Menü ≡

Newcastle Disease in Deutschland 2026

18.03.2026

Die Newcastle-Krankheit ist eine hochansteckende Virusinfektion des Geflügels, die nahezu alle Vogelarten befallen kann. Klinisch treten je nach Virulenz und Tierart respiratorische Symptome, neurologische Störungen (z. B. Lähmungen) sowie Leistungseinbrüche und erhöhte Mortalität auf. Bei Ausbrüchen ist die Tötung betroffener Bestände gesetzlich vorgeschrieben, außerdem werden Schutz- und Überwachungszonen von mindestens drei bzw. zehn Kilometern eingerichtet.

Für den Menschen gilt das Virus grundsätzlich als wenig gefährlich; bei engem Kontakt mit infizierten Tieren können jedoch vorübergehende Konjunktivitiden auftreten.

In Deutschland war das Virus, nicht zuletzt wegen der bestehenden Impfpflicht gegen die Newcastle Disease, inaktiv. Am 20. Februar 2026 gab es dann den ersten Ausbruch in einem Putenmastbetrieb im Landkreis Oder-Spree (Brandenburg) mit rund 23.000 Tieren. Der zweite Ausbruch wurde dann in Bayern im Landkreis Erding festgestellt, gefolgt von einem weiteren Fall in Brandenburg, diesmal im Landkreis Dahme-Spreewald.

Bis zum 18. März 2026 wurden bereits 8 Ausbrüche in Geflügelbetrieben und Hobbyhaltungen in Brandenburg in verschiedenen Landkreisen bestätigt. Hinzu kommen mehrere Ausbrüche in Bayern (Landkreis Erdingen und Mühldorf).

Daneben gibt es auch in Polen, Tschechien und der Slowakei Ausbrüche.