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Studie soll psychische Belastung in der Landwirtschaft untersuchen

31.03.2026

Die psychische Belastung von Landwirt:innen nimmt merklich zu. Neben den wirtschaftlichen und klimatischen Unsicherheiten wachsen auch die persönliche Sorgen um die Existenz. Diese werden durch eine hohe Arbeitslast, wachsende Bürokratie sowie geringe Wertschätzung in der Gesellschaft verstärkt. Die Folge sind eine Häufung von Burn-Outs in der Branche und hohe Raten von Depressionen, Ängsten und Suizidgefährdung.

Um angemessene Hilfsangebote und Präventionsmaßnahmen zu entwickeln, hat sich die Agrarministerkonferenz (AMK) bei ihrem letzten Treffen am 20. März 2026 intensiv mit dem Thema befasst. Im Vorfeld hatte der Bund die Durchführung und die Finanzierung einer bundesweiten Datenerhebung zu Suizid und mentaler Gesundheit in der Landwirtschaft durch die AMK gefordert. Diese Daten sollen ein aktuelles Bild der Notlage sowie psychischen Belastungen der Landwirt:innen aufzeigen. 

Ein mündlicher Zwischenbericht soll bereits zur Konferenz im Herbst 2026 vorgelegt werden, zur Frühjahrs-AMK 2027 könnte ein schriftlicher Bericht folgen.

Topagrar