBW) und das Projekt Netzwerk Fokus Tierwohl laden nicht-deutschsprachige Landwirt:innen, Tierzüchter:innen und landwirtschaftliche Beratende zu einer Online-Veranstaltung zum Umgang mit kranken und verletzten Schweinen ein. Die englischsprachige Veranstaltung findet am 18. November 2025 von 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr statt.

Die Referenten werden zu den Themen Überwachung und Pflege, sowie das frühzeitige Erkennen von Krankheiten und Verletzungen von Schweinen informieren. Um Sprachbarrieren zu überwinden, hat das Netzwerk Fokus Tierwohl zudem eine begleitende Broschüre ins Englische, Polnische, Rumänische und Ukrainische übersetzt. Die PDFs sind frei verfügbar und können über die Links in der Veranstaltungseinladung heruntergeladen werden.

Diese Veranstaltung bietet ausländischen Mitarbeitenden Unterstützung dabei, Veränderungen bei den Tieren schnell zu erfassen, um in akuten Fällen gezielt handeln zu können. Eine Anmeldung ist bis zum 16.11.2025 möglich.

Zur Verbesserung des Tierschutzes bei Transport und Schlachtung von Rind und Schwein hat die Freie Universität Berlin (FU) entsprechende E-Learning-Schulungsunterlagen in verschiedene Sprachen übersetzt. Diese Online-Schulung richtet sich an nicht-deutschsprachige Mitarbeitende von landwirtschaftlichen Betrieben.

BRS

MSD Tiergesundheit mit EDDI-Award 2025 ausgezeichnet

Der EDDI-Award wird seit 1993 vom Deutschen Dialogmarketing Verband (DDV) verliehen und gilt als eine der renommiertesten Auszeichnungen der Branche. Prämiert werden Unternehmen, die mit innovativen, integrierten und kundenzentrierten Dialogstrategien langfristig erfolgreich sind. Einer der beiden diesjährigen Preisträger ist die MSD Tiergesundheit. Der DDV hat das Unternehmen für sein herausragendes, kundenzentriertes und langfristig erfolgreiches Dialogmarketing ausgezeichnet. 

Mit dieser Auszeichnung würdigt die Jury die erfolgreiche Umsetzung der konsequenten, dialogorientierten und datengetriebenen Kommunikation mit Tierärzt:innen, Tierhaltenden und Landwirt:innen im Rahmen der besonderen regulatorischen Anforderungen im Pharmabereich. Die individuelle Ansprache des Preisträgers erfolgt mit Hilfe gezielter Segmentierung, digitaler Weiterbildungsangebote und innovativer Lead-Generierungsprojekte.

„Unser Ziel ist es, Tiergesundheit im echten Dialog mit unseren Partnern gemeinsam zu verbessern“, betonte Nico Wohlschlegel, Director Marketing Operations & Business Excellence bei MSD Tiergesundheit. „Der EDDI bestätigt unseren Weg, Technologie, Wissen und Empathie zu verbinden, um langfristige Beziehungen aufzubauen.“

DDV

DVG-Vet-Congress 2025 in den Startlöchern

Am morgigen Mittwoch (05.11.2025) öffnen sich die Türen des Estrel Congress Centers in Berlin-Neukölln für Tierärztinnen und Tierärzte sowie Tiermedizinische Fachangestellte und Studierende der Veterinärmedizin. Veranstalter ist die Deutsche Veterinärmedizinische Gesellschaft (DVG). Sie ist mit 6.000 Mitgliedern und 41 Fachgruppen eine der größten tiermedizinischen Dachorganisationen in Deutschland.

Die Besucher:innen erwarten zahlreiche Seminare und weitere parallel stattfindende Veranstaltungen in den Bereichen Kleintier-, Pferde-, Nutztier- sowie Infektionsmedizin. Der Veranstalter lädt die Teilnehmenden auch ein, den Blick zu weiten und über das eigene Fachgebiet hinaus Vorträge zu besuchen. 

Offiziell eröffnet wird der DVG-Vet-Congress 2025 am 6. November um 18 Uhr durch den Gastvortrag von Prof. Dr. Jürgen Schäfer (Marburg), Internist, Endokrinologe, Kardiologe, Intensivmediziner und Autor – bekannt geworden als „deutscher Dr. House“. Zum bereits 71. Mal wird die Deutsche Gesellschaft für Kleintiermedizin (DGK-DVG) unter dem Dach des DVG-Vet-Congresses ihren Jahreskongress durchführen. Das diesjährige Leitmotto lautet „Zurück in die Zukunft“. Das Programm wurde in diesem Jahr von einem jungen Team aus fünf Nachwuchswissenschaftler:innen erstellt.

Die Besucher:innen dürfen sich zudem auf die Industrieausstellung „VET-Messe“ am 7. und 8. November freuen. Die rund 140 Ausstellenden werden auf mehr als 2.000 Quadratmetern neue Produkte, Dienstleistungen und innovatives Equipment für die tierärztliche Praxis präsentieren und stehen gern für Gespräche zur Verfügung. 

Zum kompletten Programm gelangen Sie hier.

DVG

Deutschlands Tierärzte fordern an verschiedenen Stellen mehr Tierschutz

Tierschutz im tierärztlichen Alltag lautete das Leitthema des 30. Deutschen Tierärztetages, der am 9. und 10. Oktober 2025 in Dortmund stattfand. Teilgenommen haben mehr als 300 Tierärzt:innen, die in vier Arbeitskreisen das Thema diskutierten und Forderungen an die Politik, die Tierärzteschaft und die Gesellschaft erarbeiteten. Über die erarbeiteten Forderungen stimmten die Delegierten der beteiligten Organisationen anschließend ab – darunter die 17 Landes-/Tierärztekammern sowie BTK-Beobachter und weitere Organisationen.

Bei der Pressekonferenz wurde von allen Arbeitskreises übereinstimmend gefordert, dass für jedwede Tierhaltung ein zertifizierter Sachkundenachweis zu erbringen sein sollte. Damit würde eine artgerechte Haltung und Pflege der Tiere sichergestellt sowie das Bewusstsein für die Verantwortung gegenüber dem Tier gestärkt werden.

Weiterhin forderte der Arbeitskreis Tierschutz im Pferdesport verbindlichere Anforderungen, stärkere tierärztliche Kontrollen und klare Verantwortlichkeiten, um das Tierwohl im Pferdesport nachhaltig zu verbessern. So soll die tierärztliche Rolle bei Veranstaltungen u. a. gestärkt werden, indem Verbände und Veranstalter die ständige Anwesenheit qualifizierter Tierärzt:innen sicherstellen.

Der Arbeitskreis Tierschutz in der Kleintierpraxis möchte strukturelle Defizite beheben, um die Handlungsfähigkeit von Tierärzt:innen zu sichern und das Tierwohl zu stärken. Hierzu tragen u. a. die Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes für den Veterinärbereich sowie deutlich erweiterte Betreuungsangebote (Kinder, Pflege) oder eine flächendeckende Einführung eines amtstierärztlichen Notdienstes bei. Außerdem wird eine klare rechtliche Definition und Priorisierung von Defektzuchtmerkmalen (Qualzucht) gefordert und ein Verbot ihrer Darstellung in Werbung/Medien/Spielzeug/Mode sowie die Regulierung des Online-Tierhandels.

Der Arbeitskreis Tierschutz im Amt fordert Maßnahmen zur Stärkung der amtlichen Tierschutzarbeit. Dazu gehören bessere Arbeitsbedingungen, gezielte Fortbildung sowie rechtliche und administrative Reformen. Zur Stärkung des amtlichen Tierschutzvollzugs sollen Mitarbeitende in der Tierschutzüberwachung aktiv vor belastenden Arbeitsbedingungen geschützt werden – etwa durch Coachings, Supervisionen und Kurse zur Gewaltprävention. Für einen vollziehbaren Tierschutz auf Basis veterinärmedizinischen Sachverstands ist das Tierschutzgesetz zu novellieren und die zugehörigen Verwaltungsvorschriften zu aktualisieren. Außerdem wird ein Grundsatzverbot von Langstreckentiertransporten über 8 Stunden in Drittländer außerhalb Europas gefordert.

Die Forderungen des Arbeitskreises Tierschutz in der Nutztierhaltung sind eine praxisnahe, tierwohlorientierte Nutztiermedizin und bessere Unterstützung der Tierhaltenden und Tierärzt:innen. Für mehr Therapieflexibilität bei „minor species“ sollen u. a. bürokratische Hürden für die Zulassung und Umwidmung von Medikamenten im Therapienotstand gesenkt und eine Möglichkeit geschaffen werden, etablierte Wirkstoffe tiergerecht einzusetzen. Außerdem sollen Forschungsgelder für „minor species“ bereitgestellt und einheitliche Zuchtprogramme mit Fokus auf Gesundheitsmerkmale gefördert werden.

Mehr Informationen und Bilder von der Veranstaltung finden sich auf der Webseite der BTK.

