Der Einsatz Künstlicher Intelligenz (KI) deutscher Unternehmen entwickelt sich rasant. Damit einhergehend wächst auch die Anzahl der für die KI-Ausbau notwendigen Rechenzentren. Diese verbrauchen große Mengen an Strom sowie Wasser zur Kühlung. Da Wasser angesichts des Klimawandels immer knapper wird, sollen die Betreiber:innen von Rechenzentren nach den Plänen von Bundesumweltminister Carsten Schneider in Zukunft stärker zur Kasse gebeten werden.
„Dies führt zu neuen Verteilungsfragen, auf die wir gerechte Antworten finden müssen. Wenn Wasser knapp ist, kann es nicht sein, dass die Grundbedürfnisse der Bürger mit Großverbrauchern wie Rechenzentren konkurrieren müssen“, erklärt der Minister. Schneider möchte damit Anreize für Investitionen in effiziente und wassersparende Technologien schaffen.
Wasser müsse zudem möglichst gut in der Landschaft gehalten werden, etwa durch die Wiedervernässung von Mooren, mehr Raum für Flüsse und mehr Mischwälder, betont Schneider.„Leistungsfähige Wasserspeicher, Kanalnetze und Kläranlagen sind entscheidende Zukunftsinvestitionen. Die Länder tun daher gut daran, die Mittel aus dem Sondervermögen zu einem relevanten Teil in die Wasserinfrastruktur zu investieren“, so der Minister weiter.




