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Hunde beim Grillen immer im Auge behalten
16.05.2019
Mit steigenden Temperaturen geht auch die Grillzeit wieder los. Der Bundesverband für Tiergesundheit (BfT) e.V. weist daher darauf hin, dass die meist stark gewürzten Würste und Fleischstücke nicht an Hunde verfüttert werden sollten, auch wenn die Vierbeiner mit einem sehnsuchtsvollen Blick darum betteln. Denn besonders die großen Mengen an Salz im Grillgut können dem Hund gefährlich werden, da dies zu einem starken Wasserbedarf und damit zu einer erhöhten Belastung von Herz und Nieren der Tiere führt. Bei älteren oder chronisch kranken Hunden kann zu viel Salz auch zum Tod führen. Besonders riskant sind auch die Knochen des Grillfleisches, denn gegarte Knochen, die schneller splittern als rohe Knochen, können Verletzungen im Magen-Darm-Trakt
der Tiere verursachen und zu schwerwiegenden Entzündungen des Bauchraums führen. Eine weitere Gefahrenquelle ist noch nicht gegrilltes bzw. nicht ganz durchgegartes Schweinefleisch, da dieses Krankheitserreger enthalten kann wie beispielsweise das tödliche Aujeszky-Virus. Nicht durchgegartes Hähnchenfleisch kann eine Infektion mit Salmonellen hervorrufen. Aber auch die Verpackungen stellen eine Gefahr dar, da der hungrige Hund oft auch davor nicht haltmacht. Das Vlies ist unverdaulich und kann als Fremdkörper im Darm zu erheblichen Problemen bis hin zum Darmverschluss führen. Bei Erbrechen, Durchfall oder Verstopfung des Hundes nach einem Grillabend sollte auf jeden Fall der Tierarzt aufgesucht werden, rät der BfT. 
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