Leipzig bekommt Zuschlag für Weltimkerkongress 2029

Leipzig wird 2029 mit der Apimondia zum Treffpunkt der Imkerwelt. Die Messe Leipzig erhielt somit den Zuschlag, den größten Imkereikongress der Welt für den Deutschen Imkerbund (D.I.B.) und den Deutschen Berufs- und Erwerbsimkerbund zu organisieren und zu beherbergen. Die Entscheidung wurde auf dem gerade zu Ende gegangenen Kongress in Kopenhagen bekanntgegeben. „Wir danken der internationalen Imkergemeinschaft für das Vertrauen und laden alle ein, uns in vier Jahren in Leipzig zu besuchen“, sagt D.I.B.-Präsident Torsten Ellmann. „Ein besonderer Dank gilt allen Helfern und Bundesminister Alois Rainer für seine Schirmherrschaft.“

Der Kongress findet alle zwei Jahre statt. Erwartet werden Tausende Besucherinnen und Besucher. Neben Hunderten Vorträgen gibt es eine große Fachausstellung. „Als Ausrichter wollen wir den Kongress und die Stadt stärker verbinden“, sagt Ellmann. „Er soll auch für die Leipzigerinnen und Leipziger ein honigsüßes Erlebnis werden.“

Bienen dienen aber nur nachgelagert der Gewinnung von Honig. Eine riesige Bedeutung haben sie, gemeinsam mit Wildbienen und Hummeln, als Bestäuber.

Vorher werden sich aber noch Tausende Tierärztinnen und Tierärzte zwei Mal auf dem Messegelände in Leipzig treffen, um am Leipziger Tierärzte Kongress teilzunehmen. Dieser findet vom 15. bis 17. Januar 2026 statt. Der Ticketverkauf hat bereits begonnen.

Messe Leipzig

Vetmeduni Wien bekommt neues Multifunktionsgebäude

Am Standort Wilhelminenberg in Wien wird bis voraussichtlich Ende 2027 auf rund 2.000 Quadratmetern ein modernes Mehrzweckgebäude errichtet, was dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde und Ökologie (FIWI) und dem Konrad-Lorenz-Institut für Vergleichende Verhaltensforschung (KLIVV) mehr Raum für Wissenschaft und Lehre bieten soll. Der symbolische Spatenstich für das multifunktionale Holzgebäude der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Vetmeduni) erfolgte am vergangenen Freitag (26.9.2025). Der Bund investiert rund 22,1 Mio. Euro, wobei davon 20 Mio. Euro für die Errichtung und 2,1 Mio. Euro für die Ausstattung vorgesehen sind. Finanziert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF). Es wird gemeinsam mit der Bundesimmobiliengesellschaft umgesetzt.

Die Energieversorgung für Heizung und Kühlung des Gebäudes erfolgt mittels Geothermiesonden, eine kompakte Bauweise sorgt für einen geringen Energieverbrauch. Die Decken und Wände der Obergeschoße bestehen aus Holz und durch eine Holzfassade fügt sich das Gebäude optisch in die Umgebung des Wienerwalds ein. Der Nachhaltigkeitsgedanke steht im Einklang mit der erfolgreichen EMAS-Rezertifizierung, die am 23.9.2025 offiziell beurkundet wurde. Dies bestätigt das kontinuierliche Engagement der Universität für Umwelt- und Klimaschutz.

Vetmeduni Wien

Rinderklinik der TiHo feiert 100-jähriges Bestehen

Am 26. und 27. September 2025 hat die Klinik für Rinder der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) ihr 100-jähriges Bestehen gefeiert. Aus diesem Anlass blickten interne und externe Gäste zwei Tage lang auf ein Jahrhundert Rinderheilkunde zurück und gaben einen Überblick über die aktuellen Fragestellungen und Lösungsansätze auf den Gebieten Reproduktion, Infektionskrankheiten, Haltung und Management, festliegende Tiere, Kälber sowie Lahmheiten.

Die Klinik wurde 1925 unter der Führung von Professor Dr. Dr. h.c. Richard Götze als Klinik für Geburtshilfe und Rinderkrankheiten gegründet. Götze stand dieser Klinik fast drei Jahrzehnte vor, in der sie kontinuierlich weiter entwickelt wurde. 1953 erfolgte eine Teilung, aus der die Klinik für Rinderkrankheiten und die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie des Rindes hervorgingen. Die Leitung der Klinik für Rinderkrankheiten übernahm Professor Dr. Dr. h.c. mult. Gustav Rosenberger, ein Schüler Götzes. Die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie des Rindes leitete nach dem Tod Götzes Professor Dr. Erich Aehnelt.

Im Jahr 2003 wurden die Klinik für Rinderkrankheiten und die Klinik für Geburtshilfe und Gynäkologie des Rindes zur heutigen Klinik für Rinder wiedervereinigt. Dieser stand zunächst Professor Dr. Heinrich Bollwein vor. Die Forschungsschwerpunkte richten sich nach der Fusion an den sich im Laufe der Zeit gewandelten Erfordernissen in der Rinderproduktion und Rinderzucht aus. Sie verlagerten sich immer mehr vom Einzeltier zur Herde und zur Prävention von Tiergesundheitsstörungen. Wichtige Themen sind Stoffwechselerkrankungen, Erkrankungen der Gliedmaßen, Eutererkrankungen Fruchtbarkeitsstörungen sowie männliche und weibliche Biotechnologie, Digitalisierung und KI-Anwendungen.

Seit 2012 leitet Professorin Dr. Martina Hoedemaker, PhD, die Klinik für Rinder. Als Bestandsmedizinerin liegt ihr Forschungsschwerpunkt darauf, in verschiedenen Bereichen der Rindermedizin Risikofaktoren zu erfassen, die die Tiergesundheit stören. Die Erkenntnisse bilden die Grundlage für die Etablierung von Präventivmaßnahmen.

Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen weiterhin!

Holger Volk erhält Global Scientific Achievement Award der WSAVA

Die World Small Animal Veterinary Association (WSAVA) zeichnet den Leiter der Klinik für Kleintiere der Tierärztlichen Hochschule (TiHo) Hannover, Prof. Dr. Holger Volk, mit dem Global Scientific Achievement Award aus.

Mit dem Preis würdigt der Weltverband für Kleintiermedizin Tierärztinnen und Tierärzte, die mit ihrer Arbeit herausragende Beiträge für die Kleintiermedizin leisten und damit den tierärztlichen Berufsstand weltweit prägen. Volk erhält die Ehrung für seine herausragenden Beiträge zur Veterinärneurologie und seine weltweite Führungsrolle bei der Förderung der Gesundheit von Haustieren. Die WSAVA schreibt: „Prof. Volk ist international bekannt für seine Pionierarbeit in der Epilepsieforschung und der Neurologie. Seine bahnbrechenden Studien zur Behandlung von Epilepsie bei Hunden, einschließlich der Entwicklung von Konsensus-Behandlungsrichtlinien und innovativen Diagnoseansätzen, haben das Verständnis und die Behandlung dieser komplexen Erkrankung weltweit verändert. Über die Epilepsie hinaus hat seine Forschung das Wissen über medizinische Spürhunde, neuropathische Schmerzen, Neuropharmakologie und translationale Medizin erweitert und damit eine Brücke zwischen der Veterinär- und der Humanneurologie geschlagen.“

Volk zeigte sich bei der Verleihung tief geehrt. „Diese Auszeichnung spiegelt das Engagement und die Leidenschaft meines Teams und meiner Mitarbeitenden wider, mit der sie fortwährend daran arbeiten die Gesundheit von Mensch und Tier zu verbessern. Ich bin meinen Mentoren, Kollegen und Studierenden, meiner Familie, die mein Anker und meine Inspiration sind, und der TiHo zutiefst dankbar. Ohne sie wäre dies nicht möglich.“

Auch WSAVA-Präsident Dr. Jim Berry lobte Volks Beiträge zur Veterinärneurologie und seine wissenschaftlichen Leistungen als geradezu bahnbrechend. „Seine Forschung hat das Leben unzähliger Tiere auf der ganzen Welt verbessert und eine neue Generation von Wissenschaftlern inspiriert. Es ist uns eine Ehre, ihm den WSAVA International Award for Scientific Achievement zu verleihen.“

Auch Vetion.de gratuliert Holger Volk von Herzen zu dieser Auszeichnung!

Jetzt an BaT-Umfrage zur Arbeitszufriedenheit teilnehmen

Durch die erfolgreiche, gemeinsam durchgeführte Umfrage vom Verbund Unabhängiger Kleintierkliniken e.V. (VUK) und dem Bund angestellter Tierärzte (BaT) im Jahr 2020 konnte ein genaueres Bild der Arbeitsbedingungen und der Arbeitszufriedenheit angestellter Tierärztinnen und Tierärzte erlangt werden.

Jetzt, also 5 Jahre später, soll mittels einer Umfrage untersucht werden, wie es aktuell um die Arbeitsbedingungen und die Zufriedenheit von Kolleg:innen in Anstellung bestellt ist. 

Die Teilnahme an der Umfrage erfolgt anonym und kann jederzeit ohne Konsequenzen beendet werden. Die Teilnahme dauert etwa knapp 15 Minuten.

