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Asiatische Hornisse im Blick behalten – Sichtungen melden

10.04.2026

Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina) hat sich seit dem ersten Fund im Jahr 2014 in verschiedenen deutschen Bundesländern ausgebreitet. stammt aus Südostasien. Das ursprünglich aus Südostasien eingeschleppte invasive Insekt ist inzwischen in Baden-Württemberg, dem Saarland, Rheinland-Pfalz, Hessen und Nordrhein-Westfalen heimisch geworden. Auch in Hamburg, Bremen und Berlin wurden schon Einzelfunde gemeldet.

Die Asiatische Hornisse stellt besonders für Bienenvölker in Deutschland eine große Gefahr dar, da die großen Staaten von bis zu 2.000 Tieren im Vergleich zu heimischen Hornissen (bis zu 700 Individuen) entsprechend viel Nahrung in Form von Insekten benötigen.

Der Landwirtschaftsminister des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Dr. Till Backhaus, weist eindrücklich auf di Notwendigkeit der Imker:innen hin, besonders jetzt aufmerksam auf mögliche Nester der Asiatischen Hornisse zu achten, und ruft dazu auf, Sichtungen umgehend zu melden.

„Auch wenn die Art in Mecklenburg-Vorpommern bislang noch nicht nachgewiesen wurde, müssen wir vorbereitet sein. Solange die Bäume noch nicht belaubt sind, sind mögliche Nester leichter sichtbar. Daher ist erhöhte Aufmerksamkeit sinnvoll, solange Blätter fehlen und die Tiere besser zu beobachten sind“, betont Backhaus.

Auch der Naturschutzbund NABU appelliert an die Behörden der noch nicht betroffenen Länder, die Maßnahmen zur Eindämmung konsequent umzusetzen, weist jedoch darauf hin, dass die von der Regierung vorgegebenen Maßnahmen zu kurz greifen und eher kontraproduktiv sind. Vor allem eine Erlaubnis zum Aufstellen von Fallen für Jungköniginnen könne dazu führen, dass viele heimische Hornissen- und Wespenjungköniginnen mit vernichtet werden.

Sichtungen können über verschiedene Online-Portale gemeldet werden.

Ministerium Mecklenburg-Vorpommern

NABU