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Hunde vor Fuchsräude schützen

01.04.2026

Mit den warmen Temperaturen, die der Frühling voraussichtlich in den kommenden Tagen mitbringt, steigt auch das Risiko, dass sich die Fuchsräude (Sarcoptes-Räude) verbreitet. Die hochansteckende Krankheit, die durch Grabmilben (Sarcoptes scabiei) hervorgerufen wird, befällt in erster Linie Füchse, Waschbären und Steinmarder. Aber auch für Hunde und Katzen besteht ein großes Risiko, sich durch den Kontakt mit befallenen Füchsen, deren Bauen oder Kadavern anzustecken.  

In Deutschland ist die Fuchsräude weit verbreitet, in einigen Regionen mit einer sehr dichten Fuchspopulation, wie zum Beispiel in Baden-Württemberg, gibt es eine Häufung von Fällen. Die Behörden im Landkreis Konstanz bekommen immer wieder Meldungen zu auffälligen oder verendeten Füchsen, insbesondere in der Nähe von Siedlungen, sagt das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart. Auch innerhalb des Ortenaukreises seien die Schwarzwaldtäler wie beispielsweise das Kinzigtal und Renchtal derzeit Schwerpunktgebiete, so ein Sprecher des dortigen Landratsamtes.

Erkrankte Füchse können Symptome wie Fellverlust (besonders an Rute und Rücken), blutig gekratzter Haut, Apathie sowie Verlust der Scheu zeigen. Befallene Hunde leiden ebenfalls unter massivem Juckreiz und Hautentzündungen. Um zu verhindern, dass sich Hunde anstecken, sollten Halter:innen ihre Vierbeiner möglichst von Fuchsbauten fernhalten und vor allem in betroffenen Gebieten anleinen. Bei Verdacht sollte sofort ein:e Tierärzt:in aufgesucht werden, da die Krankheit unbehandelt schwer verläuft.

Gerade in der Paarungszeit der Füchse besteht laut Ministerium ein besonders hohes Risiko, dass sich die Krankheit ausbreitet. Jedoch sei keine außergewöhnliche Häufung im Vergleich zu den Vorjahren zu beobachten.

Proplanta