Zur Umfrage >>>

Tag der offenen Tür an der VetmedUni Wien

Am Samstag, 27. September 2025, öffnet der Campus der Veterinärmedizinischen Universität Wien von 10:00 bis 17:00 Uhr seine Pforten für alle Wissenschaftsbegeisterten und Studieninteressierten.
 Besucherinnen und Besucher können am Tag der offenen Tür hinter die Kulissen der einzigen veterinärmedizinischen Universität Österreichs blicken. Es wird exklusive Führungen durch das Tierspital und zwei Museen geben, ebenso spannende Vorträge und Präsentationen sowie Info-Stände für Studieninteressierte und viele Mitmach-Stationen für Jung und Alt!

Tiere sind mit Ausnahme von Patienten und zertifizierte Assistenzhunden auf das Universitätsgelände nicht gestattet.

Der Campus befindet sich am Veterinärplatz 1 in Wien.

Förderer für Deutschlandstipendien gesucht

Der Freundeskreis Tiermedizin Leipzig sucht als aktivster Unterstützer des Deutschlandstipendiums an der Veterinärmedizinischen Fakultät (VMF) der Universität Leipzig noch weitere Fördernde! Das Deutschlandstipendium fördert Studierende mit herausragenden Leistungen, besonderem Engagement oder hohem Förderbedarf mit 300 Euro im Monat – zur Hälfte finanziert von privaten Fördernden, Unternehmen oder Vereinen, zur Hälfte vom Bund. Im aktuellen Studienjahr profitieren 18 Studierende der VMF von einem Deutschlandstipendium.

Bereits mit 1.800 Euro jährlich wird ein Stipendium finanziert. Es ist auch möglich, dass sich beispielsweise zwei Praxen/Kolleg:innen ein Stipendium „teilen“ und entsprechend hälftig finanzieren. Fördernde erhalten eine Urkunde der Universitätsrektorin, werden als Partner genannt und können den vollen Betrag steuerlich absetzen. Zusätzlich werden Einblicke in die Fakultät und direkten Kontakt zu engagierten Nachwuchskräften gewonnen.

Werden Sie jetzt Teil dieses Netzwerks!
Weitere Fragen beantwortet Frau Dr. Friederike Rohland von der Universtät Leipzig.

Mehr Informationen >>>

DVG-Vet-Congress 2025 mit umfangreichem Programm

Vom 5. bis 8. November 2025 findet im Estrel Congress Center in Berlin-Neukölln der 71. Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Kleintiermedizin (DGK-DVG) statt.

Neben Tagungen zahlreicher Fachgruppen können sich die Kongressbesucher:innen auch in diesem Jahr auf eine umfangreiche Anzahl an Fortbildungs- und Networkingmöglichkeiten freuen. Parallel zum Kongressprogramm finden sowohl der 8. Internationale Kongress zur Pferdemedizin und die Tagung der AG Pferdeophthalmologie als auch der Thementag Gastroenterologie der AG Gastroenterologie der DGK-DVG und der Fachgruppe Tierernährung zum Thema: „Darm im Dialog – vom intestinalen Mikrobiom und seinen Achsen“ statt. Zusätzlich lädt die Akademie Deutscher Galopp zum 10. Mal zu einer Veranstaltung über die tierärztliche Betreuung von Rennpferden ein.

Eröffnet wird die Veranstaltung am 5. November 2025 mit einer Festrede des deutschen „Dr. House“ Prof. Dr. Jürgen Schäfer und anschließender „Berliner Sause“ als ungezwungenes Warm up. Begleitet wird der dreitägige DVG-Vet-Congress 2025, der bei den Kleintierveranstaltungen unter dem Motto „Zurück in die Zukunft!“ steht, von der VET-Messe am 7. und 8. November 2025, bei der sich die Fachbesucher:innen über innovative sowie bewährte Produkte und Dienstleistungen der Veterinärbranche informieren können. Die traditionelle Kongressparty im Estrel Festival Center beendet den 2. Kongresstag.

Bis einschließlich 24. September 2025 gilt noch der günstige Frühbuchertarif!

DVG

Kostenfreie FVE-Veranstaltung zur Antibiotikaminimierung

Den Einsatz von Antibiotika weltweit bei Mensch und Tier zu reduzieren ist eine wesentliche Maßnahme zum Vorbeugen von Resistenzen. So auch bei Nutztieren, weshalb die Europäischen Kommission die Schulung AMRFV (Antimicrobial resistance hands-on training for farmers and veterinarians) für Landwirte und Tierärzte in Frankfurt finanziert, die von der Federation of Veterinarians of Europe (FVE) und der spanischen Agentur für Arzneimittel und Medizinprodukte (AEMPS) organisiert und umgesetzt wird. Die Schulung findet am 8. Oktober 2025 in Frankfurt statt. Wer sich bis zum 15.9.2025 anmeldet, kann nicht nur kostenfrei teilnehmen, sondern es werden auch die Kosten für die Anreise, Unterkunft und Verpflegung während der Veranstaltung übernommen.

In der Schulung wird über den Inhalt und die Auswirkungen der Verordnungen (EU) 2019/4 (Fütterungsarzneimittel) und 2019/6 (Tierarzneimittel) aufgeklärt. Die damit verbundenen Verpflichtungen in Bezug auf die Verschreibung und Verwendung von Antibiotika bei Tieren, die der Lebensmittelgewinnung dienen, werden dargelegt.

Es soll ein dynamischer Austausch stattfinden zu bewährten Verfahren aus der praktischen Arbeit von Tierärzten und Landwirten im Hinblick auf mögliche Ansätze für einen geringeren Bedarf an Antibiotika in der Praxis. In Kleingruppen wird diskutiert und die Schlussfolgerungen werden abschließend vorgestellt.

Für eine Vernetzung der Teilnehmenden ist ausreichende Zeit während des Mittag- und Abendessens sowie in den Kaffeepausen eingeplant.

Detaillierte Konditionen finden sich hier >>>

Heute Abend: Qualzuchtdoku in der ARD

Heute Abend strahlt die ARD um 22:50 Uhr eine Dokumentation zur Qualzucht von Haustieren aus. Unter dem Titel „Leiden auf vier Pfoten“ berichten verschiedene Expert:innen, u.a. auch Prof. Dr. Achim Gruber von der FU Berlin, über das Leiden von Millionen Haustieren in Deutschland, die durch sogenannte Zuchtdefekte verursacht werden. Diese sogenannten Qualzuchten leiden beispielsweise aufgrund des Zuchtziels unter Atemnot, Schmerzen, Bewegungsstörungen, Haarlosigkeit, Taub- und Blindheit. Für das rassetypische Aussehen nehmen Züchter:innen und Tierhaltende die Leiden hin – manche bewusst, andere aus Unkenntnis.

Die ARD Story deckt Verstöße auf Hundeausstellungen auf, zeigt, wie Züchter:innen Profit auf Kosten kranker Tiere machen und vergleicht die Rechtslage mit anderen Ländern. Fachleute fordern: „Schluss mit Schönheit vor Gesundheit.“ Ein Thema, das alle betrifft.

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Deutscher Tierschutzbund erinnert an Regierungsversprechen

Am 4. Oktober ist Welttierschutztag. Dies haben der Deutsche Tierschutzbund und seine Mitgliedsvereine zum Anlass genommen, die amtierende Bundesregierung an ihr Versprechen aus dem Koalitionsvertrag zu erinnern und entsprechend das diesjährige Motto „Tierschutz ist Regierungspflicht“ ausgerufen.

„Als Staatsziel ist der Tierschutz verfassungsrechtlich geschützt und alle staatlichen Organe – auch die Bundesregierung – sind verpflichtet, dieses zentrale Gebot zu verwirklichen. Es ist bitter, dass wir nach über zwei Jahrzehnten mehr denn je daran erinnern müssen“, sagt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes und fordert eine umgehende Umsetzung der versprochenen Tierschutzziele.

„Wir zählen auf das klare Bekenntnis, die Tierheime bei Investitionen unterstützen zu wollen! Ebenso erwarten wir, dass die angekündigten Weichen für den überfälligen Umbau der landwirtschaftlichen Tierhaltung gestellt werden. Dazu braucht es Geld und den Willen, die Lage für Tiere zu verbessern. Das gilt auch für das Leid der Tiere im Versuch, das beendet werden muss!“, so Schröder.

Schon vor dem Welttierschutztag findet die schon traditionelle Tierschutztagung statt. Am 11. und 12. September 2025 wird sich die Tagung, die sowohl als Präsenzveranstaltung in Hannover als auch als Online-Veranstaltung auf Myvetlearn.de stattfinden wird, mit den aktuellen Problemen des Tierschutzes befassen. Die Veranstaltung richtet sich an Amtstierärzt:innen und kurativ tätige Tierärzt:innen, sowie an Studierende der Veterinärmedizin und Veterinärreferendar:innen. Nur noch bis zum 9. September um 16 Uhr ist eine Anmeldung möglich.

