Bis zum Start des umfangreichen Impfprogramms in Frankreich im Oktober 2023 war das Land massiv von der hochpathogene Aviären Influenza (HPAI) betroffen. Nahezu 10 Millionen Stück Geflügel in rund 400 Nutzgeflügelhaltungen mussten wegen HPAI-Ausbrüchen gekeult werden.
Um besonders die hochpreisigen Enten vor der Infektion zu schützen, starteten die französischen Veterinärbehörden Anfang Oktober 2023 eine landesweite, für größere Bestände ab 250 Tieren verpflichtende Impfkampagne, bei der mehr als 95 Prozent der Enten vakziniert wurden. Insgesamt wurden bis Ende März 2024 rund 51 Millionen Impfdosen verabreicht. In der Regel impften die Tierhaltenden zweimal im Abstand drei Wochen.
Wie die aktuelle Auswertung der ersten sechs Monate zeigt, hat die Impfkampagne ihren Zweck erfüllt. Auch wenn nicht jede Infektion vermieden werden konnte, konnte die Impfung die schwersten Folgen mindern. Wie die zuständige Behörde mitteilt, seien zwischen 40 und 45% des Entenbestandes vor den schlimmsten Auswirkungen der Seuche geschützt gewesen. Trotzdem sei das Niveau ausreichend, um die Ausbreitung der Seuche zu bremsen, sofern die Betriebe die Vorgaben konsequent einhalten, heißt es abschließend.




