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Anstieg der Tularämie seit 2014 beobachtet
22.05.2019
Seit 2014 wird nach sporadischen Ausbrüchen der Hasenpest genannten Tularämie in den Jahren zuvor wieder ein deutlicher Anstieg von Krankheitsfällen bei Feldhasen beobachtet. Dies wird auch durch Untersuchungsergebnisse aus dem Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt Aulendorf - Diagnostikzentrum belegt. Man hat dies zum Anlass genommen, die Entwicklung im baden-württembergischen Regierungsbezirk Tübingen detailliert darzustellen. Dabei wird zunächst darauf verwiesen, dass in Deutschland nur die für den Menschen weniger stark pathogene Unterart
Francisella tularensis ssp. holartica vorkommt. Der Erreger ist in der Natur mehr oder weniger stark verbreitet und kann auch unabhängig von Wirtstieren überdauern. Feldhasen versterben nach einer Infektion i.d.R. nach 1 bis 4 Tagen. Im Jahr 2014 wurde im Regierungsbezirk Tübingen bei 17 untersuchten Feldhasen in einem Fall die Tularämie nachgewiesen. Bis zum Jahr 2018 stieg die Zahl der Nachweise auf 10 Fälle bei 35 untersuchten Tieren. Im Regierungsbezirk Tübingen bilden der Bodenseekreis sowie der Landkreis Ravensburg einen Schwerpunkt.
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