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In Deutschland sowie in vielen anderen Ländern verliert der Beruf Nutztierpraktiker beim Tierärztenachwuchs immer mehr an Attraktivität. Während für die Liebhabertiere wie Hund, Katze und Pferd ein Überangebot an Anfangsassistenten besteht – und das, obwohl die Arbeitsbedingungen und die Verdienstmöglichkeiten in der Regel deutlich schlechter sind – wird es Jahr für Jahr schwieriger, Assistenten für die klassische Rinder- und Schweinepraxis zu finden.
Dieser Mangel an tierärztlichem Nachwuchs hat vielfältige Ursachen, wie z.B. auch die demografische Besonderheit, dass der Großteil der Studierenden Frauen aus der Stadt sind, deren praktische Erfahrung sich vor allem auf den Kontakt zu Hunden, Katzen und Pferden beschränkt. Gleichzeitig wurde es aber auch lange Zeit versäumt, dem Nachwuchs ein positives Bild von der Arbeit in der Nutztierpraxis zu vermitteln. Noch immer hat die Nutztierpraxis den Ruf von sehr viel und körperlich sehr anstrengender Arbeit, die zudem noch schlecht bezahlt wird. Auch die Landwirte stehen nicht gerade in dem Ruf, die zarte Assitenztierärztin aus der Stadt mit offenen Armen auf ihrem Hof willkommen zu heißen.
Das Ziel der Aktion www.vets4vieh.de ist es, dem tierärztlichen Nachwuchs schon zeitig an die Nutztierpraxis, die Nutztiere und ihre Halter heran zu führen und für den Beruf des Nutztierpraktikers zu werben.
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