Deutscher Tierschutzbund

BUND ruft zum Schutz von Wildkatzen auf

Die Europäische Wildkatze, eine wilde Verwandte der Hauskatze, gilt trotz zahlreicher Schutzbemühungen bundesweit noch immer als „gefährdet“. Intensive landwirtschaftliche Nutzung und die Zerschneidung der Landschaft durch den Straßenverkehr tragen zum Verlust des Lebensraums bei. Die streng geschützte Art stand schon vor Jahrzehnten vor ihrer fast vollständigen Ausrottung durch den Menschen.

Den heutigen Weltkatzentag möchte der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) nutzen, die Aufmerksamkeit auf das scheue Wildtier zu lenken. „Trotz vieler Gemeinsamkeiten mit unseren Stubentigern: Die Europäische Wildkatze ist ein echtes Wildtier, wir Menschen bekommen sie nur selten zu Gesicht. Doch Katzenfreund*innen können unserer heimlichen Waldbewohnerin helfen. Mit einfachen, aber wirksamen Schritten“, erklärt Anna Katharina Hannappel, Leiterin des BUND-Projektes „Wildkatzenwälder von morgen“.

Von großer Bedeutung sei die konsequente Kastration von Katzenfreigängern, so Hannappel. Nur so könne vermieden werden, dass sich Wildkatzen mit Hauskatzen verpaaren. Die sogenannten Hybride weisen veränderte genetische Merkmale auf, was den Verlust der ursprünglich sehr guten Anpassungen an den Lebensraum nach sich ziehen kann.

„Der Schutz der Wildkatze beginnt mit dem Erhalt und der Erweiterung ihrer Lebensräume. Intakte und wieder vernetzte Laubmischwälder sind zusätzlich für viele weitere Arten überlebenswichtig“, betont Hannappel. „Wer sich für die Wildkatze engagiert, trägt damit auch zum Erhalt der Artenvielfalt und zur Gestaltung von gesunden klimarobusten Ökosystemen bei.“

BUND

Landestierseuchenübung bereitet Brandenburg auf den Ernstfall vor

Nach einem einzigen Fall der Maul- und Klauenseuche (MKS) im Januar diesen Jahres ist es zwar zu keinem weiteren Ausbruch der Tierseuche in Deutschland gekommen, aber sowohl Ungarn als auch die Slowakei meldeten Ausbrüche in mehreren Betrieben mit zusammen über 15.000 betroffenen Tieren. Und die Gefahr scheint noch nicht gebannt.

Um im Ernstfall gut vorbereitet zu sein, hat das Land Brandenburg gerade eine dreitägige Landestierseuchenübung durchgeführt. Hier wurden Abläufe der Seuchenbekämpfung und erste Maßnahmen zur Bekämpfung der MKS trainiert. „Wie wichtig derartige Übungen sind, um gut auf den Ernstfall vorbereitet zu sein, hat sich bei dem jüngsten Ausbruch der Maul- und Klauenseuche Anfang dieses Jahres gezeigt. Das Krisenmanagement unseres Ministeriums, der Landkreise und aller an der Bekämpfung der Seuche Beteiligten hatte hervorragend funktioniert und wir konnten eine weitere Ausbreitung der Seuche verhindern. Ich bin überzeugt davon, dass Übungen wie diese entscheidend dazu beitragen, dass wir gut für den Ernstfall gewappnet sind“, sagt Landwirtschaftsministerin Hanka Mittelstädt.

Damit Mensch und Technik im Fall eines Tierseuchenausbruchs funktionieren, müssen Maßnahmenpläne regelmäßig in der Praxis getestet und gegebenenfalls angepasst werden. In der kürzlich durchgeführten Landestierseuchenübung wurden Probenentnahmen bei unterschiedlichen empfänglichen Tierarten sowie der seuchenhygienische Probentransport geprobt. Das Ziel der Übung, die bereits seit September 2024 geplant war, bestand darin, in allen Kreisen des Landes Brandenburg, die Vorbereitung auf einen MKS-Ausbruch auf gleichem Niveau sicherzustellen.

„Es ist wichtig, das Tierseuchenkrisenmanagement und die Abläufe der Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen bei Tierseuchen mit hohem Eintragsrisiko regelmäßig zu trainieren, um diese funktionsfähig und einsatzbereit zu halten und um dann auf die konkreten Anforderungen zur Bekämpfung der jeweiligen Tierseuche schnell reagieren zu können“, erklärt Landestierarzt Dr. Stephan Nickisch.

Landwirtschaftsministerium Brandenburg

Laboklin erneut unter den TOP 100 Innovativsten Unternehmen

Bereits zum vierten Mal in der Unternehmensgeschichte wurde Laboklin unter die TOP 100 Innovativsten Unternehmen gewählt. Das Labor für klinische Diagnostik erhielt das begehrte Siegel 2025  von Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. „Ich bin mächtig stolz. Ich bin sehr dankbar. Ein tolles Team steht bei uns dahinter – ein Team, das immer wieder an seine Grenzen geht, um neue Projekte anzugehen und zu verwirklichen“, schreibt Geschäftsführerin Dr. Elisabeth Müller auf Linkedin. „Die Top-Innovatoren wollen die Zukunft gestalten und nicht die Vergangenheit bewahren“, betonte Yogeshwar. „Sie brechen mit Elan ins Neue auf.“

Die besondere Stärke von Laboklin liegt in symptomorientierten Testprofilen, die für Haustiere und Nutztiere entwickelt werden. So liefert das Unternehmen Tierärzt:innen in ganz Europa mit gezielten Tests verlässliche Ergebnisse. Dabei setzt Laboklin auf modernste molekulargenetische Verfahren, um Krankheiten präzise zu erkennen und Veterinär:innen damit schnelle, klare Entscheidungen bei der Behandlung zu ermöglichen.

Laboklin

Online-Katzenzüchtertag von Laboklin

Zum bereits vierten Mal richtet Laboklin auch in diesem Jahr den Online-Katzenzüchtertag aus. Am 12. Juli 2025 können sich die Teilnehmenden auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das sich ausschließlich um das beliebteste Haustier in Deutschland dreht.

Im Vortragsprogramm befassen sich die Referierenden mit Themen wie der korrekten Fütterung von Katzen, der Genetik hinter der Farbenpracht oder der Schilddrüsenüberfunktion. Dr. Angelika Drensler wird zudem über Zahnerkrankungen der Katze und glücklich machende Düfte referieren.

Zwei Wahl-Seminare am Nachmittag runden den Tag ab. Prof. Sandra Goehricke-Pesch wird in Seminar 1 näher auf die Betreuung der Zuchtkatze eingehen, während Dr. Drensler sich zeitgleich mit der Diagnostik und Therapie von Resorptiven Läsionen (FORL) befassen wird.

Die Teilnehmenden können den Vorträgen live am Bildschirm folgen, haben aber auch die Möglichkeit, bis zum 23. August 2025 die Aufzeichnung anzuschauen.

Laboklin

TPM-Vorstand wiedergewählt

Bereits am 23. Mai 2025 ist der aktuelle Vorstand des Bundesverbandes Tiermedizinisches Praxismanagement (TPM) im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung mit einer eindeutiger Mehrheit im Amt bestätigt worden.

Der neue und alte Vorstand setzt sich zusammen aus der 1. Vorsitzenden Kathrin Siemer, der 2. Vorsitzenden Mara Muthesius, Schriftführerin Lena Alexa Dahmen und Kassenwart Dr. Wolfgang Matzner. Beisitzerin wird Doreen Meyer übernimmt den Beisitz von Ruth Buddenborg, die auf eigenen Wunsch aus dem Vorstand ausscheidet. Buddenborg wird künftig jedoch bei einzelnen Projekten mit ihrer Expertise weiterhin zur Verfügung stehen.

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen der Mitglieder und die Möglichkeit, gemeinsam mit einem erfahrenen und engagierten Team die Entwicklung unseres Berufsbildes weiter voranzubringen“, erklärte Kathrin Siemer nach ihrer Wiederwahl, die das Vertrauen in den eingeschlagenen Kurs des Verbandes stärkt.

In den nächsten Monaten wird sich der Vorstand um die fachliche Weiterentwicklung, die politischen Positionierung des Praxismanagements in der Tiermedizin und die Stärkung der Community innerhalb der Branche kümmern.

Bundesverband TPM

Lange Nacht der Wissenschaften an der Uni Leipzig

Die Veterinärmedizinische Fakultät der Universität Leipzig lädt am heutigen Freitag zur langen Nacht der Wissenschaften ein. Die Besucher:innen erwartet von 18-24 Uhr ein spannendes und interessantes Programm für jedes Alter. Neben dem universell einsetzbaren Kofferlabor zur schnellen Erkennung neu auftretender Krankheiten im Institut für Tierhygiene und Öffentliches Veterinärwesen, Speiseinsekten, Sensorikparcours und Lebensmittelmythen, kann man an Mitmach-Stationen im Praktischen Ausbildungs-und Lernzentrum (PAUL) in die moderne praktische studentische Lehre eintauchen.

