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Hund am Arbeitsplatz kann Effektivität steigern
20.06.2019
Am morgigen Freitag findet der internationale „Nimm deinen Hund mit zur Arbeit“-Tag bereits zum 20. Mal statt. Ursprünglich von den Pet Sitters International (PSI) gegründet, um die Bereitwilligkeit, Hunde zu adoptieren, zu erhöhen, erfreut sich dieser Tage auch in Deutschland immer größerer Beliebtheit. Denn auch eine Studie, die 2012 von Wissenschaftlern der Virginia Commonwealth University erstellt wurde, bestätigt, dass Hundebesitzer mit andauerndem Stress besser zurechtkommen als Nicht-Hundebesitzer, wie OTS berichtet. Hunde am Arbeitsplatz sollen laut einer weiteren Studie der Banfield Tierklinik in Portland/USA neben der Effektivität auch die Arbeitsmoral stärken, während das allgemeine Stresslevel abnimmt. „VIER PFOTEN selbst ist das beste Beispiel dafür, wie bereichernd Hunde am Arbeitsplatz sein können“,
sagt Martina Pluda, Kampagnenleiterin von VIER PFOTEN. „Viele unserer Kolleginnen und Kollegen bringen ihre Lieblinge regelmäßig ins Büro mit.“ Zuerst sollte jedoch die Erlaubnis des Arbeitgebers und das Einverständnis der Bürokollegen eingeholt werden, empfiehlt die Tierschutzorganisation. Auf Kollegen mit Ängsten vor Hunden oder Hundehaar-Allergien sollte unbedingt Rücksicht genommen werden. Martina Pluda rät zudem, den neuen Platz des Bürohundes hundefreundlich einzurichten: „Der Hund sollte seinen eigenen Platz, also einen Korb, eine Decke oder ähnliches, bekommen, auf jeden Fall an einer ruhigen Stelle. Eine laute Umgebung, wie etwa neben einem Drucker oder einem Faxgerät oder ein stark frequentierter Durchgang, bringt ihm nur Stress.“ Auch der Zugang zu frischem Wasser sollte auf keinen Fall fehlen.
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