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34,4 Millionen Heimtiere lebten 2018 in deutschen Haushalten
10.05.2019
Im Jahre 2018 lebten in 45 Prozent aller deutschen Haushalte Heimtiere, insgesamt waren es 34,4 Millionen Hunde, Katzen, Kleinsäuger und Ziervögel, zahlreiche Zierfische und Terrarientiere noch nicht eingerechnet. Damit ist die Zahl der Heimtiere im Vergleich zu 2017 stabil geblieben. Das ergab eine vom Industrieverband Heimtierbedarf (IVH) e.V. und Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V. (ZZF) in Auftrag gegebene repräsentative Umfrage unter 7000 Befragten. Das Lieblingshaustier der Deutschen ist noch immer die Katze. Demnach leben 14,8 Millionen Katzen in deutschen Haushalten, gefolgt von 9,4 Millionen Hunden und 5,4 Millionen Kleintieren. Enorm gestiegen ist die Zahl der Terrarien. Eine Million Terrarien wurden in zwei Prozent der Haushalte gezählt, das sind 200.000 mehr als in 2017. „Bemerkenswert ist, dass der
Anstieg der Heimtierpopulation nur zum Teil auf die steigende Zahl der Haushalte in Deutschland zurückzuführen ist", sagt Norbert Holthenrich, Präsident des ZZF. „Die Heimtierpopulation in Deutschland wächst stärker als die Zahl der Haushalte. 22 Prozent aller Haushalte von Tierhaltern besitzen sogar mindestens zwei Heimtiere. Diese Entwicklung zeigt, dass Tiere im Leben vieler Menschen eine wichtige Rolle einnehmen." In kleineren Haushalten ist die Zahl der Heimtiere um 2 Prozent gestiegen. Die Tiere seien besonders für Alleinlebende ein wichtiger Sozialpartner. „Ob als Familienmitglied oder Spielgefährte: Immer mehr Menschen fühlen sich offensichtlich in der Gegenwart eines Tiers wohl, können gut entspannen und lieben ihre Tiere", so Holthenrich weiter. Diese Entwicklung werde sich auch in den kommenden Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit fortsetzen.
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