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BVL weist auf Risiko durch Permethrin für Katzen hin
06.05.2019
Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat auf das Vergiftungsrisiko für Katzen durch Tierarzneimittel hingewiesen, die den Wirkstoff Permethrin enthalten. Permethrin wird seit langer Zeit erfolgreich gegen Zecken und Flöhe angewendet. Während Hunde den Wirkstoff gut vertragen, ist er für Katzen allerdings giftig. Das BVL weist auf dieses Risiko hin, da im vergangenen Jahr die Verschreibungspflicht für einige permethrinhaltige Tierarzneimittel weggefallen ist. Zuvor konnten diese Arzneimittel nur nach Beratung beim Tierarzt erstanden werden. Nach der Änderung sind einige Mittel inzwischen frei verkäuflich in der Apotheke erhältlich. Aufgrund dieses
erleichterten Zugangs für Tierhalter weist das BVL erneut auf die Risiken einer Fehlanwendung bei Katzen hin. Auch ein unbeabsichtigter Permethrin-Kontakt, wenn beispielsweise Hund und Katze in einem Haushalt leben, birgt Risiken für die Katze. Bei Katzen, denen ein Enzym zur Umwandlung von Permethrin fehlt, kann es zu Vergiftungserscheinungen wie Krämpfen, Lähmungen, Erbrechen, Durchfall oder auch erhöhtem Speichelfluss kommen. Im schlimmsten Fall kann die Vergiftung zum Tod der Katze führen. Bei Verdacht auf eine Permethrinvergiftung sollte deshalb umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden!
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