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Erfrischung gefällig? ZZF gibt Hundehaltern Tipps für den Sommer
19.06.2019
Sommerliche Temperaturen, unter Umständen noch gepaart mit hoher Luftfeuchtigkei,t macht nicht nur Menschen zu schaffen, sondern ist auch für Tiere eine Belastung. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe e.V. (ZZF) verrät Hundehaltern, wie sie ihren Tieren an heißen Tagen eine Abkühlung verschaffen können und worauf es besonders zu achten gilt. Zum einen benötigen die Tiere regelmäßigen Zugang zu frischem Trinkwasser. Das gilt auch für längere Autofahrten. Hier müssen regelmäßige Trinkpausen eingelegt werden. Tiere, die die Sommertage in der Wohnung verbringen müssen, freuen sich über ausgiebiges Lüften am Morgen und ein anschließendes Abdunkeln der Fenster, damit es in der Wohnung möglichst kühl bleibt. Gassi gehen sollten Hundehalter möglichst in den Morgen- und Abendstunden. Nach Möglichkeit sollte dabei ein Besuch an einem See, Bach oder Teich eingeplant werden, damit der Hund sich abkühlen kann. Eine Alternative sind Hundepools. Außerdem gibt es im Zoofachhandel sogenannte Wasserfontänen, die mit wenigen Handgriffen an den Gartenschlauch montiert werden können. „Dabei wird gleichzeitig der Spieltrieb des Hundes angeregt.
Denn das Wasser spritzt nur heraus, wenn er mit seiner Pfote auf das Pedal drückt“, informiert ZZF-Präsident Norbert Holthenrich. Weitere erfrischende Möglichkeiten sind Kühlknochen oder -ball. Beides kann mit Wasser gefüllt werden. Kaut der Hund auf seinem Spielzeug, entweicht das Wasser durch kleine Löcher und erfrischt ihn. Weiterhin sind im Fachhandel Kühlmatten oder Kühlbetten erhältlich, die durch ein spezielles Gel wohltuende Kühle abgeben. Zu empfehlen sind auch Kühlwesten, die lediglich in Wasser eintauchen und ausgewrungen werden müssen. Nach dem Anlegen kühlen sie Rücken und Brustkorb des Hundes. Weiterhin sollten Hundehalter die schwach behaarten Hautpartien wie den Ohrrand, die Innenschenkel oder den Nasenspiegel durch Sonnencreme vor Sonnenbrand schützen. Außerdem warnt Holthenrich noch einmal dringend davor, Hunde im Auto zu lassen: „Der Innenraum heizt sich in kurzer Zeit auf, was zu schweren Herz- und Kreislaufstörungen und häufig sogar zum Tod des Hundes führt.“ Bei längeren Autofahrten müssen Besitzer genügend Trinkpausen einplanen.
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