In der „Nacht der offenen Türen“, die die Klinik für Kleintiere selbst veranstaltet, können große und kleine Besucher:innen an vielen Mitmach- und Informationsstationen die Möglichkeiten der modernen Kleintiermedizin hautnah erleben. Ergänzt wird das Programm durch Vorträge zur HNO-Medizin, Blutspende, Epilepsie, Röntgendiagnostik und Anästhesie bei Hund und Katze und einer wissenschaftlichen Posterausstellung.

Wissen in Leipzig

Rheinland-pfälzischer Tierschutzpreis verliehen

Zum 31. Mal wurde in der ersten Juniwoche der Tierschutzpreis des Landes Rheinland-Pfalz verliehen. In diesem Jahr verteilte sich das Preisgeld von insgesamt 6.000 Euro auf drei Preisträger:innen. Umweltministerin Katrin Eder übergab die Preise persönlich aus.  

„Ein respektvolles Miteinander ist ein Grundpfeiler unserer Gesellschaft. Dieser Respekt muss allen Lebewesen gelten. Da Tiere nicht für sich selbst sprechen können, brauchen wir Menschen, die ihnen eine Stimme geben und sich für deren Würde und Schutz einsetzen. Der Tierschutzpreis des Landes zeichnet daher Menschen aus, die sich für das Wohl von Tieren engagieren und sich für einen verantwortungsvollen Umgang mit Tieren einsetzen“, erklärte Eder bei der Verleihung in Mainz.

Den ersten Platz belegte der Verein „Hilfe für Herdenschutzhunde“ aus dem Landkreis Alzey-Worms, der sich seit seiner Gründung vor 24 Jahren um die Aufnahme und Betreuung von Hunden, insbesondere von alten, kranken oder verhaltensauffälligen Herdenschutzhunden, kümmert. Ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro erhielt die Zweitplatzierte, die Animal Sunshine Farm e.V.. Der Verein nimmt sich bereits seit 25 Jahren ehrenamtlich um Tiere in Not an – vom verletzten Eichhörnchen bis hin zur ausgesetzten Schildkröte. Auf dem dritten Platz wurde Nadine Leisch vom Förderverein Eifeltierheim Altrich e.V. gewählt. Sie erhält 1.000 Euro für ihren beispielhaften Einsatz in Projekten, die Kindern und Jugendlichen das Thema Tierschutz näherbringen.

Ministerium Rheinland-Pfalz

Support4vetmed: Kostenfreie Info-Veranstaltung

Im Rahmen von Support4vetmed.de, der Lernplattform zum Bestehen der geforderten Kenntnisprüfungen im Rahmen des Anerkennungsprozesses der tierärztlichen Approbation, laden wir als Projektpartner zu einer Online-Veranstaltung ein. Ziel ist die Weitergabe von Informationen zu den Arbeitsvoraussetzungen sowie zum Anerkennungsprozess; aber auch die Vorstellung von potentiellen Arbeitgebern während des Anerkennungsprozesses und danach.

Dieses Mal sind mit dabei Felix von Hardenberg von Hardenberg Consulting, Dorothea Stolz von Smartemis und Julia Fedorenko von felmo.
Für die Teilnahme an der Online-Veranstaltung bedarfs es keiner Voranmeldung. Einfach zu 18:00 Uhr einloggen unter https://vetion.adobeconnect.com/support4vetmed/

Mehr Informationen auch unter www.support4vetmed.de

Informationsveranstaltung für Halter:innen von Hunde-Senioren

Dank der Möglichkeiten der modernen Medizin werden auch Hunde immer älter. Doch die Ansprüche der betagteren Vierbeiner verändern sich mit zunehmendem Alter und altersbedingte Krankheiten treten auf. Aber auch für Hunde-Senioren gibt es viele Möglichkeiten, die Lebensqualität zu verbessern!

Am morgigen Samstag (24.05.2025) lädt die Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) Halter:innen von älteren Hunden von 10 bis 13 Uhr zu einer umfassenden Informationsveranstaltung ein. Neben Informationen zur altersgerechten Förderung und den entsprechenden Hilfsmitteln sowie zum alternden Hunde-Gehirn und einer kognitiven Dysfunktion wird Doktorandin Léonie Straß Einblicke in die objektive Ganganalyse beim Hund geben. Zudem wird Doktorand Lars Hagemann sein Projekt zur Testung des Geruchssinns von Hunde-Senioren vorstellen.

Ein kleiner altersgerechter Geschicklichkeits-Parcours für ältere Hunde und ihre Begleiter:innen rundet die Veranstaltung ab.

Die Informationsveranstaltung der TiHo findet im Bünteweg 8 und der angrenzenden Wiese in Hannover statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Arbeit zur Etablierung von Organoiden mit Tierschutzforschungspreis ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2021 vergibt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) jedes Jahr den Tierschutzforschungspreis. Erstmals wurde der Preis in diesem Jahr auch international ausgeschrieben. Zudem hat das Ministerium das Preisgeld von zuvor 25.000 Euro auf insgesamt 120.000 Euro aufgestockt. Das BMEL würdigt mit dem Preis die Erforschung und Entwicklung von Alternativ- und Ersatzmethoden zum Tierversuch.

Vor der Organisation Norecopam, die den mit 20.000 Euro dotierten Preis für gesellschaftliches und bürgerschaftliches Engagement im Bereich Versuchstiere erhielt, wurde Prof. Dr. Hans Clevers vom Hubrecht Institut der Royal Netherlands Academy of Arts and Sciences mit dem Tierschutzforschungspreis 2025 ausgezeichnet. Für seine Pionierarbeit bei der Etablierung von Organoiden als wegweisende Methode in der modernen biomedizinischen Forschung und für seine herausragenden Forschungsleistungen zum Ersatz und zur Verminderung von Tierversuchen erhielt der Forscher ein Preisgeld in Höhe von 100.000 Euro.

„Wir begrüßen die Reformierung des Tierschutzforschungspreises. Tierversuchsfreie Ansätze müssen finanziell und auch strukturell stärker unterstützt werden, damit langfristig ein Ausstieg aus allen Tierversuchen gelingen kann. Die Werkzeuge, mit denen wir Forschung und Wissenschaft unserem ethischen Anspruch als Gesellschaft anpassen können, sind bereits in großer Vielfalt verfügbar und bieten immenses Entwicklungspotential. Die diesjährigen Preisträger haben mit ihrer Forschung und Bildungsarbeit wichtige Erkenntnisse und Ressourcen geliefert, um Tierversuche ersetzen zu können“, erklärte Jessica Rosolowski, Fachreferentin für tierversuchsfreie Wissenschaft beim Deutschen Tierschutzbund.

BMEL

Heute schon an das Wissen von Morgen denken

Auf Myvetlearn gibt es noch bis zum 27.4.2025 auf ausgewählte Osterkurse einen Rabatt von 15% auf die reguläre Teilnahmegebühr.
Natürlich muss lediglich die Buchung bis zum 27.4.2025 erfolgen. Für die Bearbeitung der Kursinhalte ist anschließend wie gewohnt ausreichend Zeit. Alle Kurse für Tierärzt:innen sind ATF-anerkannt.

Hier geht es zu den rabattierten Osterkursen >>>

Osteraktion: 15% bei Online-Fortbildungen auf Myvetlearn.de sparen

Vom 14. bis 27. April 2025 gibt es auf ausgewählte Osterkurse in Form von Online-Fortbildungen für Tierärzte und TFA auf Myvetlearn.de 15% Rabatt auf die Kursgebühr. Die Kurse sind auf der Fortbildungsplattform Myvetlearn.de entsprechend mit einem Osterei gekennzeichnet. Voraussetzung für den Rabatt ist die Kursbuchung zwischen dem 14. und dem 27. April 2025 unter Eingabe des Codes: Ostern2025. Es muss lediglich die Buchung bis zum 27.4.2025 erfolgen. Für die Bearbeitung der Kursinhalte steht anschließend wie gewohnt ausreichend Zeit zur Verfügung.

Außerdem werden darüber hinaus noch ein paar Extra-Ostereier in Form von Fachbüchern zum Igel verlost. Diese werden unter denjenigen verlost, die während der beiden Osterwochen den Igelkurs buchen.

Somit steht einem schönen Osterfest nichts mehr im Weg!

Zur Osteraktion

Deutscher Tierschutzbund warnt vor anstehender Katzenschwemme

Anlässlich des Weltstreunertags, der am morgigen Freitag (4. April 2025) stattfindet, macht der Deutsche Tierschutzbund auf das zunehmende Leid der Straßenkatzen aufmerksam. Allein in Deutschland leben mehrere Millionen Streunerkatzen ohne ein Zuhause. Die Tendenz steigend, so die Tierschützer:innen. Auch weil bereits im Frühling eine erneute Katzenschwemme ansteht.

„Auch in Deutschland gibt es Straßenkatzen und ihre Situation ist dramatisch. Millionen Tiere hungern, sind krank und verletzt. Die Tiere leben im Verborgenen, ihr Leben ist qualvoll und vor allem kurz“, erklärt Dr. Dalia Zohni, Fachreferentin für Heimtiere beim Deutschen Tierschutzbund.

