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Tipps für die Suche nach entlaufenden Hunden
17.10.2019
Nicht selten passiert es, dass Hunde beim Spaziergang plötzlich weglaufen und nicht zurückkommen – ein Alptraum für Tierhalter. Am besten ist es in diesem Fall, das Ordnungsamt, die Polizei oder einen Jäger anzurufen, der die Suche unterstützt. Tiersucherin Tanja Axmann, die sich ehrenamtlich im Verein Voices for Dogs engagiert, empfiehlt, erst einmal Ruhe zu bewahren und am besten die kommenden 48 Stunden an dem Ort zu warten, an dem das Tier weggelaufen ist - was nicht jedem Tierhalter möglich ist. Hier rät die Expertin dazu, einen Geruchsträger, wie beispielsweise ein getragenes Shirt oder eine Jacke, auszulegen und eine Futterstelle einzurichten. In dem Fall, dass das Zuhause nicht mehr als
fünf Kilometer entfernt ist, besteht eine gute Chance, dass das Tier allein zurückfindet. Bleibt der Vierbeiner dennoch weg, ist der Tierbesitzer darauf angewiesen, dass sich jemand meldet, der das Tier gesehen hat. In diesem Fall zieht Profi Tanja Axmann eine Spur, meist mit pürierter Leberwurst, gemischt mit Wasser: „Leberwurst ist das Allheilmittel. Hunde und Katzen sind leberwurstfixiert. Die hat einfach einen sehr intensiven Geruch.“ Am Ende der Spur stellt die Tiersucherin eine Lebendfalle auf, oft auch mit einer Kamera bestückt. So kann sie beobachten, ob sich der entlaufene Hund oder die verschwundene Katze tatsächlich nähert. In den meisten Fällen endet die Suche erfolgreich.
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