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EMA-Zulassung für Impfstoff gegen Dengue-Fieber

Durch den Klimawandel breiten sich Tigermücken immer mehr aus. Auch in einigen deutschen Bundesländern gab es zahlreiche Funde der Stechmücke, die unter anderem das Dengue-Fieber übertragen kann. Die virale Erkrankung tritt bereits in 125 Ländern auf und gehört zu den Top 10 Bedrohungen für die globale Gesundheit. Besonders gefährdet sind schwangere Frauen, kleine Kinder sowie Menschen mit Übergewicht, Diabetes oder Herzerkrankungen.

Ein erster Impfstoff gegen das Dengue-Fieber hat nun die Zulassung der Europäischen Arzneimittel-Agentur (EMA) erhalten und könnte damit für Entspannung sorgen. Erstmalig können sich nun Reisende in tropische und subtropische Länder durch eine Impfung gegen eine Ansteckung schützen. Der Impfstoff wurde in einem umfangreichen klinischen Entwicklungsprogramm mit mehr als 28.000 Teilnehmer*innen geprüft, einschließlich der Phase-3-Studie TIDES, und ist für alle ab einem Alter von 4 Jahren verfügbar.

Zwar verursacht das Virus der Regel lediglich eine leichte Infektion mit grippeähnlichen Symptomen, es kann aber auch zu schwerwiegenden Symptomen wie Atembeschwerden oder Blutungen unter der Haut kommen. Bei 20% der Reisenden kann dies zu einem Krankenhausaufenthalt in dem Land führen, das sie besuchen.

OTS

Weitere Infos über das Dengue-Fieber

Paul-Ehrlich-Institut