Einer der wesentlichen Gründe für die Vielzahl an Straßenkatzen sind unkastrierte Freigängerkatzen aus Privathaushalten. Daher erneuert der Verband seine Forderung nach einer bundesweiten Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang. Die unkontrollierte Vermehrung der Streunerkatzen bringe auch Tierheime an ihre Grenzen, die ohnehin meist überfüllt sind.

Zum diesjährigen Weltstreunertag will der Deutsche Tierschutzbund deshalb das Leid der Tiere durch eine Fotoaktion sichtbar machen. Alle Informationen zur Aktion hat der Verband auf seiner Website zusammengestellt.

Deutscher Tierschutzbund

Kostenfreie bpt-Hochschulseminare für zukünftige Praktiker:innen

Auch in diesem Jahr richtet der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) zwei kostenfreie Hochschulseminare aus. Unter dem Motto „Tiermedizinstudium – und dann?“ können sich Studierende der Veterinärmedizin zu ihrem weiteren Ausbildungs- und Berufsweg umfassend informieren und zwar am 12. Juni 2025 in der LMU München sowie am 3. Juli 2025 in der JLU Gießen. Praktizierende Tierärzt:innen werden sich und ihre Arbeit vorstellen und für Fragen bereitstehen.

Die angehenden Tierärzt:innen haben beim anschließenden Get Together zudem die Möglichkeit des Austausches mit erfahrenen Kolleg:innen und können so wichtige Kontakte für ein Praktikum oder sogar die erste Arbeitsstelle nach dem Studium knüpfen.

Eine Anmeldung ist ab sofort möglich.

bpt

AMK berät über bundesweites Register für Tierschutzverstöße

Am 26. März 2025 hat die Agrarministerkonferenz (AMK) in Baden-Baden begonnen. Hier tauschen sich die Vertreter:innen der Länder drei Tage lang fachlich und politisch zu aktuellen Themen aus. Ein Tagesordnungspunkt wird unter anderem die Einführung eines bundesweiten Registers bei Tierschutzverstößen sein.
 
Die Landesregierung Sachsen-Anhalt setzt sich für einen entsprechenden Beschluss der Länder ein. Es sei erforderlich, Informationen über verhängte Tierhaltungs- und Betreuungsverbote für die Tierschutzbehörden bundesweit verfügbar zu machen, hatte das Landwirtschaftsministerium auf eine Anfrage der Linksfraktion mitgeteilt.
 
Zu Jahresbeginn war mal wieder ein Tierschutzskandal bekannt geworden, dieses Mal in Magdeburg. Nahe der Stadt waren bei einem Einsatz am 4. Januar 2025 rund 200 tote sowie weitere 500 teils schwer verwahrloste Schafe auf einem Grundstück gefunden worden. Nach Angaben der Stadt mussten 250 Tiere notgetötet werden. Neben 14 Hunden, von denen einer wegen stark aggressiven Verhaltens getötet werden musste, wurden fünf Esel, zwei Ponys und ein Maultier sichergestellt. Die Halterin der Tiere ist untergetaucht.
 
Für ein bundesweites Register hatte sich Brandenburg in einer Bundesratsinitiative bereits im September 2022 ausgesprochen. Im April 2023 war solch ein Register Thema bei der Sitzung der Bund-Länder-Tierschutzreferenten. Seither konnte jedoch kein Ergebnis erzielt werden, obgleich immer wieder erschütternde Fälle von Animal Hoarding ans Tageslicht kommen.

Proplanta

Erneuter TFA-Streik droht

Nach dem bundesweiten Streik der Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA) am 21. Februar 2025 ruft der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (vmf) erneut für den 31. März 2025 zur Arbeitsniederlegung auf.   

„Der Handlungsbedarf steigt: Die kommende Bundesregierung redet von einem Mindestlohn von 15 Euro und die Einstiegsgehälter für TFA liegen seit Oktober 2022 bei 14,01 Euro. Unser Tarifpartner bpt glaubt, uns mit Gesprächen beruhigen zu können, hat aber seit dem Beschluss seiner Delegiertenversammlung kein Verhandlungsmandat. Das heißt, TFA werden weiter von der normalen Lohnentwicklung abgehängt. Das werden wir so nicht stehen lassen und rufen die TFA deshalb auf, auch beim zweiten Streik Stärke zu demonstrieren“, erklärt Hannelore König, Präsidentin des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V.

Neben 12,5 Prozent mehr Gehalt bzw. mindestens 300 Euro für eine Laufzeit vom 1.10.2024 bis 31.12.2025 fordert der vmf die Einführung einer weiteren Tätigkeitsgruppe für TFA, die anerkannte oder geregelte Fortbildungen von mindestens 300 Stunden absolviert haben. Außerdem stehen Verbesserungen bei der Bewertung und Vergütung der Arbeitszeit im Bereitschaftsdienst und bei der Rufbereitschaft sowie beim Urlaubsgeld und bei der Weihnachtszuwendung auf der Agenda.

Katrin Hammermann, Referatsleiterin TFA im vmf, kritisiert, dass einzelne Arbeitgeber:innen mit Drohungen versucht hatten, die Streikteilnahme ihrer TFA zu unterbinden und bestärkt ihre Kolleg:innen, am 31.3. 25 erneut die Arbeit niederzulegen.

vmf

Zucht auf kürzere Schwanzlängen kein züchterischer Rückschritt

Am 31. März 2025 endet das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) geförderte Verbundprojekt „Tierwohlkompetenzzentrum Schaf“ (TWZ-Schaf). Seit Oktober 2021 haben die Projektpartner die Rückzüchtung auf kürzere Schwanzlängen durch eine gezielte Selektion der Zuchttiere mit kurzen Schwanzlängen in einzelnen Schafrassen untersucht. Die Studie konnte belegen, dass sowohl Zucht als auch eine tierschutzgerechte Haltung unkupierter Schafe mit gezielten Anpassungen in der Fütterung, dem Parasiten- und Herdenmanagement sowie in der Genetik möglich ist.

Neben der Broschüre zur Haltung und Zucht von unkupierten Schafen haben die Projektpartner zudem ein digitales Herdenmanagementtool entwickelt, das ab sofort allen schaf- und ziegenhaltenden Betrieben zur Verfügung steht. Das Tool „Serv.it OviCap“ bietet verschiedene Möglichkeiten, Daten zu erfassen und einen aktuellen Überblick über den eigenen Bestand zu bekommen. So können das Weidetagebuch, Ablammungen und durchgeführte Maßnahmen wie Impfungen und Auffälligkeiten digital erfasst und dokumentiert werden.

Auf der Abschlussveranstaltung „Schafhaltung 2.0 – Tierschutz, Management und Zucht innovativ gedacht!“ am 29. März 2025 an der Justus-Liebig-Universität Gießen als Projektpartner werden die Ergebnisse vorgestellt. Bis zum 25. März 2025 können sich Interessierte anmelden.

BLE

Online-Infoveranstaltung für tiermedizinische Berufe

Am 26. März 2025 stellt sich der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) in einer Online-Infoveranstaltung den Fragen von Ausbildungs- und Studiumssuchenden und ihren Eltern. Im Rahmen der Woche der Ausbildung der Arbeitsämter lädt der Verband gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit Berlin Mitte Interessierte ein, sich zum Ablauf des veterinärmedizinischen Studiums und der Ausbildung zur Tiermedizinischen Fachangestellten (TFA) zu informieren.

„Junge Menschen sollen nicht irgendwas mit Tieren machen, sondern gut informiert in den Beruf gehen“, lautet das Ziel der Veranstalter. Tierärzt:innen und tiermedizinische Fachangestellte stellen in der Online-Infoveranstaltung ihre Berufe vor und erzählen aus ihrem Alltag.

Interessierte können sich hier anmelden, der Zugangslink wird 1 Woche vor der Veranstaltung versendet.

bpt

Schleswig-Holstein startet diesjährige Katzenkastration

Am 17. Februar 2025 ist der Startschuss für die diesjährige Frühjahrsaktion zur landesweiten Katzenkastration in Schleswig-Holstein gefallen. Bis zum 31. März 2025 können Straßenkatzen in den teilnehmenden Gemeinden kostenfrei kastriert werden. Mit insgesamt 10.000 Euro unterstützen der Deutsche Tierschutzbund und sein Landesverband Schleswig-Holstein diese Aktion, um das Leid der Streunerkatzen, die tagtäglich auf den Straßen um ihr Leben kämpfen, zu reduzieren. Weitere 15.000 Euro stellt die Tierschutzorganisation Humane World for Animals – ehemals Humane Society International – zur Verfügung und spendet zudem 50 Lebendfallen für Katzen.

„Die Kastration, verbunden mit der Kennzeichnung und Registrierung der Tiere, ist notwendig und dringend geboten, um das Leid der Straßenkatzen zu lindern und die Tierheime zu entlasten. Umso wichtiger ist die landesweite Kastrationsaktion, an der wir uns seit dem Start im Jahr 2014 beteiligen“ sagt Ellen Kloth, Vorsitzende des Landesverbands Schleswig-Holstein und Vizepräsidentin beim Deutschen Tierschutzbund. Insgesamt konnten in den vergangenen Jahren 25.786 Katzen kastriert werden. Bei der letzten Herbstaktion waren es 1.184 Katzen – davon 684 weibliche Katzen und 500 Kater.

Bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen gefordert

„Nur durch die Kastration der Tiere kann der Teufelskreis der unkontrollierten Vermehrung durchbrochen werden“, ergänzt Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes. „Weil ursprünglich jede Straßenkatze von einer nicht kastrierten Katze aus einem Privathaushalt abstammt, ist es wichtig, auch diese Katzen kastrieren zu lassen. Deshalb fordern wir eine bundesweite Kastrationspflicht für Freigängerkatzen.“

Um an der Aktion teilnehmen zu können, müssen die Überbringer:innen der Tiere bestätigen, dass es sich um eine Straßenkatze handelt. Zusätzlich zu der Kastration werden die Katzen mit einem Transponder mit Mikrochip gekennzeichnet und bei FINDEFIX, dem Haustierregister des Deutschen Tierschutzbundes, registriert. Nach der Kastration werden die Katzen an den Fundstellen wieder freigelassen.

Deutscher Tierschutzbund

Video-Challenge zum Thema Reisen mit Hund

Nicht mehr lange und der Frühling hält Einzug in Deutschland. Dann beginnen die meisten Menschen auch mit ihrer Urlaubsplanung. Je nach Reiseziel müssen Hundehalter:innen frühzeitig mit der Vorsorge ihrer Vierbeiner beginnen. Damit der Hund auch im Urlaub gesund bleibt, sollten Impfungen, Parasitenkontrolle, die richtige Reiseapotheke oder Einreisebestimmungen des Ziellandes  bedacht werden.

Um das Bewusstsein für die Gesundheitsvorsorge bei Hunden im Urlaub zu stärken, setzt der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) gemeinsam mit dem Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) seine Video-Challenge fort. Unter dem Motto „Rundum geschützt: Mit dem Hund auf Reisen“ rufen die beiden Verbände Tierhalter:innen und Tierärzt:innen sowie Petfluencer auf, kreative Videos zu erstellen, die die wichtigsten Aspekte einer sicheren Reise mit dem Vierbeiner thematisieren.  

Bereits im vergangenen Jahr haben der BfT und der bpt die Impfung und Gesundheitsvorsorge beim Kleintier mit Hilfe einer Video-Challenge thematisiert. Auch dieses Mal haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, neben der klassischen Videoproduktion moderne KI-Tools zur Unterstützung zu nutzen.

Die besten Videos werden mit attraktiven Preisen belohnt. Für das beste Video wird eine Prämie in Höhe von 1.000 Euro gezahlt. Die Gewinner-Videos werden über die Webseiten von bpt und BfT sowie auf YouTube veröffentlicht. Einsendungen sind bis zum 05. Mai 2025 möglich. Mehr zur Challenge sowie das Bewerbungsformular finden Sie hier.

BfT

vmf ruft TFA zum Streik auf

Über eine Dauer von vier Monaten haben der Verband medizinischer Fachberufe e.V. (vmf) und der Bundesverband Praktizierender Tierärzte (bpt) ihre Tarifverhandlungen für die knapp 24.000 sozialversicherungspflichtig beschäftigten TFA und Auszubildenden geführt, ohne jedoch zu einer Einigung zu kommen. Seit dem 1. Oktober 2024 befinden sich die Tarifverträge daher in der Nachwirkung. Eine Fortführung der Gespräche ist nach Informationen des vmf vom bpt abgelehnt worden. Der Grund: die Forderungen seien unrealistisch hoch.

Aus diesem Grund ruft der Dachverband nun alle TFA in Tierarztpraxen und Tierkliniken zu einem bundesweiten Streiktag auf. Alle sind aufgefordert, ihre Arbeit am 21. Februar 2025 niederzulegen.

„Was ist daran unrealistisch hoch, wenn wir fordern, das Einstiegsgehalt von einem Bruttostundenlohn von 14,01 Euro auf 15,76 Euro zu erhöhen? Der Branchenmindestlohn für Pflegehilfskräfte mit einjähriger Ausbildung beträgt derzeit 16,50 Euro, ab 1. Juli 17,35 Euro. Tiermedizinische Fachangestellte absolvieren eine dreijährige Ausbildung mit Prüfung vor der jeweiligen Landestierärztekammer. Sie arbeiten in der kritischen Infrastruktur und übernehmen Verantwortung für die Gesundheit von Tieren. Sie sind hochmotiviert, um sich durch Fortbildung auf dem Laufenden zu halten. Ohne TFA ist die flächendeckende tiermedizinische Versorgung in Gefahr. Für dieses Engagement erhielten Vollzeitbeschäftigte laut Entgeltatlas der Bundesagentur für Arbeit im Jahr 2023 im Median 2.663 Euro brutto und lagen damit nur 133 Euro über der Schwelle des unteren Entgeltbereichs. Und das in einer Zeit, in der es der Tiermedizin in Deutschland laut eigenen Aussagen so gut geht, wie lange nicht“, erklärt vmf-Präsidentin und Verhandlungsführerin Hannelore König.

vmf

Erster Insektenstammtisch zu Insekten in Futtermitteln

Seit der Zulassung verschiedener Insekten für die Schweine- und Geflügelfütterung durch die EU im September 2021, haben sich bislang nur sehr wenige Unternehmen in Deutschland für die Herstellung von entsprechendem Futtermittel entschieden. Jedoch scheint das Interesse seitens der Landwirtschaft, Insekten zu füttern, aktuell zu steigen. Ein Grund dafür sind die stark angestiegenen Futtermittelpreise.

Um das Interesse am Thema Nutzinsekten zur Tierfütterung zu erweitern, veranstalten die Landesforschungsanstalt MV (LFA) und das Forschungsinstitut für Nutztierbiologie (FBN) den ersten Insektenstammtisch. Im Rahmen dieser Veranstaltung werden erste Ergebnisse aus der Forschung vorgestellt sowie bereits umgesetzte Projekte in landwirtschaftlichen Betrieben durch das Unternehmen Better Insect Solution gezeigt.

„Damit die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure aus Landwirtschaft, Wirtschaft, Beratung und Forschung im Land verstärkt wird, ist es wichtig, neue Vernetzungsplattformen zu etablieren. Denn nur so können wir gemeinsam in den Austausch treten sowie offene Fragen zur Haltung und Aufzucht von Nutzinsekten sammeln und auch beantworten. Die Haltung von Insekten könnte in der Zukunft durchaus eine alternative Einkommensquelle in der Landwirtschaft eröffnen. Ich begrüße das neue Veranstaltungsformat des FBN und der LFA deshalb sehr“, betont Mecklenburg-Vorpommerns Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus.

Die Teilnehmenden erwarten Vorträge aus Forschung, Praxis und Wirtschaft sowie sicherlich ein reger Austausch über das Thema. Der Insektenstammtisch findet am 18. Februar 2025 um 15 Uhr im Tagungszentrum in Dummerstorf statt.   

Ministerium Mecklenburg-Vorpommern

Neue Plattform bringt Nachwuchskräfte und Unternehmen der Agrifoodbranche zusammen

Mit CampusConnect hat der Verein LAND.SCHAFFT.WERTE (L.S.W.) eine neue Plattform entwickelt, die Studierende und Schüler:innen bei der Suche nach Themen aus dem Agrifoodbereich für ihre Abschluss- oder Projektarbeiten unterstützt. Der Verein, der vor knapp neun Jahren auf Initiative unterschiedlicher Unternehmen und Akteure aus der gesamten Wertschöpfungskette gegründet wurde, hat die Suchmaschine gemeinsam mit AgroBrain, einem Jobportal für die Agrarbranche, programmiert. Ziel der webbasierten Plattform ist zudem, den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft zu stärken, indem Unternehmen ihre Ideen für Arbeiten dort präsentieren können.  

 „Wir haben in unserer täglichen Arbeit gesehen, dass viele Unternehmen und Betriebe Themen auf dem Tisch haben, die für Studien- oder Projektarbeiten super wären und gleichzeitig viele Studierende nicht wissen, womit sie sich in ihrer Abschlussarbeit beschäftigen sollen – hier liegt so viel Potenzial brach, das wollten wir heben“, erklärt L.S.W.-Geschäftsführerin Henrike Meyer zu Devern.

Im Rahmen der Karrierenacht auf der Internationalen Grünen Woche haben die Protagonist:innen CampusConnect vorgestellt. Auch der Präsident des VDL Bundesverbandes e.V. Markus W. Ebel-Waldmann zeigte sich beeindruckt von dem Potential der Plattform.

„Die Unternehmen haben nicht nur einen direkten Zugang zu den Studierenden, lernen im umkämpften Arbeitsmarkt potentielle Nachwuchskräfte kennen und können sie an ihr Unternehmen heranführen, sondern profitieren auch von der wissenschaftlichen Begleitung der Bearbeitung ihrer Projekte. Last, not least haben die Studierenden die Gewissheit, dass ihre Studienarbeit nicht nur in einem Archiv landet, sondern bei unternehmerischen Entscheidungen Eingang findet. Der Einstieg ins Berufsleben wird zudem wesentlich erleichtert“, so Ebel-Waldmann.

