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Tollwut bei Hund in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

17.02.2026

Im Rhein-Pfalz-Kreis ist bei einem Hund die Tollwut festgestellt worden. Das betroffene Tier stammt ursprünglich aus Russland und habe Verhaltensauffälligkeiten gezeigt. Daraufhin wurde der Hund aus Dannstadt-Schauernheim in Quarantäne untergebracht, wo er verstarb, wie die Verwaltung in Ludwigshafen mitteilte. Die zuständige Veterinärbehörde habe sämtliche Kontakte ermittelt und diese informiert. Eine Gefahr für weitere Tiere im Rhein-Pfalz-Kreis bestehe nicht.

Der Hund sei über eine Internetplattform von einer russischen Organisation erworben worden, teilte die Kreisverwaltung mit. Er wurde demnach mit anderen Hunden und Katzen transportiert, die neben Deutschland für Österreich, Schweiz, Belgien und Frankreich bestimmt waren. In das Zuständigkeitsgebiet der Kreis-Veterinärbehörde kamen keine weiteren Tiere.

Allerdings ermittelt die Kriminalpolizei wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Tiergesundheitsgesetz, da angenommen wird, dass die Angaben in den für die Überführung erforderlichen Papieren – laut denen der Hund gegen Tollwut geimpft war – sowie der implantierte Chip nicht der Wahrheit entsprechen. So bestehe der Verdacht, dass das Alter des Tieres nicht korrekt angegeben wurde sowie dem Tier andere Papiere zugeordnet wurden und es demnach nicht gegen Tollwut geimpft war.

Rheinland-Pfalz Kreis