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Niedersachsen setzt bei ASP auf Aufklärung

05.01.2026

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich weiter in verschiedenen europäischen Ländern aus. Da auch zahlreiche deutsche Bundesländer immer wieder von Ausbrüchen betroffen sind, legt Niedersachsen seinen Fokus weiterhin auf Prävention. Dazu gehört die umfassende Aufklärung der Bevölkerung.

Dazu hat die Niedersächsische ASP-Sachverständigengruppe die Erstellung von Aufklärungsvideos in Auftrag gegeben. Diese sollen helfen, Jäger:innen und Landwirt:innen sowie die breite Öffentlichkeit über die Tierseuche zu informieren und auf präventive Maßnahmen hinzuweisen. Die entstandenen Kurzfilme über die ASP zeigen unter anderem, dass das Virus „große Sprünge“ vollziehen kann. So sind nahezu genetisch gleiche Erreger in Nordrhein-Westfalen sowie in der italienischen Region Kalabrien nachgewiesen worden. Zuletzt wurde das ASP-Virus zudem auch bei Wildschweinen in Spanien festgestellt.

„Die enormen wirtschaftlichen Konsequenzen für die Schweinebranche in den betroffenen Regionen sowie das große Tierleid, das mit einer Infektion mit dem Erreger für jedes einzelne Tier einhergeht, gilt es für Niedersachsen so lange wie möglich abzuwenden. Ich danke allen, die mithelfen, die ASP von Niedersachsen fernzuhalten. Die nun veröffentlichten Filme zeigen, was jeder und jede Einzelne beitragen kann. Parallel arbeitet mein Haus fortlaufend an Lösungen, um die Folgen bei einem möglichen erneuten Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Niedersachsen so gut wie möglich abzufedern“, erklärt die niedersächsische Landwirtschaftsministerin Miriam Staudte.

Die Aufklärungsvideos stehen sowohl auf der Webseite als auch auf dem You-Tube-Kanal des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) zur Verfügung.

Ministerium Niedersachsen