Menü ≡

Warnung vor tierischen Lebensmitteln als Urlaubsmitbringsel

22.05.2026

Mit den anstehenden Pfingstferien beginnt auch die Reisezeit in Deutschland. Aus diesem Anlass weist das Landwirtschaftsministerium Baden-Württemberg erneut auf die Gefahren von tierischen Lebensmitteln als Urlaubsmitbringsel hin. Landwirtschaftsministerin Marion Gentges warnt vor der Einschleppungsgefahr von Tierseuchen, wie der Afrikanischen Schweinepest (ASP) oder der Maul- und Klauenseuche (MKS).

„Lebensmittel tierischen Ursprungs im Reisegepäck können Tierseuchen wie die Maul- und Klauenseuche, Afrikanische Schweinepest oder die Schafpocken unbemerkt mit nach Deutschland bringen. Solche schmackhaften Erinnerungen an den Urlaub oder nett gemeinte Mitbringsel an Freunde können für die Tierbestände unserer heimischen Landwirtschaft verheerende Folgen haben. Zum Schutz unserer Tiere ist dringend davon abzuraten Fleisch- und Wurstwaren oder Milch und Milchprodukte aus dem Urlaub mit nach Deutschland zu bringen. Der Ausbruch von Tierseuchen muss unbedingt mit Achtsamkeit, Rücksicht und Sorgfalt vermieden werden“, so die Ministerin.

Der Aufruf richtet sich besonders an Rückkehrende aus Zypern und Griechenland, da in Teilen dieser Länder derzeit ein aktives Infektionsgeschehen der Maul- und Klauenseuche (MKS) herrsche. Zudem seien in Griechenland bereits 600.000 Schafe nach Infektionen mit dem Schafpocken-Virus gestorben, so Gentges. „Ich rufe alle Reisenden in diesen Regionen zu erhöhter Vorsicht und Achtsamkeit auf. Verzichten Sie auf das Mitbringen von Lebensmitteln tierischen Ursprungs und achten Sie auf eine gründliche Reinigung von Kleidung und Schuhwerk nach dem Aufenthalt in ländlichen Regionen betroffener Länder“, betont die Ministerin.

Sowohl Schafpocken als auch die MKS seien zwar für den Menschen ungefährlich, hätten jedoch im Falle eines Tierseuchenausbruches verheerende Auswirkungen auf die Tierbestände und die Wirtschaftsbeteiligten. Das Gleiche gilt für die ASP.

Ministerium Baden-Württemberg