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2018 weniger Versuchstiere in der Schweiz eingesetzt
10.07.2019
Die Zahl der in Tierversuchen eingesetzten Versuchstiere ist in der Schweiz im Jahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 4,6 Prozent gesunken. Gegenüber 2009 betrug der Rückgang sogar fast 17 Prozent. Nach Angaben des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) wurden insgesamt 586.643 Tiere für Tierversuche eingesetzt. Zwei Drittel dieser Tiere waren Mäuse. Der Rückgang im Jahr 2018 wird besonders auf einen geringeren Einsatz von Fischen und Geflügel zurückgeführt. Grundsätzlich wurden keine Tiere für Kosmetiktests verwendet. Unterschiedlich entwickeln sich die Zahlen, wenn die verschiedenen
Schweregrade der Belastungen berücksichtigt wurden. Hier besteht eine Einteilung der Schweregrade von 0 bis 3. Der Schweregrad entspricht dabei der höchsten Belastung für die Tiere. Die Zahl der in Schweregrad 1 eingesetzten Tiere ist in den vergangenen zehn Jahren um gut ein Drittel zurückgegangen. Dagegen ist die Zahl der in Schweregrad 2 eingesetzten Tiere um gut ein Viertel angestiegen. Bei Schweregrad 3 variieren die Zahlen von Jahr zu Jahr. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 71,1 Prozent der Tiere in Versuchen mit den Schweregraden 0 und 1, 26,2 Prozent in Schweregrad 2 und 2,7 Prozent in Schweregrad 3 eingesetzt.
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