L.S.W.

Moder erneuert Forderungen auf bpt-Neujahrsempfang

Seinen traditionellen Neujahrsempfang hat der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) am 15. Januar 2025 vor zahlreichen Vertreter:innen aus Politik, Verbänden und Wirtschaft in Berlin abgehalten.

bpt-Präsident Dr. Siegfried Moder präsentierte anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl
10 Forderungen an die neue Bundesregierung. Diese umfassen

  • Flexibilisierung des Arbeitszeitgesetzes,
  • Bürokratieabbau,
  • Verbesserung der Ausbildung auch eine Modernisierung der Tierärztlichen Approbationsordnung (TAppV),
  • Maßnahmen gegen den Tierärztemangel,
  • vereinfachte Anerkennung ausländischer Abschlüsse,
  • verlässliche Kinderbetreuung gerade in einem Frauenberuf,
  • eine regelmäßige am besten an die Inflationsentwicklung angepasste Erhöhung der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) und
  • finanzielle Anreize für Rentner, noch ein paar Jahre länger im Beruf zu bleiben.

Ein besonderes Anliegen sei es zudem, dass wieder mehr Tierärzt:innen den Weg in die Selbstständigkeit wagen. „Wir müssen endlich dafür sorgen, dass dieser traumhafte Beruf auch für Selbständige wieder attraktiv ist. Dazu gehört vor allem, dass der Mutterschutz für Selbständige verbessert und ähnlich der U2-Umlage finanziert wird. Die Schirmherrin der Veranstaltung, Gitta Connemann (MdB), hat es richtigerweise angesprochen: Die Tiermedizin braucht dringend Frauen, die sich selbständig machen, denn nur so lässt sich die flächendeckende tierärztliche Versorgung gewährleisten“, betonte Moder in Berlin.

Das Scheitern der Ampelkoalition sieht Moder hingegen als eine Chance, um das Tierschutzgesetz nochmal neu anzugehen und dann hoffentlich praktikabler zu machen.

bpt

Kostenfreies Live-Seminar zu Antibiotikameldungen

In weniger als einer Woche findet das kostenfreie Online-Seminar Antibiotikameldungen  – Warum, wann und wie? auf Myvetlearn.de statt. Das Seminar vermittelt Tierärzt:innen einen Überblick über die Strategien zur Reduzierung der Antibiotikaresistenzen und über den aktuellen Sachstand zur Umsetzung der Antibiotikameldungen, insbesondere in der nationalen Rechtsprechung.

PD Dr. Svenja Sander und Dr. Kristina Strecker (beide Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Berlin) gehen auf die Dokumentation und Meldung der Antibiotikamengen ein und zeigen auf, wo Tierärzt:innen Informationen über den aktuellen Stand und die Hintergründe erhalten können. Nach jedem Abschnitt gehen die Referentinnen auf die Fragen der Teilnehmenden ein.

Das Live-Webinar findet statt am 17.12.2024 von 19:30 bis ca. 21:00 Uhr. Das Seminar wird aufgezeichnet und steht registrierten Tierärzt:innen bis 17.12.2025 zur Verfügung. Der mit 2 ATF-Stunden anerkannte Fortbildungskurs wird von der ATF und dem Internetportal Vetion.de in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) durchgeführt.

Myvetlearn.de

Berliner Pferdetag an der FU Berlin

Am Samstag, den 7.12.2024 lädt die Freie Universität Berlin engagierte und interessierte Pferdehalter:innen zum Berliner Pferdetag ein. Von 10-14 Uhr wird sich in der Pferdeklinik Düppel alles um die Gesundheit des Pferdes drehen. Expert:innen referieren über wichtige Gesundheitsaspekte, wie die Früherkennung orthopädischer Probleme, Giftpflanzen im Pferdefutter oder das West-Nil-Virus und sie geben Tipps zur optimalen Hufpflege sowie zum Thema Sattel.

Die Veranstaltung wird jährlich im Herbst von einem studentischen Team des Bachelorstudienganges Pferdewissenschaft unter Anleitung ihres Dozenten Jörg Kotenbeutel organisiert. Studierende haben freien Eintritt zu der Veranstaltung. Alle anderen müssen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 10 Euro beisteuern.

FU Berlin

PRRS Award 2024 für Wissenschaftlerinnen der Vetmeduni Wien

Das Porzine Reproduktive and Respiratorische Syndrom (PRRS) ist eine Infektionskrankheit, die bei Sauen zu Fruchtbarkeitsstörungen und bei Jungschweinen zu Atemwegserkrankungen führt. Das geht einher mit erheblichen wirtschaftlichen Folgen für die weltweite Schweinehaltung.

Um die angewandte Forschung über PRRS zu fördern, vergibt Boehringer Ingelheim jedes Jahr den PRRS Research Award (PRRS-Forschungspreis) an europäische Wissenschaftler:innen.

Eine von drei Preisträger:innen in diesem Jahr sind Andrea Buzanich-Ladinig und Victoria Schnitzler vom Klinischen Department für Nutztiere und Sicherheit von Lebensmittelsystemen der Veterinärmedizinischen Universität Wien. Sie erhielten die Auszeichnung für ihre wissenschaftliche Arbeit „New diagnostic approaches to detect PRRSV in different sampling material“. Im Rahmen dieser Studie werden verschiedene Transportmedien zur Stabilisierung von PRRSV-RNA in unterschiedlichen Probematerialien bewertet, um den Nachweis viraler RNA mittels PCR zu verbessern und die Genomsequenzierung zu erleichtern.

Vetmeduni Wien

Prävention beeinflusst CO2-Emissionen von Nutztieren positiv

Eine aktuelle Studie der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) hat den positiven Einfluss einer stabilen Tiergesundheit auf die CO2-Emissionen in der Nutztierhaltung untersucht. Dabei standen exemplarisch ausgewählte bedeutende Erkrankungen bei Schweinen und Masthühnern im Mittelpunkt der Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Visscher.

Die Ergebnisse zeigen, dass durch Impfungen und Präventionsmaßnahmen große Mengen an CO2-Äquivalenten eingespart werden können. Die potenzielle jährliche Gesamtersparnis durch die in der Studie betrachtete Vermeidung von Erkrankungen beträgt bis zu 2,79 Mio. Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr. Dies entspricht den jährlichen Emissionen von knapp 2 Millionen Autos.

„Unsere Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung einer umfassenden Krankheitsprävention in der Tierhaltung. Eine gesunde Tierpopulation trägt nicht nur zum Tierwohl, sondern auch maßgeblich zum Klimaschutz bei“, sagte Visscher.

Für die untersuchten Schweineerkrankungen wurde durch die Impfung eine Reduktion des CO2-Fußabdrucks von bis zu 18,1 % pro Tier ermittelt. Auch bei Masthühnern können durch Schutz vor Krankheiten signifikante Einsparungen bei den betrachteten Infektionen von bis zu  599.000 t CO2-Äquivalenten eingespart werden.

Maßgebliche Faktoren für einen besseren CO2-Fußabdruck sind der geringere Futteraufwand, die geringere Mortalität und die höheren Zunahmen bei guter Gesundheit der Tiere.

Zukunft der nachhaltigen Tierhaltung

Ausgehend von den Studienergebnissen diskutierten am 5. November 2024 im Rahmen des Fachgespräches des Bundesverbandes für Tiergesundheit e.V. (BfT) in Berlin Vertreter aus Politik, Landwirtschaft und Tiermedizin darüber, wie Landwirte und Tierärzte unterstützt werden können, um die Prävention in der Praxis noch effektiver umzusetzen. Die Teilnehmer waren sich einig, dass Prävention ein Schlüsselfaktor für eine nachhaltige, ressourcenschonende Lebensmittelproduktion ist. Die Tiergesundheitsbranche drängt auf ein innovationsoffenes Klima, um mit Forschung und innovativen Lösungen weiter ihren Beitrag zur zukunftsorientierten Landwirtschaft leisten zu können.

BfT

Online-Infoveranstaltung für TFAs

Am 14. November 2024 haben die Tarifvertragspartner, der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) und der Verband mezinischer Fachberufe (vmf) die Verhandlungen über für gescheitert erklärt. Der Grund dafür waren unterschiedliche Vorstellungen bei den Gehaltssteigerungen, Ausbildungsvergütungen und einer neuen Tätigkeitsgruppe für TFA, die leitungsbezogene Tätigkeiten ausführen.

Der vmf lädt nun die TFAs am Donnerstag, den 28.11.2024, um 20 Uhr zu einer Online-Infoveranstaltung ein, in der gemeinsam die aktuelle Lage bewertet werden soll. Zudem werden vmf-Präsidentin Hannelore König und TFA-Referatsleiterin Katrin Hammermann die Ideen zum weiteren Vorgehen präsentieren und über mögliche Arbeitskampfmaßnahmen aufklären. Auch erhalten die Teilnehmenden Tipps, wie sie proaktiv ein Gespräch mit den Arbeitgeber:innen über das Gehalt gestalten können.

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